Media-Lexikon

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Klebeblock
Innerhalb des Dekadenplans wird nach Klebeblöcken (A, B und C) unterschieden. Diese Unterscheidung dient zur Organisation der Kleberouten und der gleichmäßigen Auslastung der Plakatkleber, die nach festgelegten Touren arbeiten. Der Klebebeginn an einer Werbefläche ist davon abhängig, welchem Klebeblock der jeweilige Standort zu geteilt ist. Dabei kann es um Abweichungen von einem Tag zum tatsächlichen Klebetag kommen; diese Differenz bezeichnet man als Vor- bzw. Nachklebetag.
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Kiosksysteme
Bei Kiosksystemen handelt es sich um Vitrinen im 4/1-Bogenformat, die ihren Standort direkt am Point of Sale haben. Die Bestückung erfolgt mit Plakaten in der Abmessung 175,0 cm x 118,5 cm bei einer Sichtfläche von 170,5 cm x 115,5 cm. Die Belegung erfolgt nach Dekaden in Netzen, wobei die Buchung bundesweit oder innerhalb eines west- bzw. ostdeutschen Netzes erfolgen kann. Der Durchschnittspreis beträgt DM 11,50 pro System/Tag. Zur Zeit existieren ca. 1.400 Kiosksysteme in Städten ab 100.000 Einwohnern.
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Klebeintervalle
Bei den meisten Werbeträgern der Aussenwerbung erfolgt die Belegung nach dem Dekadensystem. Das Dekadensystem umfasst 34 Dekaden, die erste und letzte Dekade haben eine 14-tägige Laufzeit, die dazwischen liegenden 32 Dekaden laufen über zehn bzw. elf Tage. Ein Klebeintervall von elf Tagen ist immer dann erforderlich, wenn der zehnte Tag auf ein Wochenende oder einen Feiertag füllt. Innerhalb des Dekadensystems ist aus organisatorischen Gründen eine Unterteilung in drei Klebeblöcke (A, B und C) notwendig, deren Klebetermine sich überschneiden.
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Klebeplakat
Bei bestimmten Werbeträgern der Aussenwerbung wie z.B. den 18/1-Großflächen, Ganzsäulen oder Allgemeinstellen erfolgt die Anbringung der Plakate im Nassklebeverfahren. Hier werden die Plakate ein bis drei Tage vor der Anbringung ca. 15 Min. in Wasser eingeweicht und dann mit einem speziellen Leim an den Werbeträger geklebt. Durch die Nassklebung wird verhindert, dass sich Wellen oder Blasen bilden. Dabei muss aber beachtet werden, dass sich das Papier im nassen Zustand ausdehnt und beim Trocknen wieder zusammenzieht. Aus diesem Grund können bei der Produktion nur bestimmte Papiersorten und Farben verwendet werden.
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Klebevorlage/Klebeanweisung
Um eine ordnungsgemäße Anbringung der Plakate zu sichern, muss dem Kleber eine Klebevorlage zur Verfügung gestellt werden. Auf dieser Vorlage muss das Motiv klar zu erkennen sein, ebenso sollten die Teilung des Plakates und die jeweiligen Druckbogennummern eindeutig auf der Vorlage abgebildet und die Art der Klebung genannt werden. Man rechnet pro 25 Plakate eine Klebevorlage.
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Kleberänder
Bei mehrteiligen Klebeplakaten kommt es zu einer Überlappung der einzelnen Bogenteile von ca. 1,5 cm. Je nach Teilung und Klebeverfahren können sich diese Überlappungsränder ändern, die Passerstreifen müssen deshalb eindeutig beschriftet und mit Passermarkierung versehen sowie das Motiv an den jeweiligen Rändern voll ausgedruckt werden.
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Kleintafeln
Hierbei handelt es sich um Werbeflächen mit den Maßen 120 cm Breite x 180 cm Höhe bzw. 120 cm Breite x 260 cm Höhe.
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Konterdruck
Bei hinterleuchteten Werbeträgern (Backlights) erfolgt bei der Plakatproduktion ein seitenverkehrter Rückseitendruck, um die Farbbrillanz der Motive bei der Hinterleuchtung zu stärken. Je nach Motiv erfolgt der Konterdruck 1-, 2- oder 3-farbig. Bei der Farbwahl sollte berücksichtigt werden, dass dunkle Farben beim Konterdruck durch die Hinterleuchtung aufgehellt werden und hierdurch blass erscheinen können.
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Kontrollfahrten
Zur Qualitätssicherung einer Plakatkampagne finden Kontrollfahrten statt. Bei diesem Kontrollinstrument wird die auftragsgemäße Abwicklung überprüft und auf einem Kontrollbogen sowohl schriftlich als auch mit Foto dokumentiert. Je nach Anforderung erfolgen diese Kontrollfahrten stichpunktartig an ausgewählten oder an allen gebuchten Standorten. Die Ergebnisse der Kontrollfahrten liefern aussagekräftige Erkenntnisse über Ausführung, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit und haben hierdurch entscheidenden Einfluss auf zukünftige Buchungen.
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