31.08.10 --- Ströer mit Umsatzplus von 11%
Belebung des Werbemarkts führt bei Ströer zu einem Umsatzplus von 11% im 1 HJ 2010, so eine Pressemiiteilung von Ströer. Siehe auch http://www.stroeer.de/stroeer_news.1047.0.html?newsid=5383

 
  24.08.10 --- Ambient Media Trendbarometer 2010
Ambient Medien gewinnen immer mehr an Bekanntheit, doch das Qualitätssiegel ist noch nicht im Relevant Set der Media-Entscheider verankert. So das Fazit des soeben erschienenen Ambient Media Trendbarometers des Fachverbands Ambient Media.

 
  03.08.10 --- BEST NEW 18/1 Award 2010
Der BEST NEW 18/1 Award 2010 wird am 2. September 2010 in Köln verliehen und durch den Sonderpreis Famous Award vom Fachverband Ambient erweitert.

Die Jury aus Werbungtreibenden, Agenturen und Spezial-Mittlern hatte es auch in diesem Jahr nicht leicht, sich auf eine Shortlist zu einigen, da eine Vielzahl an ausgezeichneten plakativen wie kreativen Arbeiten eingereicht wurden.

 
  21.06.10 --- Außenwerber Ströer will im zweiten Halbjahr an die Börse
Für etwa 275 Millionen Euro werde Ströer neue Aktien platzieren, um Zukäufe in Polen und der Türkei sowie weiteres Wachstum zu finanzieren, teilte das Unternehmen mit. Ferner wolle die Ströer-Gruppe Schulden abbauen und in Innovationen in der digitalen Außenwerbung investieren. Angestrebt werdeeine Notierung an der Frankfurter Wertpapierbörse.
An der erwarteten Konsolidierung des fragmentierten europäischen Außenwerbemarkts will die Ströer-Gruppe den Angaben zufolge aktiv teilnehmen.

 
  11.06.10 --- Preise für Plakatstellen richten sich ab 2012 nach dem "Plakatseher pro Stelle" (PpS)
Nun ist es offiziell: Die Preise für Plakatstellen richten sich ab 2012 nach dem \"Plakatseher pro Stelle\"(PpS), der Währung der MA Plakat von der AGMA. Der PpS ersetzt den G-Wert der GfK, der sich auf die erinnerten Werbekontakte pro Stunde bezieht und seit 1993 im Einsatz ist. Der Wechsel war bereits angekündigt, jetzt hat der Fachverband Außenwerbung (FAW) ihn auf seiner Jahreshauptversammlung offiziell beschlossen.
Hauptgrund für die Umstellung sei der Wunsch nach einer einheitlichen Währung gewesen, so der FAW. Zuletzt waren PpS und G-Wert parallel erhoben worden. Zur Erinnerung: Die MA Plakat wurde 2007 erstmals erhoben, im April 2010 erschien die zweite Ausgabe der Markt-Media-Analyse. Ab sofort wird sie jährlich erhoben.
Weitere Infos bei uns!

 
  21.04.10 --- MA 2010 Plakat: Gute Reichweiten für die Außenwerbung
Mit einer Großflächen-Kampagne erreichen Werbungtreibende in Orten ab 20.000 Einwohnern bei einer Vollbelegung aller Stellen 83,4 Prozent der über 14-Jährigen. Bei einem normalen Werbedruck von 1:3000 (eine Großfläche pro 3000 Einwohner) sind das 61,1 Prozent. Das ist ein zentrales Ergebnis der MA 2010 Plakat, die die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (Agma) heute veröffentlicht hat.

 
  13.04.10 --- Telekom und Rewe schmieden Out-of-Home-Allianz
Die Deutsche Telekom investiert weiter in digitale Out-of-Home-Medien. Ab April will der Konzern nach und nach 480 Rewe-Supermärkte mit insgesamt 2600 großflächigen LCD-Bildschirmen ausstatten.

Der Roll-Out beginnt in Frankfurt, das gesamte Netz, das Rewe-Märkte in Hessen, Bayern und Rheinland-Pfalz umfasst, soll im Oktober verfügbar sein. Über das Instore TV kann Rewe eigene Produkt- und Preiswerbung betreiben, gleichzeitig werden allgemeine Servicetipps, Wetterprognosen und Nachrichten gesendet. Vorgesehen ist zudem, dass Werbezeiten an Dritte verkauft wird. Mit der Vermarktung und der Content-Steuerung wurde die Echion Corporate Communication, Augsburg, beauftragt.

Der Konzernbereich Out-of-Home Media derDeutschen Telekom hat erst kürzlich für Aufsehen gesorgt, als er die Werberechte für Litfaßsäulen, City-Light-Poster und Großflächen in der Hansestadt Bremen gewann und sich damit gegen etablierte Außenwerber wie die Ströer AG durchsetzte. An den Flughäfen in Stuttgart, Tegel, Schönefeldund Düsseldorf ist die Telekom bereits mit Monitoren, auf denen Infos und Werbung laufen, präsent.

Erklärtes Ziel ist es außerdem, die Stellung mit solch digitalen Netzen in großen Einkaufszentren auszubauen. In den Städten Bielefeld und Bochum bemüht sich die Telekom derzeit ebenfalls umdie Weberechte.

 
  08.04.10 --- City Light Poster Aufbau in Stuttgart abgeschlossen
Das Stuttgarter Hauptnetz wurde am 31.03.2010 fertig gestellt. Ab sofort stehenüber 780 neue City-Light-Poster in Stadtinformationsanlagen (SIAs) und City-Light-Säulen (8/1 Flächen) zur Verfügung.
In professioneller Zusammenarbeit mit dem vorherigen Vertragsinhaber wurden alle City-Light-Poster und City-Light-Säulen umgebaut und präsentieren sich nun im neuesten StröerDesign.

 
  11.03.10 --- Nielsen Media meldet weiteres Werbe-Plus
Nach einem guten Start ins neue Jahr hält die positive Stimmung an– zumindest beim Großteil der klassischen Medien. Auch nach dem Februar registrieren die Hamburger Forscher ein Plus von 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Überraschender Verlierer bis Ende Februar ist das Radio (unbereinigt bis Ende Februar ein Minus von 8,0 Prozent) Print schlägt sich unterschiedlich: TZ und FZliegen weiter im Minus (unbereinigter Rückgang von 4,1 bzw. 3,1 Prozent). Die Zeitschriften setzen ihr leichtes Brutto-Plus fort– jetzt mit 0,9 Prozent gegenüber Januar und Februar 2009. Für das Medium Kino ist die Krise weiterhin passé. Das hat einen Grund: Ab dem Jahr 2010 können die Kino-Werbekunden auf die neue Performance-basierte Abrechnung setzen und kaufen nur noch Kontakte ein. Die Werbekunden bezahlen die Besucher, die in den gebuchten Filmen oder Kinostandorten über die Kinokasse erfasst worden sind. Und das sind dank„Avatar“ und anderer Kassenschlager derzeit viele. Bilanz bis Ende Februar: plus 81,1 Prozent. Ein Plus verzeichnen ebenfalls TV (13,1 Prozent) sowie Internet (15,6 Prozent). Das Plakat fängt sich wieder. Die Bilanz bisher: minus 0,7 Prozent.

 
  09.03.10 --- FAW ruft FAMous Award ins Leben
Der Best New 18/1 Award meets Ambient Media und prämiert in Kooperation mit dem FAW (Fachverband Ambient Media) die beste Ambient-Kampagne. Der Sieger erhält eine Million freie Werbeflächen.
Bei den Wettbewerbskriterien lehnt sich der FAMous-Award an die Plakatkategorie an. Gesucht wird das Ambient Motiv mit der effektivsten Werbeansprache. Dabei können sowohl Entwürfe eingereicht werden, die eigens für den Wettbewerb gestaltet werden als auch Motive, die seit 1. Januar 2009 bereits auf einem Ambient-Medium umgesetzt wurden.
Der Preis wird am 2. September in Köln verliehen.
Der Wettbewerb startet ab sofort, mehr zu den Wettbewerbskriterien sowie die Bewerbungs-unterlagen finden Kreative unter http://bestnew18-1.de/ambient.

 
  04.03.10 --- Fahrgast-TV kommt nach München
Ende des Jahres wird die Berliner Fenster GmbH im Nahverkehr der bayerischen Landeshauptstadt auf Sendung gehen. Die Münchner Verkehrsgesellschaft initiierte eine europaweite Ausschreibung, für die die Berliner den Zuschlag erhielten.
Bis 2014 soll in München in über 350 U-Bahn-Wagen und in über 100 Trambahnen über 2100 Doppelmonitore Fahrgast-TV ausgestrahlt werden. Beim Programm setzt man auf einen Infotainment-Mix aus News, Kultur- und Stadtinformationen.

 
  28.01.10 --- JCDecaux Jahresumsatz 2009 sinkt
JCDecaux S.A. (Euronext Paris: DEC) hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 11,5% weniger als im Geschäftsjahr 2008 erzielt. Dies ist auf den deutlichen Sparkurs bei den weltweiten Werbebudgets 2009 zurückzuführen. Die Bereiche Stadtmöblierung und Transportmedien gaben 2009 zwischen 8% und 10% nach. Sie behaupteten sich damit besser als die Großflächenwerbung, die ausschließlich in Europa betrieben wird und zyklischen Schwankungen unterliegt.

Jean-François Decaux, Vorstandsvorsitzender und Co-CEO von JCDecaux S.A.:
\"Das Geschäftsjahr 2009 war für JCDecaux zweifellos das schwierigste Jahr seit der Gründung des Unternehmens in 1964. Gesunkene Werbebudgets und hoher Preisdruck ließen die Werbeeinnahmen; inklusive Internetwerbung 2009 weltweit um voraussichtlich rund 10% schrumpfen. In der Werbebranche scheint sich dieseit September 2009 in einigen Märkten zunehmend spürbare positive Stimmung auch im ersten Quartal 2010 fortzusetzen. Auch dank der günstigeren Vergleichsbasis sind wir heute zuversichtlich, dass JCDecaux im ersten Quartal 2010 ein positives Umsatzwachstum erreichen kann.\"

 
  28.01.10 --- JCDecaux Jahresumsatz 2009
JCDecaux S.A. (Euronext Paris: DEC) hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 11,5% weniger als im Geschäftsjahr 2008 erzielt. Dies ist auf den deutlichen Sparkurs bei den weltweiten Werbebudgets 2009 zurückzuführen. Die Bereiche Stadtmöblierung und Transportmedien gaben 2009 zwischen 8% und 10% nach. Sie behaupteten sich damit besser als die Großflächenwerbung, die ausschließlich in Europa betrieben wird und zyklischen Schwankungen unterliegt.

Jean-François Decaux, Vorstandsvorsitzender und Co-CEO von JCDecaux S.A.:
\"Das Geschäftsjahr 2009 war für JCDecaux zweifellos das schwierigste Jahr seit der Gründung des Unternehmens in 1964. Gesunkene Werbebudgets und hoher Preisdruck ließen die Werbeeinnahmen; inklusive Internetwerbung 2009 weltweit um voraussichtlich rund 10% schrumpfen. In der Werbebranche scheint sich dieseit September 2009 in einigen Märkten zunehmend spürbare positive Stimmung auch im ersten Quartal 2010 fortzusetzen. Auch dank der günstigeren Vergleichsbasis sind wir heute zuversichtlich, dass JCDecaux im ersten Quartal 2010 ein positives Umsatzwachstum erreichen kann.\"

 
  25.01.10 --- Ströer untersucht Fahrgastverhalten in Verkehrsbussen
Sensoren und Videokameras sollen das Fahrgastverhalten in einem von Ströer umgebauten Mainzer Verkehrsbus untersuchen. Das Ergebnis soll den Mediaplanern und Werbungstreibenden künftig noch mehr Transparenz bei Verkehrsmedien geben und somit die Zielgruppen im öffentlichen Personennahverkehr noch besser zuordnen. Nicht nur die Forschung freut sich über das Projektsondern auch die Mainzer-Fußballfans. Von außen weist ein Schriftzug auf die neue Coface Arena des Vereins 1. FSV Mainz05 hin und zeigt die Spieler in Aktion und von innen ziert jeder Spieler einen Bussitz.

 
  20.01.10 --- Wall AG verstärkt Vorstand - Andreas Prasse wird neuer Vertriebsvorstand.
Mit Wirkung zum 25. Januar 2010 begrüßt die Wall AG ein neues Vorstandsmitglied in ihrer Berliner Unternehmenszentrale. Andreas Prasse wird im Vorstand den Bereich Vertrieb und Marketing übernehmen. Seit Januar 2009 war diese Aufgabe interimistisch direkt beim Vorstandsvorsitzenden Daniel Wall angesiedelt. Andreas Prasse, 43, kommtvon der JCDecaux-Tochter One World in London, für die er seit August 2008 als International Sales Director Airport tätig war. Vorherige Stationen seiner Karriere waren die Deutsche Städte Medien GmbH von 1994 bis 2000 sowie die Media Frankfurt GmbH von 2001 bis 2006.

 
  19.01.10 --- Nielsen: Plus bei At-Retail-Media / Minus bei Transport Media
At-Retail-Media (Werbemaßnahmen am Point of Sale) wächst 2009 um 9,4%, während Transport Media um 9,0% sinkt. Starke Werbepartner für At-Retail-Media waren Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen sowie die Pharmabranche. Für Transport Media sind es die Finanzunternehmen und Möbel- und Einrichtungshäuser. Die Erhebung für die Nielsen AT-Retail-Media Werbestatistik entstand aus einer Initiative und in Kooperation mit POPAI (Point of Purchase Advertising International) Arbeitskreis At-Retail-Media, und für die Werbestatistik Transport Media aus einer Kooperation von Nielsen Media und dem Fachverband Außenwerbunge. V. Die von Nielsen Media erhobenen Bruttowerbedaten geben den Werbedruck wieder, den die Werbungstreibenden auf ihren Produkten und Services beim Konsumenten entfachen. Der monetäre Geldfluss wird nicht öffentlich bekannt gegeben.

 
  18.01.10 --- FBI New York nutzt digitale Großfläche am Time Square
Direkter Zugriff auf Großflächen zur Aufklärung von Verbrechen.

Vergangene Woche enthüllte das New Yorker FBI-Büro in Partnerschaft mit Clear Channel Outdoor (CCO) am Times Square eine digitale Großfläche. Sie soll dazu dienen, auf gesuchte Verbrecher, vermisste Personen und dringende Sicherheitshinweise aufmerksamzu machen.
Das FBI hat nun die Möglichkeit, die meistgesuchten Personen der Gegend zu zeigen: gewalttätige Verbrecher, Kidnapping-Opfer, vermisste Kinder, Bankräuber und mehr. Diese Personen und Nachrichten können nun sehr schnell kommuniziert werden– unmittelbar nach einer Straftat.

 
  14.01.10 --- Frankreich: JC Decaux gewinnt Werbeflächen am Bordeaux Airport mit „Grün-Strom-Zertifikat“
Digitale und klassische Werbeflächen.

JCDecaux SA gibt bekannt, dass seine Tochtergesellschaft JCDecaux Airport den 8-Jahres-Vertrag für die Verwaltung von Werbeflächen am Bordeaux-Airport gewonnen hat. Der Vertrag wurde im Rahmen einer wettbewerblichen Ausschreibung vergeben.
Der Bordeaux Airport ist Frankreichs fünftgrößter regionaler Flughafen. Es werden sowohl innovative digitale und herkömmliche Werbenetzwerke als auch Promotionflächen installiert. Der Vertrag wird Werbeflächen in Bordeaux’s neuem Terminal, der in der ersten Hälfte von 2010 eröffnet werden soll, beinhalten.
Dies ist der erste von JCDecaux Airport gesicherte Vertrag, der ein \"carbon-neutrales\"Angebot liefert: Die freiwillige Verrechnung von CO2 Emissionen die mit dem Betrieb der Werbeanlagen entstehen. JCDecaux wird außerdem ein \"Grün-Strom Zertifikat\"mitbringen, um die Nutzung erneuerbarer Energien zum Betrieb der Werbeflächen zu belegen.

 
  14.01.10 --- Frankreich: JC Decaux gewinnt Werbeflächen am Bordeaux Airport mit Grün-Strom-Zertifikat
Digitale und klassische Werbeflächen.

JCDecaux SA gibt bekannt, dass seine Tochtergesellschaft JCDecaux Airport den 8-Jahres-Vertrag für die Verwaltung von Werbeflächen am Bordeaux-Airport gewonnen hat. Der Vertrag wurde im Rahmen einer wettbewerblichen Ausschreibung vergeben.
Der Bordeaux Airport ist Frankreichs fünftgrößter regionaler Flughafen. Es werden sowohl innovative digitale und herkömmliche Werbenetzwerke als auch Promotionflächen installiert. Der Vertrag wird Werbeflächen in Bordeaux’s neuem Terminal, der in der ersten Hälfte von 2010 eröffnet werden soll, beinhalten.
Dies ist der erste von JCDecaux Airport gesicherte Vertrag, der ein \"carbon-neutrales\"Angebot liefert: Die freiwillige Verrechnung von CO2 Emissionen die mit dem Betrieb der Werbeanlagen entstehen. JCDecaux wird außerdem ein \"Grün-Strom Zertifikat\"mitbringen, um die Nutzung erneuerbarer Energien zum Betrieb der Werbeflächen zu belegen.

 
  12.01.10 --- OMG Outdoor Facts ist da
In der ersten Ausgabe für 2010 von OMG Outdoor FACTS lautet unser Schwerpunktthema \"Transport Media\". Im Gastraum erhaltet Ihr einen Einblick in die Außenwerbewelt Österreichs. Darüber hinaus gibt es wieder Neues aus dem Markt und weitere spannende Artikel.

 
  12.10.09 --- ma 2010 Plakat erscheint Anfang des Jahres
Die Veröffentlichung und Integration der insgesamt 42.600 Datenfälle zur Reichweiten- und Kontaktermittlung für das Medium Plakat in die Standardplanungssoftware MDS ist für Anfang 2010 vorgesehen. Die Auswertung der 13.000 neuen Interviews läuft seit Mitte August. Bisher stehen den Mediaplanern die Daten aus der ma 2007 Plakat zur Verfügung, die in diesen Tagen als \"Release 2009\"mit den neuen Tarifen für das kommende Jahr in MDS eingespielt werden. Auch die ma Plakat ist stets um Optimierungsmöglichkeiten bemüht. So bringt die ma 2010 Plakat eine wichtige Neuerung, indem bei telefonischer Befragung der Probanden die abgefragten Wege weiter präzisiert wurden. Mit Hilfe des \"PTV Trip Tracers\"werden die Angaben des Telefoninterviewers direkt auf einer Straßenkarte am Bildschirm verfolgt, so wird der tatsächliche Weg, einschl. öffentlicher Verkehrsmittel, Kreuzungen, ... ermittelt, damit kommt die Ermittlung sehr nah an die technische Erfassung via GPS heran. Vorher wurde nur Start und Ziel des Befragten abgefragt und das System entschied, welcherWeg wahrscheinlich genommen wurde. Mit Hilfe des \"k-Wertes\"wird eine Plakatstelle in ihrer Gesamtheit beschrieben. Auf dem Plan steht eine noch stärkere Differenzierung der Standort-Wirk-Parameter, die Überprüfung durch die ag.ma sieht auch einen Aspekt wie \"Format\"vor. Neben der Aufbereitung der ma 2010 Plakat haben bereits die Arbeiten für die ma 2011 Plakat begonnen, somit werden weitere 13.000 Interviews geführt, und die Verfeinerung der Erhebungsmethodik geht in eine neue Runde. Mit der ma 2012 Plakat sollen fast 70.000 Fälle erfasst sein. Alte Daten werden ab 2013 ausgetauscht.

 
  29.09.09 --- Plaka Diva 2010
Zum sechsten Mal veranstaltet der Fachverband Außenwerbung e. V. seinen großen Branchen-Event PlakaDiva. Am 28. April 2010 finden - wie auch in den Vorjahren - Kongress und Preisverleihung im Capitol Theater in Düsseldorf statt. Die Ausschreibung für PlakaDiva 2010 startet Anfang November. Optimale Gestaltung, Wahrnehmung und Werbewirkung vonOOH-Medien bilden den thematischen Schwerpunkt des Kongresses. Innovative Tools und Fallstudien bekannter Marken und Unternehmen geben einen Einblick in die tägliche Praxis der Außenwerbung. Die Verleihung der PlakaDiva 2010 geht an vorbildliche Außenwerbung in Deutschland - damit unterstützt der FAW seit vielen Jahren nachhaltig den kreativen Umgang mit dem Medium in Gestaltung und Strategie. Auf der Internetplattform XIPAX werden seit 2009 die Gewinner des Award eingestellt und sind somit dauerhaft einem internationalen Publikum zugänglich.

 
  28.09.09 --- Wall offeriert 800 digitale Werbeflächen in Shopping Centern
Ab sofort können Werbekunden exklusiv im Shopping Net von Wall 800 digitale Werbeflächen zur Verkaufsförderung am Point of Sale buchen. Die Flatscreens der Ece Flatmedia können an lokalen Standorten, als auch regional oder national gebucht werden. Sie befinden sich in 40 Shopping-Centern, u. a. auch in Hamburg, Köln, Frankfurt a. M., München, Berlin, Dresden und Leipzig. Durch die Vermarktungskooperation mit Ece Flatmedia \"wird die Position im Außenwerbemarkt\"gestärkt, so Daniel Wall, Vorstandsvorsitzender der Wall AG.

 
  22.09.09 --- Mehr Transparenz für OOH-Kampagnen
Außenwerber AWK bringt ein neues Service Tool auf den Markt. Es heißt„Visids“ und bietet künftig mehr Transparenz für OOH-Kampagnen. Plakatierer scannen künftig einen Matrixcode mit dem Handy am betreffenden Werbeträger ab und der AWK-Server zeigt dann an, welches Motiv auf die Fläche soll. Sobald das Plakat angebracht ist, wird ein Handy-Foto zur Dokumentation an den Server geschickt, so dass Werbekunden dann online ihren Auftrag einsehen können. Google Maps hat \"Visids\"integriert, so dass die Auftraggeber sehen, wo sie die Flächen gebucht haben. Über 45.000 Werbeflächen des Koblenzer Unternehmens sind bereits im System erfasst und weitere folgen.

 
  16.09.09 --- JCDecaux übernimmt Wall AG
Ab heute hält der französische Außenwerber JCDecaux 90,1% am Berliner Traditionsunternehmen, der Wall AG. Die Wall AG ist nach Ströer die Nr. 2 in Deutschland und ebenfalls aktiv in der Türkei. Seit 2001 war die Übernahme von Wall immer wieder strategisches Ziel von Decaux, dem es damals über eine Bankbürgschaft gelungen war, Anteile an der Wall AG zu erwerben - sehr zum Ärger von Firmengründer Hans Wall. Erst kürzlich übernahm Decaux das Auslandsgeschäft von Wall in den USA. Noch im Mai bekräftigte der 67-jährige Gründer und Aufsichtsratschef Hans Wall ggü. dem Tagesspiegel, \"dass die Mehrheit an der Wall AG auch in Zukunft bei der Familie Wall bleibe.\"Mit derÜbernahme schreitet der Konsolidierungsprozess auf dem zersplitterten Außenwerbungsmarkt maßgeblich voran - so Jean-François Decaux, Vorsitzender des Vorstands und Co-CEO von JCDecaux. Die deutschen Standorte der Wall AG sind komplementär zu den Standorten von JCDecaux. Beide Unternehmen verfügen über jeweils 23.000 City-Light-Poster sowie 1500 (Wall) und 1250 (Decaux) City-Light-Boards in Deutschland. Die Transaktion, die noch vom Bundeskartellamt genehmigt werden muss, ebnet den Weg zu einem nationalen, qualitativ hochwertigen Werbenetzwerk in Europas größtem Werbemarkt, und darüber hinaus würde damit der schnell wachsende türkische Markt betreten und die Position in den Schwellenländern gestärkt - so Decaux. Daniel Wall, Sohn des Unternehmensgründers, bleibt CEO.

 
  09.09.09 --- Wall AG verzeichnet Umsatzrückgang
Spurlos geht die Finanzkrise auch nicht an der Wall AG vorbei. Durch zurückhaltendes Buchungsverhalten der werbenden Wirtschaft rechnet die Wall AG für das laufende Geschäftsjahr mit einem Umsatzrückgang von circa 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bereits in 2008 sank das EBITDA von 33 Mio. Euro zum Vorjahr auf 28,5 Mio. Euro, was ein Umsatzminus von 2,8 Prozent bedeutet.

 
  01.09.09 --- OMD gewinnt Vodafone mit 900 Mio
Die OMD ist die Gewinnerin des 900 Mio schweren Mediaetats von Vodafone. Die Omnicom Tochter wird künftig weltweit die Verantwortung für den Mediaeinkauf und die Mediaplanung des britischen Mobilfunkers übernehmen. Damit sind WPP, die als klarer Favorit gehandelt wurden und Carat, die Vodafone in Großbritannien betreuten, aus dem Rennen. In einer Transitionsphase werden sämtliche Etats in den einzelnen Märkten jetzt OMD übergeben. Die Bündelung des globalen Mediaeinkaufs soll zu einem effizienteren Einsatz der Werbegelder führen.

 
  19.08.09 --- OMD ist die Nr. 1 im Recma-Ranking 2008
Weltweiter Marktführer mit einem Billingvolumen von fast 32 Milliarden Dollar und einem Marktanteil von 12,3 Prozent ist das Medianetwork OMD. Die Erhebung des Pariser Recma-Instituts umfasste 14 internationale Netzwerke. Insgesamt wurde von der OMD ein Mediavolumen von 260 Milliarden Dollar betreut, wovon 22 Prozent der Umsätze abseits der klassischen Media-Disziplinen erzielt wurden. Den zweiten Platz belegte Starcom MediaVest mit 11,7 Prozent gefolgt von Zenith Optimedia mit 10,8 Prozent. Größte Holding blieb die Group M mit 84,2 Milliarden Dollar (32,4 Prozent), unter deren Dach die WPP-Holding ihre 4Mediamarken Maxus, Mediacom, Mediaedge CIA und Mindshare bündelt.

 
  17.08.09 --- Ströer trennt sich von Ihrer Tochter Megaposter
Die Gesellschafter der Familie Henrichübernehmen mit sofortiger Wirkung die Anteile der Ströer Deutsche Städte Medien. Künftig werden unter der neuen Firmierung Megaposter GmbH die Out-of-Home-Sonderwerbeformen wie Verhüllungen, MegaFlags oder 3-D-Objekte geschaltet. Udo Müller (CEO der Ströer AG) erklärt, \"dass eine Partnerschaft im Rahmen einer Kooperation im Bereich der speziellen Out-of-Home-Projekte für beide Seiten effizienter sei\". Gerd Henrich (Geschäftsführer Megaposter) bestätigt die weitere Zusammenarbeit und erklärt, \"dass spezifische Geschäftsinhalte weiter ausgebaut würden\". Die Megaposter GmbH vermittelt bundesweit städtischen Kommunen Sponsoren für die Sanierung denkmalgeschützter und historischer Objekte.

 
  05.08.09 --- OMG Outdoor GMBH setzt Guiness-Weltrekord von Vattenfall um
Seit 1. August - anlässlich der 12. IAAF Leichtathletik WM in Berlin vom 15.-23. August - präsentiert sich Vattenfall mit der längsten Speerspitze der Welt am Potsdamer Platz 1 in Berlin. Die Kampagne am Kollhoff-Tower mit der 28 Meter langen Speerspitze wurde von der OMG Outdoor GmbH umgesetzt und als Rekord ins Guinness Buch eingetragen. Während der WM bietet Vattenfall einen Leichtathletik Parcours in 5 Disziplinen an, und die Möglichkeit, an verschiedenen Spielkonsolen gegeneinander in versch. Disziplinen anzutreten.

 
  05.08.09 --- OMG Outdoor GMBH setzt Guinness-Weltrekord von Vattenfall um
Seit 1. August - anlässlich der 12. IAAF Leichtathletik WM in Berlin vom 15.-23. August - präsentiert sich Vattenfall mit der längsten Speerspitze der Welt am Potsdamer Platz 1 in Berlin. Die Kampagne am Kollhoff-Tower mit der 28 Meter langen Speerspitze wurde von der OMG Outdoor GmbH umgesetzt und als Rekord ins Guinness Buch eingetragen. Während der WM bietet Vattenfall einen Leichtathletik Parcours in 5 Disziplinen an, und die Möglichkeit, an verschiedenen Spielkonsolen gegeneinander in versch. Disziplinen anzutreten.

 
  04.08.09 --- 3D Outdoor Megatüte
Das Spezailprojekt der BDF Riesentüte wurde gemeinsam mit Ströer Megaservice und der OMG Outdoor GmbH Hamburg umgesetzt. In 13 Großstädten tourt der Kosmetikkonzern im Rahmen der Nivea-Kampagne mit einer 4 Meter hohen Einkaufstüte begleitet von einem Promotionteam durch hochkarätige Citylagen, Einkaufszentren und Hauptbahnhöfe.

 
  04.08.09 --- Ströer City Guide am Bremer Marktplatz
Am 14. Juli wurde der Ströer City Guide am Bremer Marktplatz in Betrieb genommen. Der City Guide informiert Bremer/-innen und Touristen/-innen über aktuelle Meldungen und Veranstaltungsangebote. Inhalte kommen aus dem Stadtportal bremen.de und von der Bremer Touristik-Zentrale. Um sich in der Stadt zurecht zu finden gibtes den interaktiven Stadtplan, der am TZI der Uni Bremen in enger Zusammenarbeit mit Geoinformation Bremen entwickelt wurde. Das Kommunikationsmedium ist ebenfalls mit Internet und Notruftaste ausgestattet. Das in 2006 mit dem IF Award ausgezeichnete Informationssystem wird über einen 32 Zoll-Touchscreen bedient und bietet optimale Lesbarkeit bei Sonnenlicht. Durch einfache Menüführung wird das System allen Altersklassen gerecht. Es wird bereits angedacht das Pilotprojekt von WFB, BTZ, Stadtgemeinde Bremen, bremen.oline und Ströer DSM an weiteren stark frequentierten Punkten in der Stadtzu installieren, um \"tausenden Touristen rund um die Uhr zusätzliche Orientierungshilfen geben zu können\", so Niederlassungsleiter von Ströer DSM in Bremen.

 
  04.08.09 --- 3D Outdoor Megatasche
Das Spezailprojekt der BDF Riesentasche wurde gemeinsam mit Ströer Megaservice und der OMG Outdoor GmbH Hamburg umgesetzt. In 13 Großstädten tourt der Kosmetikkonzern im Rahmen der Nivea-Kampagne mit einer 4 Meter hohen Einkaufstüte begleitet von einem Promotionteam durch hochkarätige Citylagen, Einkaufszentren und Hauptbahnhöfe.

 
  19.06.09 --- Ströer setzt auf "Outdoor TV"
Es gibtÜberlegungen bei Ströer, die Marke Infoscreen zu beerdigen und künftig bewegte Bilder in der Außenwerbung mit dem Begriff \"Outdoor TV\"zu besetzen, um sich im intermedialen Wettbewerb deutlicher abzugrenzen - so Vorstandschef Udo Müller. Durch den Wegfall von Märkten stellen Werbungstreibende alles auf den Prüfstand und es setzt sich die Überzeugung durch, dass OOH-Medien in einer mobilen Gesellschaft wichtige Werbeträger seien. Ströer ist es bisher gelungen, seine Umsätze auf Vorjahresniveau zu halten. Ströer will künftig nur noch im Ausland investieren, wenn die Marktführerschaft zu erreichen ist. In der Ukraine wurden die Beteiligungen von daher abgegeben. Wenn Teile des weltgrößten Außenwerbers Clear Channel verkauft werden, sieht der Ströer-Chef dies als Chance, in neue Märkte einzusteigen.

 
  19.06.09 --- Änderung bei der Erfassung von OOH-Spendings bei Nielsen
Rückwirkend zum 1. Januar 09 werden die Bundesländer Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt zu einem künstlichen Werbeträger als Nielsen N5+6 ausgewiesen. Somit sind in den Nielsengebieten 5+6 keine Rückschlüsse auf Orte oder Bundesländer möglich. Nielsen befindet sichjedoch in Gesprächen mit den Marktteilnehmern, um Ihnen schnellstmöglich den Markt in gewohnter Transparenz darstellen zu können.

 
  20.05.09 --- Ehrgeizige Expansionspläne bei Decaux
Der Chef des weltweit zweitgrößten Außenwerbers Jean Francois Decaux erklärter ggü. der Wirtschaftswoche, dass \"der Zeitpunkt für Übernahmen günstig sei, da die meisten Konkurrenten hoch verschuldet seien und Finanzierungsprobleme hätten\". Er hat den \"Wunsch, mit dem Berliner Außenwerberunternehmen zu fusionieren\". Derzeit hält er 40% der Anteile an Wall. Im 1. Quartal 09 sank JCDecaux Umsatz, der sich im Jahr auf 2,2 Mill. Euro beläuft, um 11,9% auf 424,6 Mill. Euro.

 
  20.05.09 --- OMD gewinnt deutschen und türkischen Mediaetat
Die GFMO OMD konnte nachüberzeugender Projektarbeit den 7stelligen Medienetat der Marke Grundig Detuschland gewinnen und übernimmt ab sofort die Betreuung vom Hamburger Büro aus. Christian Struck, Head of Marketing bei Grundig Deutschland, erklärte, dass \"die GFMO OMD durch ihre zukunftsorientierten und nachhaltigen Planungsansätze überzeugt habe\". Grundig ist die wichtigste Marke im Bereich Konsumgüter und gehört zur türkischen Unternehmensgruppe Koc Holding A.S. - Koc hat sich bei der Etatvergabe ebenfalls für die OMD in der Trükei entschieden.

 
  17.03.09 --- Mango nutzt Litfaßsäulen von Wall und Ströer als Showroom
Mango präsentiert seine neue Frühjahrs- und Sommerkollektion mit Model-Attrappen in Litfaßsäulen. In Berlin wurde diese neue Außenwerbekampagne mit zehn Säulen und jeweils drei Model-Attrappen von Außenwerber Wall AG umgesetzt. In Hamburg und Frankfurt betreibt Wall-Konkurrent Ströer die Sonderwerbeform, die vom 3. - 24. März umgesetzt wird. 10 Säulen werden in der Hansestadt zu sehen sein und 5 \\\"Showrooms\\\"in der Main Metropole. Zusätzlich zeigt der spanische Modehersteller seine Mode auf 500 Premium-City-Light-Postern (CLP) in Hamburg und 48 City-Light-Säulen in Frankfurt. Betreuende Mediaagentur ist Media Team OMD in Düsseldorf, die Spezialagentur ist die OMG Outdoor in Hamburg.

 
  17.03.09 --- JCDecaux meldet Umsatzrückgang für 2008 und schlechte Prognosen für 2009
JCDecaux verzeichnet einen Umsatzrückgang von 6 Mrd Euro für das Jahr 2008. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging von zuletzt 350,2 Mio Eur auf 236,4 Mio Eur zurück. In 2009 erwartet der Konzern drastische Einsparungen seitens vieler Unternehmen im Bereich Marketing und Werbung, was auf Konzernebene erstmals in der Firmengeschichte zu einem oragnischen Umatzrückgang führen dürfte. Bereits im 1. Quartal wird mit einem organischen Umsatzrückgang von 10% gerechnet. so dass auf eine Dividendenausschüttung für 2008 verzichtet wird, um die notwendige Flexibiliät zu wahren.

 
  19.02.09 --- awk hat einen neuen Bereichsleiter - Carsten Ehling
Carsten Ehling verstärkt das Vertriebs- und Marketingteam der awk Aussenwerbung in Koblenz als Bereichsleiter. Der Spezialist für regionale Medien, Geo-, Direkt- und POS-Marketing war zuletzt Managing Director bei der GroupM GmbH (WPP) und kennt die Media- und Out-of-Home-Branche.

 
  19.02.09 --- Nielsen: Deutscher Werbemarkt sinkt um 1,2% - Verlierer sind Print und Kino
Die Finanzkrise lässt auch den deutschen Werbemarkt nicht unberührt - ein Minus von 1,2%! Ein Wachstum gibt es nur bei auf den Abverkauf ausgerichteten Medien. Somit legt Radiowerbung um 5,5% zu, Zeitungen um 7,7%, Außenwerbung um 37,9% - rückläufig sind Kino mit minus 55,5%, Publikumszeitschriften mit minus 12% und Fachzeitschriften mit minus 10%. Alles in allem konnten die Gewinnermedien im Januar 2009 die Reduzierung der Bruttowerbeerlöse der restlichen Above-the-line-Medien kompensieren. Eine erfreuliche Entwicklung zeigte sich bei den Handelsorganisationen, die ihre Bruttowerbeinvestitionen mit einem Plus von 26,7 Mio. Eur. steigerten. Demgegenüber reduzierte der Pkw-Markt seine Werbeinvestitionen für die Modelle um minus 9,5 Mio. Eur. zugunsten der Imagewerbung der Hersteller, die im gleichen Zeitraum um plus 6,1 Mio Eur. ausgebaut wurde.

 
  03.02.09 --- Telekom möchte unter die Top 3 mit "Digital-out-of-Home" Werbung
2007 stieg die Telekom mit der klassischen Plakatwerbung in den Markt ein. Mit dem Ausbau ihres High-Speed-Breitbandnetzes kann die Telekom digitale Werbeformen flächendeckend realisieren und möchte sich somit bis 2013 einen Platz unter den Top 3 der Außenwerber sichern. In der Darstellung ihres neuen Geschäftsfeldes erklärt die Telekom, dass"die Kommunen gut beraten seien, wenn sie ihre Stadtmöblierer schon heute darauf ausrichten, dass die Zukunft elektronisch sei."Auch in den 9 Produktlinien, davon die bekannteste„Trilite“ – zunächst als Designwettbewerb ausgeschrieben – und von Olaf Barski, einem Frankfurter Designer, als System entwickelt, das schnelle Orientierungsmöglichkeit und angenehme Wartebereiche schaffen soll, spiegeln sich immer wieder elektronische Elemente, wie z.B. Fahrgastinfos mit Touchscreen, wider. Die Telekom empfiehlt sich den Städten und Kommunen als Partner für Gesamtlösungen. Stadtmöblierung und Außenwerbung öffneten den Raum für Kommunikation an öffentlichen Plätzen. Durch Know-how und entsprechende deutschlandweite Präsenz in der digitalen Medienwelt ist sie inallen Kommunen zu Hause und möchte nun mit dem Ausbau von VDSK (Very High Speed Digital Subscriber Line) Videos, DVDs und Internet-TV mit einer Übertragungsrate von 50 Megabit pro Sekunde und zusätzlichen breitbandigen 3D-Botschaften mit direkter Interaktion Werbebotschaften noch schneller und flexibler an den Konsumenten bringen. Die schnelle und flexible Bestückung der Werbeflächen bietet den Städten eine „optimale Ausschöpfung der Vermarktungsmöglichkeiten“ und somit finanzielle Vorteile. So einfach werden jedoch erfahrene Stadtmöblierer wie Ströer, Wall, JCDecaux und Degesta,die ihrerseits in den Ausbau elektronischer OoH-Medien investieren, das Feld der Telekom nicht überlassen und Werbepartner aus den bestehenden Verträgen entlassen. Somit wird die Out-of-Home Media Deutsche Telekom bei nicht vertraglich fest vergebenen öffentlichen Räumen aktiv und stattet ihre insgesamt 30.000 Telefonstationen mit Screens aus. Derzeit sind bereits 3.700 solcher Tele-Stationen mit neuester digitaler Bildschirmtechnik in zahlreichen deutschen Großstädten ausgestattet. An Autobahnraststätten wird ein Werbeträgernetz aus City-Light-Postern aufgebaut. Mit besonderem Engagement wendet sich die Telekom den Indoor-Medien zu und nutzt als ideales Terrain für Screens mit interaktiver Werbung Einkaufszentren und Flughäfen.

 
  16.01.09 --- Ex NDR Intendant Jobst Plog geht zu Wall
Jobst Plog wird als erfahrener und weitsichtiger Medienprofi wichtige Anstöße für die strategische Weiterentwicklung bei Wall geben. Der 67jährige Medienprofil verließ Anfang 2008 nach 17 Jahren an der Spitze des NDRs als Intendant den Sender und wird als Vorsitzender des Kontrollgremiums in den Aufsichtsrat der Wall AG berufen.

 
  12.01.09 --- Wall AG erwirbt 25.1 % der nextbike GmbH
Mit einer 25,1 prozentigen Beteiligung an der nextbike GmbH erweitert das Berliner Außenwerbe-Unternehmen sein Leistungsspektrum. Die 2004 gegründete nextbike GmbH ist in 20 Städten in Deutschland, Österreich und Neuseeland im Einsatz und finanziert sich durch die Leihgebühren und den Verkauf der Werbeflächen. Das nextbike-Angebot ist ein besonderer Pluspunkt beim Wettbewerb um neue Pachtverträge, denn alle Städte sind an nachhaltigen und umweltfreundlichen Verkehrslösungen interessiert und den Kunden können weitere attraktive Werbemöglichkeiten angeboten werden.

 
  06.01.09 --- Neue Struktur bei der Wall AG in 2009
Stephan von Wrede hat den Vorstand der Wall AG zum Jahresende verlassen. Demnach verteilen sich die Zuständigkeiten im Vorstand wie folgt: Vorstandsvorsitzender Daniel Wall übernimmt von Wredes Tätigkeitsbereiche Verkauf und Marketing,"die ab Jahr 2009 Chefsache seien". Technische Bereiche fallen in das Vorstandsressort von Hans-Peter Dunker und Andreas Scholz ist weiterhin für den Bereich Finanzen zuständig. Neu im Management sind Ulf Hochwald (40) als künftiger Verkaufsleiter Deutschland, der als Geschäftsführer und Gesellschafter bei H&M Media&Crossmarketing tätig war. Andreas Knorr (39), der bei Conergy für das Marketing zuständig war, wurde als Marketingleiter engagiert. Der neu gegründete Bereich Unternehmensentwicklung&Strategie wird durch Olaf Wall (38), Cousin des Vorstandsvorsitzenden, besetzt."Die Umstrukturierung erfolgte aus rein strategischen Gründen, um Effizienz und optimale Kundenausrichtung zu garantieren und die Potenziale im Markt noch erfolgreicher abschöpfen zu können", erklärte CEO Wall. Die Trennung von von Wrede erfolgte"im gegenseitigen Einverständnis".

 
  06.01.09 --- awk Außenwerbung GmbH wird neuer Partner der Moplak mit 33,3%
Die awk Aussenwerbung GmbHübernimmt durch die 33,3%ige Moplak-Beteiligung die Vermarktung von weiteren 10.000 Werbeträgern der MOPLAK Medien Service GmbH. Ebenfalls wird ab Dekade 9 die gesamte Logistik von awk übernommen. Durch diese Kooperation wird awk die Nr. 2 im deutschen Außenwerbemarkt. Bernd Seibold, Geschäftsführer der awk Außenwerbung GmbH"freut sichüber die Erweiterung des Portfolios mit 7.700 neuen Großflächen, 800 Ganzsäulen sowie 1.700 Allgemeinstellen, die überdurschnittliche Leistungswerte erzielen, insbesondere in Orten über 100.000 Einwohnern und am Point of Sale, und den Kunden künftig ein noch besseres Werbeträgerangebot bieten."Auch Thomas Meyer, Vertriebsleiter und Porkurist der Moplak"freut sichüber den solventen Partner, der über eine hervorragende Vertriebsstruktur und eine extrem leistungsfähige Logistik verfügt". Durch die Einführung von IDS (Identifikations-, Dokumentations- und Steuerungssystem für den Plakataushang) hat die awk neben interner logistischer Prozessoptimierungen vor allem auch einen wichtigen Schritt in Richtung Erweiterung der Serviceleistungen für ihre Kunden getan. Ab Quartall II 2009 hat der Kundedie Möglichkeit, den Aushang seiner Kampagne für das 18/1-Werbeträgerangebot der awk über einen Login online zu verfolgen, so dass sich zeitaufwendige und kostenintensive Kunden-Kontrollfahrten erübrigen. Die Integration der neuen Moplak-Flächen ins IDS ist bereits in vollem Gange.

 
  16.12.08 --- Optimierung der MA Plakat zur nächsten Erhebungswelle
Zum Start der neuen Erhebungswelle im Februar 2009 wird ein sogenannter Trip Tracer eingesetzt. 10.000 Prsonen werden zu Ihrem Mobilitätsverhalten befragt, wovon 3000 Probanden ein GPS-Gerät tragen. Schon während der Befragung werden die Wege in der Karte eingetragen, um direkt Implausibilitäten zu klären, erklärt Ströer-Marktforscher und neuer Vorstand Plakat der AG.MA. Ein nachträgliches Routing entfällt somit. Der Plakatbestand wird Ende November d. J. aktualisiert, denn im Laufe eines Jahres verändern sich 5-8 Prozent des Stellenbestandes. Im Frequenzatlas befinden sich künfitg auch Daten für Gemeinden unter 10.000 Einwohner.

 
  11.12.08 --- FAM hat neue Vorstände
Frigga Thernüberläßt nach Branchenwechsel Thilo Raisch, 41 Jahre, den Vorstandsvorsitz des Fachverbandes Ambient Media. Den Vorstandsbereich Markforschung übernimmt Oliver Antonio Esmail, 42 Jahre, Geschäfstführer Novum Werbemedien, von Ralph Deuerling. Vorrangige Ziele sind eine leichtere Planung von Ambient Media mit Beteiligungen an Messen, Branchenevents und Roadshows sowie kleinere Events in den wichtigsten Städten Deutschlands. Veranstaltungen wie der Ambient Media Show Case oder die Ambient Lounge sollen künftig nicht mehr stattfinden.

 
  11.12.08 --- Nivea brandet Berlin mit neuen Formaten
Nivea Visage setzt mit seinem Produktlaunch von Expert Lift auf neue Formate und illuminiert mit einem Riesenposterà la Times-Square-Manier den gesamten Dezember über den Potsdamer Platz. Weiter in der Hauptstadt verteilte CLPs, die durch unterschiedliche übereinander lappende Folien, einen besonderen Effekt erzeugen, enthüllen das Geheimnis der neuen Gesichtspflegeserie. Der U-Bahnhof Friedrichstraße ist ebenfalls den gesamten Dezember über an Säulen, Treppenaufgängen und auf dem Boden mit Nivea gebrandet. Die OoH-Kampagne betreut TBWA in Hamburg (Media: GFMO/OMD).

 
  01.12.08 --- Wall gewinnt Ausschreibung gegen Ströer in der Türkei
Die 100-prozentige Tochter Wall Sehir Dizayni ve Ticaretübernimmt für die nächsten 10 Jahre die Werberechte in der türkischen Stadt Konya und übernimmt damit ab 1. Januar 2009 weitere 2500 Werbeflächen im öffentlichen Raum. Somit ist Wall dann in 52 türkischen Städten vertreten. Vorheriger Anbieter war Ströer Out-of-Home Media.

 
  01.12.08 --- Plakate steigern Reichweiten und Kontakte
Dieses kann ab sofort in der ma 2008 Intermedia systematisch nachverfolgt werden. Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (ag.ma) veröffentlichte erstmals Ende Oktober 2008 die ma-Reichweiten von Plakat direkt neben Print, Radio, TV und Kino. So kann die Medialeistung verschiedener Medien- und Werbeträgerkombinationen sofort miteinander verglichen und geplante Kampagnen optimiert werden. Das Plakat ist eine Alternative zu monomedialen Kampagnen als auch eine Ergänzung zu bestehenden crossmedialen Ansätzen und erweist sich als starker Partner. Wenn man einen geplanten TV-Einsatz zur Hälfte durch ein CLP-Hauptnetz in allen Städten (ab 500.000 Einwohnern) ersetzt, gelangt man zu einem signifikanten Leistungsanstieg. Auchauf regionaler Ebene erhöhen sich Reichweiten und Kontakte, wenn man eine Radio-Tageszeitungen-Kampagne durch den Einsatz eines CLP-Netzes variiert. Jetzt kann das Medium Plakat seine Leistungsfähigkeit im direkten Vergleich zu Print, Radio TV und Kino unter Beweis stellen. Basis für die Berechnungen ist die Werbemittelkontaktchance als gemeinsame"Währung". Es wird in der ma Plakat differentiert zwischen Großfläche, Mega-Light, City Light-Board, City-Light-Poster und Ganzsäule. In der jährlich aktualisierten ma Intermedia findet die Fusion der ma-Reichweiten von Zeitungen, Zeitschriften, Radio und Plakat mit Daten aus dem TV-Panel der AGF zu einer gmeinsamen Datei statt. Für Plakat stehen die Daten aus der ma 2007 Plakat zur Verfügung, die aus CATI-Erhebung und GPS-Wegemessung in ausgewählten Städten entstammen.

 
  01.12.08 --- Digitale Außenmedien gründen den Verband OVAB Europe
OVAB Europe (Out-of-home Video Advertising Bureau) heißt der neue Verband für digitale Out-of-Home Medien, dessen ersten Vorsitz Dirk Hülsermann (Business Director Development der Schweizer Neo Media Group) hält. Ziel des Verbandes ist es, über die technologischen, wirtschaftlichen und kreativen Potenziale des Out-of-home Segments aufzuklären. Die Entwicklung einheitlicher Standards soll vorangetrieben werden und der Dialog zwischen Herstellern, Dienstleistern und Werbeindustrie soll intensiviert werden. Damit will sich die digitale Vertriebs- und Marketinglösung einen sicheren und starken Platz im Marketing Mix und in der Kommunkation sichern. Gründungsmitglieder sind Neo Advertising, Invidis Consulting, ECE Flatmedia, IBM Deutschland, Philips, NEC Display Solutions. Laut Vorstandsmitglied Hülsermann soll digitale Außenwerbung jährlich um durchschnittlich 32 Prozent wachsen und sich bis 2012 von 158 Mio. Euro auf 626 Mio. Euro verfierfachen. Mit dem OVAB Europe erhalte die digitale Out-of-home-Industrie nun die gebührende Vertretung.

 
  01.12.08 --- Neue Deutschland-Geschäftsführung bei Ströer
Ab 15. Januar 2009 wird Dirk Wiedemann den Vorsitz der Ströer Media Deutschland Geschäftsführung übernehmen und somit als ehemaliger Initiative-Media-Chef die Steuerung des inländischen Geschäfts der Ströer Gruppe übernehmen. Die Vorstände Udo Müller, an den Wiedmann berichten wird, Alfried Bührdel und Kries-Vogt ziehen sich aus dem Vorsitz zurück, um sich auf ihre Aufgaben der AG zu konzentrieren. Die weiteren Postionen der Geschäftsführung bleiben nach Unternehmensangaben unverändert. Hermann-Josef Johanns bleibt stellvertretender Vorsitzender, Jan Hardorp Geschäftsführer für Vertrieb und Marketing, Alexander Stotz Geschäftsführer für Portfoliomanagement und Stadtmöbelvertrieb sowie Ingo Rieper kaufmännischer Geschäftsführer. Wiedemann startete seine Karriere 1990 im Bereich Sales&Trade Marketing bei Mars/Effem. 1997 wurde er Media Manager für Deutschland, Österreich, Schweiz und Südosteuropa. Von 2002 bis 2008 bekleidete er verschiedene Management Positionen bei Initiative Media, einer Tochter der Interpublic Holding. U. a. war er dort Vorsitzender der Deutschland-Geschäftsführung. Zuletzt war er bei Initiative Chief Operating Officer/President EMEA. Vor einigen Monaten wurde er als Nachfolger des ehemaligen ProSiebenSat.1-Marketing Vorstands Peter Christmann gehandelt wobei das Rennen letztendlich Ex-BBDO-Manager Klaus-Peter Schulz für sich entschied. Udo Müller freut sich,"einen hochkarätigen Medienspezialisten als neuen Kopf der Deutschland-Geschäftsführung gewonnen zu haben, der für die kontinuierliche Weiterentwicklung des Deutschland-Geschäfts sorgen wird".

 
  06.11.08 --- "Das Plakat" prämiert 16 kreative + ungewöhnliche Konzepte
Dreimal Gold, sechsmal Silber und siebenmal Bronze wurden von der Jury beim diesjährigen Wettbewerb"Das Plakat"für kreative und ungewöhnliche Arbeiten vergeben. Im letzten Jahr waren es nur zwölf Kampagnen. McDonald's und VW stehen schon zum dritten Mal in Folge auf der Gewinnerliste. Die Preisträger erfüllten auf ungewöhnliche und überzeugende Art die von der Jury aufgestellten Kriterien. Jury Vorsitzender Jürgen Knauss, Chairman der Heye Group in Unterhaching, erklärte ein Kriterium:"Ein Plakat ist plakativ, d. h., es muss schnell erfassbar, klar in der Ansprache, aufmerksam in der Umsetzung undüberraschend in der Wirkung sein". Gold räumten die Sonderformate ab, so sicherte sich Mercedes Benz als Highlight auch außerhalb des traditionellen 18/1-Formats eine der drei"Goldenen Litfaßsäulen". So wurden die von der Vorjahresjury geäußerten Hoffnungen, auf mehr ausgefallene und gute Ideen, mit niveauvoller Umsetzung für die vorderen Plätze erfüllt. Unter den Siegern befinden sich Arbeiten, deren - so Knauss -"Bildsprache so konzentriert auf den Punkt ist, dass sie ohne Worte alle Inhalte ungewöhnlich transportiert.""Das Plakat"wurde dieses Jahr zum 25. mal von den Commclubs Bayern ausgelobt. Zur gleichen Zeit fanden die Auslobungen"Die Anzeige"und"Mobile Marketing Award"statt.

 
  06.11.08 --- Bessere Orientierung + ein positives Markenerlebnis durch Werbung in Parkhäusern
Das Konzept, ganze Parkebenen in Parkhäusern mit Markenartikeln zu belegen, stammt von der neu gegründeten Firma Plakativ Parking. Gegründet wurde Plakativ Parking zu jeweils einem Drittel vom Riesenposter-Anbieter Plakativ, der das Außenwerbe-Know-how miteinbringt, dem Consulting-Unternehmen SCG, das das Konzept vermarkten soll undder City Parking Group, die die Gestaltung konzepiert. Plakativ Parking arbeitet mit Apcoa zusammen, das 350 Gebäude bewirtschaftet. Apcoa hatte in der Vergangenheit - ohne großen Erfolg - versucht, die Vermarktung von CLPs selbst in die Hand zu nehmen. 13 Gebäude wurden bereits handwerklich vorbereitet, wobei detailliert erst zwei Parkhäuser (Taschenbergpalais Dresden, Friedrichstraße Berlin) konzepiert sind. Boden, Decke, Wände und Säulen werden hierzu mit spezieller Folie beklebt. So soll laut Frau Angela Barzen, Geschäftsführerin von Plakativ, die bunte Werbung im grauen Parkhauszur besseren Orientierung beitragen und ein"positives Markenerlebnis"schaffen.

 
  06.11.08 --- Viva Espaòa mit der Osborne Outdoor Kampagne
Ende November startet in Hamburg die von McCann Erickson kreirte Outdoor Kampagne für die spanische Brandymarke Osborne aus dem Hause Barcardi. Geschaltet als City Megalights, klassische 18/1 und PoS in den Kernregionen Nielsen 1 und 2 wird der schwarze Stier auf unterscheidlichste Weise in Szene gesetzt, um spanisches Lebensgefühl zu vermitteln und hochleben zu lassen. Flankiert wird die Kampagne durch Diaprojektionen in den Großstädten. Auf Agenturseite ist das Team um Executive Creative Director Harald Pranter und Managing Director Jan Schnau verantwortlich, für den Kunden betreuen Meike Voss, Brand Manager, und Kathrin Kleingarn, Marketing Manager, das Projekt.

 
  28.10.08 --- Kultur Marketing Preis - Einreichung bis 12. Dez. 2008
Noch bis zum 12. Dezember können internationale Institutionen, öffentliche Einrichtungen, private Träger, Firmen oder Werbeagenturen, die für den Kulturbereich tätig sind, ihre umgesetzten Werbekampagnen oder -projekte einreichen. Der Award wurde von Ströer und Projekt 2508 Kultur- und Tourismusmarketing ins Leben gerufen. Als Preise werden Medialeistungen im Wert von 30.000 Euro von Ströer vergeben sowie eine Präsentationsmöglichkeit in der Culture Lounge im Rahmen der ITB 2010 in Berlin. Die Jury besteht aus Werbefachleuten, Kulturvertretern und Direktmarketing-Spezialisten, die Aussagekraft, Kreativität, Originalität und Umsetzung des Themas in Bild und Text sowie Kundenorientierung bewertet. Ulrich Keinath, Geschäftsführer von Projekt 2508 erklärt, dass"die Bedeutung gut gemachter und besucherorientierter Kulturwerbung hervorgehoben und gleichzeitig durch erfolgreiche Beispiele Anstöße geben solle". Alexaner Stolz, Geschäftsführer der Ströer Deutsche Städte Medien betont, dass"kreative und gut geplante Werbemaßnahmen für Kulturveranstaltungen in Zeiten knapper Budgets an Bedeutung gewinnen"und, dass"sie maßgeblich zum Gesamterfolg einer Ausstellung, eines Festivals oder anderer Kulturveranstaltungen beitragen und es Zeit wurde, dass solche Konzepte ein Forum finden."

 
  24.10.08 --- Zoff zwischen Ströer und Wall niedergelegt
Wall hat nun in Münster freie Bahn. Ohne juristische Auseinandersetzung wurde der Streit wegen der Vergabe der Vermarktungsrechte der Stadt Münster zwischen den beiden Außenwerbern beigelegt. (Siehe Eintrag 29.09.08) Die Begründungen der beiden Unternehmen dazu fallen unterschiedlich aus. So erklärt Ströer ggü. HORIZONT.net, dass die Prüfung auf Angebotsbasis ergeben habe, dass ein Vertragsabschluß mit der Stadt Münster unrentabel sei. Ströer bleibt weiterhin mit 400 Werbeflächen auf privatem Grund und auf dem Gelände der DB in Münster vertreten. Wall hingegen teilte mit, dass Ströer/DSM sein Vorpachtrecht zurückgezogen habe,"nachdem Wall sich in Reutlingen, Freiburg und Münster gegen die sogenannten englischen Klauseln durchgesetzt habe und diese auch bei kommenden Ausschreibungen keine Rolle mehr spielen", so Daniel Wall, Vorstandsvorsitzender.

 
  22.10.08 --- LED-Nightscreen von Ströer läßt Berlin glänzen
Während des Medienfassaden-Festivals (17. Okt. - 12. Dez.) wird der neue LED-Nightscreen von Ströer Megaposter am Gasometer in Berlin-Schöbneberg als Kommunikationsplatzform für interantionale Künstler genutzt. Die Gestaltung des Nightscreens steuert Megaposter zentral über das Internet von einem Rechner in der Firmenzentrale Neuss aus. Zu sehen sind animierte Plakatmotive und Videos auf einem LED-Netz von 33 m Breite x 20 m Höhe. Das Projekt Nightscreen wurde gemeinsam mit dem Europäischen Energieforum (EUREF) entwickelt, welches durch Werbung die Sanierung des Gasometers und weitererbundesweiter hsitorischer Standorte finazieren soll. Im Rahmen der Festivals präsentieren insgesamt 24 Künstler ihre Projekte, die neben dem Gasometer auf den Screens von SAP, O2 World, Collegium Hungaricum und Wall zu sehen sind. Initiatorinnen des Events sind Mirjam Struppek und Susa Pop.

 
  17.10.08 --- OMG Outdoor setzt Mango Kampagne um
Media Team OMD entwickelte für den spanischen Modekonzern Mango die Idee, echte Schaufensterpuppen in hinterleuchteten Säulen auszustellen. Das Konzept wurde von der OMG Outdoor GmbH umgesetzt. So werben die Schaufensterpuppen, die zuvor schon in anderen europäischen Städten auf dem"Laufsteg"waren, für die neue Winterkollektion 2008/2009 in Berlin in 7 Plakatsäulen der Wall AG. Die Sonderumsetzung wird flankiert durch einen klassichen Plakataushang in rund 270 hinterleucteten Säulen im 8/1 Format.

 
  13.10.08 --- FAM bleibt eigenständig
Der Fachverband Ambient Media (FAM) fusioniert nicht mit dem Fachverband für Aussenwerbung (FAW) zum gemeinsamen Fachverband"Out of Home". Die Eigenständigkeit beider Verbände, die das neue Mitglied Matthias Grawitter von der OMG Outdoor, Spezialmittler-Tochter der Omnicom Media Group Germany GmbH, als Verfechter eines Gesamtverbandes sehr begrüßt, und der glaubt,"dass beide Verbände unabhängig voneinander ihre Stärken besser entfalten", wurde im spanischen Casteldefels Mitte September beschlossen. Zeitgleich mit der OMG Outdoor GmbH traten Screen Vision Media (Spezialist für die Vermarktung von Werberechten an und im Umfeld von Videowänden) und bereits im Juni/Juli d. J. Greenhanger und On Top Marketing&Sales dem Verband bei. Neues gibt es auch beim FAW: Karin Winter, bisher zuständig für die Pressearbeit, übernimmt ab 15. Oktober die Marketingabteilung und kümmert sich zunächst um den anstehenden Plakat&Media Grand Prix, der im November startet.

 
  29.09.08 --- Zoff zwischen Ströer und Wall
Die Stadt Münster erteilt"Wall"den Zuschlag für Stadtwerbung ab 1. Januar 2009 für die nächsten 15 Jahre. 12 Mio Euro will Wall in neue Buswartehallen, Litfasssäulen, Toiletten und interaktive Bluesport-Terminals investieren. Wall zahlt 1,15 Mio. Euro jährliche Pacht an die Stadt Münster. Bisheriger Vertragspartner war"Ströer"mit 7 Mio. Euro. Udo Müller, Vorstandsvorsitzender von Ströer, fühlt sich ausgebootet, da der vor 4 Jahren geschlossene Vertrag von 7 Millionen Euro eine Vorpacht für die DSM vorsah-so dass Ströer im Falle eines höheren Gebots hätte aufstocken dürfen. Im Falle einer Verletzung dieses"umstrittenen"Rechts, sieht das Unternehmen rechtliche Schritte vor. Stöer hatte zunächst 550.000 geboten und wollte dann auf 1,15 Millonen aufstocken. JC Decaux nahm ebenfalls an der internationalen Ausschreibung teil. Im Kern des Streits zwischen Stöer und Wall geht es um die Stadtmöbellinie von Kleinhues + Kleinhues und die Frage, ob sie exklusiv für Münster entwickelt worden sei. Ströer wirft nun Wall vor, das die Designlinie nicht exklusiv, individuell und stadtbildgerecht maßgeschneidert für Münster gestaltet worden sei. Wall sieht indes Ströer als schlechten Verlierer, der mehrfach versucht hat"das Ausschreibungsverfahren zu torpedieren."

 
  21.08.08 --- Erhebliches Wachstum durch digitale Außenwerbung
Bis 2012 werden sich Nettowerbeerlöse für digitale Außenwerbung in Westeuropa von 158 Mio Euro auf 626 Mio Euro vervierfachen. In Deutschland wird ein Anstieg von 25 auf 115 Mio Euro erwartet, so berichtet eine Marktstudie der Berliner Medienberater von Goldmedia. Derzeit erwirtschaftet die digitale Außenwerbung mit Screens aufBahnhöfen, in Arztpraxen, U-Bahnen oder bei öffentlichen Events 3% des Umsatzes in der Außenwerbung. Elf% werden für 2012 prognostiziert. Drei- bis zehnfach höhere Umsätze als bei klassischen Plakaten könnten wegen flexiblerer Belegungsmöglichkeiten mit digitalen Bildschirmen erzielt werden, so Goldhammer. Sinkende Preise für Bildschirme bei steigender technischer Qualität und steigenden Bandbreiten werden den Markt antreiben, was derzeit durch fehlende Standards und mangelnde Reichweiten noch nicht gegeben ist und somit das Geschäft mit den LED-Screens noch erschwert.

 
  06.08.08 --- 11. Deutscher Medienpreis - Anmeldung bis 17. Oktober 2008
Bis zum 17. Oktober können sich Agenturen, Unternehmen und Medien für die Kategorien"Beste Media-Idee"und"Beste Media-Strategie"bewerben. Neu in diesem Jahr ist, dass Media-Ideen für die verschiedenen Rubriken TV, Print, Hörfunk, Online/Mobile, Outdoor Classic, Kino, Below-the-line/Ambient oder"Tools für Mediastrategen"eingereicht werden können. Außerdem ehrt W&V die"Media-Persönlichkeit des Jahres"und prämiert mit dem Contest Media Youngsters die besten Nachwuchstalente aus der Medienbranche. Die drei besten aus 20 Teams der Media Congsters (Bewerbung ebenfalls ab sofort), die anhand eines realen Kundenbriefings einen Tag zur Entwicklung einer kompletten Mediastrategie haben, fahren zum Internationalen Werbefestival nach Cannes zu Verleihung der Media Lions. Das Siegerteam vertritt Deutschland bei der Young Lions Media Competition und bekommt so die Chance auf eine echte Cannes-Medaille. Die Sponsoren des Deutschen Mediapreises sind wie in den letzten Jahren der"Stern", Stöer out of home media und IP Deutschland. Die Preisverleihung findet am 26. Februar 2009 statt. Schirmherr ist Münchens Oberbürgermeister Christian Uhde. Ausführliche Infos zum Wettbewerb unter www.deutscher-mediapreis.de

 
  24.07.08 --- News bei Ströer
Im nächsten Jahr erhalten große Projekte das Etikett"Premium". So wird die Ströer DERG Media gemeinsam mit der Deutschen Bahn ausgewählte Standort zu"Premiumbahnhöfen"ausbauen.Hamburg soll bis zum Jahresende mit 900"Premium-Citylightpostern"ausgestattet werden und macht die Hansestadt damit zum"Schaukasten"für Out-of-Home Gestaltung. Ströer und JC Decaus gewannen im letzten Jahr den Werbeetat der Stadt. Inlandsschwerpunkte sind der Aufbau des Eventbereiches unter der neu gegründeten Tochter Go Public sowie der Ausbau der dauerhaften Hinweismedien im Umfeld von Einkaufszentren. Zusätzliche Sonderstandorte sollen erschlossen werden, wie z.B. ein überdimensionaler LED-Screen am Berliner Gasometer. Interaktive CLPs sollen von derzeit 30 auf 300 Standorte in den zehn größten deutschen Städten ausgebaut werden. Die bisher 5. Roadshow ist zur festen Institution geworden und hat sich laut Jan Hardorp, Geschäftsführer Ströer Media Deutschland,"neben den Großveranstaltungen der TV-Vermarkter als Agentour für branchenrelevante Vermarktungsveranstaltung etabliert."

 
  22.07.08 --- Wall und JC Decaux - Keine Gründung gemeinsamer Vertriebsgesellschaft
Aktionäre Wall und JC Decaux, der inzwischen seine Minderheitsbeteiligung von 30 auf 40 Prozent aufgestockt hat, fanden keine Einigung hinsichtlich der Strategie einer gemeinsamen Vertriebsgesellschaft. Es gab"unterschiedliche Auffassungen", so Wall. Seitens des Kartellamtes gab es"zahlreiche Auflagen", die die Verhandlungen erschwerten. Bereits im Herbst letzten Jahres zogen die Out-of-Home Anbieter ihren Antrag beim Kartellamt zurück, um Probleme beim Genehmigungsverfahren zu vermeiden. Daniel Wall erklärt,"es hätte Synergien durch die Zusammenführung der Vertriebsbereiche gegeben, jedoch ist eine Fusion für eine erfolgreiche Vermarktung der Plakatflächen nicht notwendig."

 
  04.07.08 --- Daniel Wall - Vorstandsmitglied des Fachverbandes für Aussenwerbung (FAW)
Daniel Wall, Vorstandsvorsitzender des Berliner Unternehmens Wall, ist rückwirkend seit dem 1. Januar 2008 Vorstandsmitglied des Verbandes FAW. Weiteres Vorstandsmitglied ist Udo Müller, Vorstandsvorsitzender von Ströer Out-of-Media. Den Vorsitz des Vorstandes führt Präsident Thomas Ruhfus. JC Decaux ist kein Verbandsmitglied. Mit dem Eintritt von Wall deckt der Verband mit 45 Unternehmensgruppen aus dem Out-of-Home-Medien Bereich 90 Prozent des Marktes ab. Stephan von Wrede, Vorstand Sales&Marketing bei Wall, sieht"den Fachverband als Meeting Point und Think Tank der Branche, der es ermöglicht, Marketingstrategien und Lösungen mit Verbandsmitgliedern zu erarbeiten."

 
  06.06.08 --- Deutscher Marktforschungspreis geht an die MA 2007 Plakat
Der Marktforschungspreis 2008 geht im Rahmen des 43. Kongresses der Deutschen Marktforschung am 5. Juni 2008 an die MA Plakat 2007. Die Studie ist ein Pilotprojekt der Arbeitsgemeinschaft Media Analyse (Ag.ma). Die Studie leistet einen wertvollen Beitrag zur Exploration und Etablierung neuer Verfahren in der Markt- und Mediaforschung. Sie erschien nach 3jähriger Vorbereitungszeit Ende 2007 und verknüpft etablierte Untersuchungen zu Verkehrsaufkommen und Standort-Bewertung mit neuen Erhebungen der Mobilität der Menschen. 300.000 Außenwerbe-Standorte (Großflächen, City-Light-Poster, Ganzsäulen, Mega-Lights) werden bewertet. Mit dem Preis zeichnet die Deutsche Marktforschung neue, innovative, kreative, methodisch fundierte, problemadäquate und handlungsorientierte Studien aus. Georg Stolz, Vorstandsvorsitzender der Ag.ma, freut sich,"dass nicht nur die Qualität der Arbeit ausgezeichnet wird sondern Innovationskraft und Kreativität."

 
  30.05.08 --- Neue Werbekonzepte für den Handel
Interaktive City-Light-Poster und ein digitales LED-Mega-Light im Testportfolio.Heute Vormittag wird in Tönisvorst das SB-Warenhaus der Zukunft eröffnet. Im Metro Group Future Store erproben das Handelsunternehmen und seine Vertriebsmarke real,- neueste Technologien sowie innovative Konzepte für das Einkaufen von morgen. Als Gold-Partner der Metro Group Future Store Initiative testet die Ströer Gruppe, Deutschlands Marktführer für Außenwerbung, neue Werbekonzepte für den Handel. Kunden sollen schneller, aufmerksamkeitsstärker und zielgenauer im Umfeld eines Einkaufszentrums angesprochen werden. Dazu setzt Ströer für den real,- Future Store unter anderem auf interaktive City-Light-Poster, ein digitales LED-Mega-Light sowie verschiedene Hinweismedien.

Jan Hardorp, Geschäftsführer für Vertrieb und Marketing der Ströer Gruppe:"Die Metro Group Future Store Initiative ist für uns eine hervorragende Plattform, um die von uns entwickelten Außenwerbekonzepte für den Einzelhandel der Zukunft im realen Umfeld zu testen und zu optimieren."Ein neun Quadratmeter großes digitales LED-Mega-Light arbeitet statt mit Plakaten mit mehr als 55.000 Leuchtdioden (LED). Weithin sichtbar kann das Warenhaus Werbung schnell und flexibel schalten, um etwa auf kurzfristige Sonderaktionen hinzuweisen. Fünf verglaste City-Light-Poster (CLP) mit Hintergrundbeleuchtung bieten Bluetooth-Schnittstellen. Dieser drahtlose Datenübertragungsweg ermöglicht interaktive Werbung im Umfeld des Verkaufsraums. Digitale Dateien und Inhalte wie Videoclips, Klingeltöne, Podcasts, Gewinnspiele oder Coupons lassen sich vom Werbeträger an mobile Endgeräte senden. Das Angebot schafft Anreize, den Verkaufsraum aufzusuchen. Der Verbraucher setzt sich so mit den Botschaften intensiver auseinander. Die Unternehmen und Markenartikler profitieren ebenfalls, indem sie durch die intensivere Ansprache die Wirkung ihrer Kampagnen steigern.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Ströer Konzeptes für den Metro Group Future Store ist der individuelle Einsatz von Hinweismedien. 14 Säulen, Großflächen oder City-Light-Poster an ausgewählten Standorten bieten den Kunden Orientierung im Umfeld des Tönisvorster Einkaufszentrums und führen sie direkt zum Point-of-Sale. Die dauerhafte Präsenz an Orten mit hohem Publikumsverkehr sichert Aufmerksamkeit, Produktinteresse und beschert Einzelhandelsstandorten zusätzliche Kunden. Zudem lassen sich Impulskäufe anregen.



(Quelle: stroeer.de, 28.05.2008)

 
  28.05.08 --- Netto-Werbespendings 2007 (ZAW)
Außenwerbung wächst um 4,2 Prozent auf 820 Mio. Euro.

Monetär stärkstes Werbemedium bleiben in Deutschland die Tageszeitungen mit 4,567 Mrd € Werbeeinnahmen. Nur leicht hinzugewinnen konnte das Werbefernsehen . Die Sender erwirtschafteten zusammen 4,156 Mrd € (+1 Prozent). Die Menge aller TV-Spots stieg um 6 Prozent auf 3,8 Mio, die gesendeten Werbeminuten sogar um 9 Prozent. An der Spitze der im Fernsehen werbenden Branchen stand erneut die Autoindustrie. Mit dem Transport von Direktwerbung erzielte die Deutsche Post AG Netto-Werbeeinnahmen in Höhe von 3,3 Mrd €, eine unterdurchschnittliche Steigerung von 0,89 Prozent. Deutschlands Anzeigenblätter haben das Geschäftsjahr 2007 wiederum positiv mit einem Netto-Werbeumsatz von 1,97 Mrd € abgeschlossen und damit ein Plus von 1,4 Prozent erzielt.

Nachdem die Publikumszeitschriften im Jahr der Fußball-WM bei ihren Werbeerlösen um 3,6 Prozent wachsen konnten, verminderte sich das Werbegeschäft 2007 wieder um 1,8 Prozent auf 1,82 Mrd €. Erstmals seit 2001 konnten die Anbieter von Auskunfts- und Verzeichnismedien (Stadtadressbücher, Telekommunikations- und Branchenverzeichnisse) ihren Werbeumsatz spürbar auf 1,21 Mrd € oder +1,3 Prozent steigern. Zum ersten Mal seit 2001 überstiegen die Anzeigenumsätze der Fachzeitschriften wieder die Milliardengrenze in Höhe von 1,02 Mrd €, ein Gewinn von 6,3 Prozent.

Die in der monetären Größenordnung nachfolgenden Medienbereiche kamen auf Netto-Werbeumsätze unterhalb der Milliardengrenze: Außenwerbung 820 Mio € (+4,2 Prozent), Hörfunk 692 Mio € (+1,7 Prozent), Online-Dienste 689 Mio € (+39 Prozent), Wochen- und Sonntagszeitungen 270 Mio € (+3,7 Prozent), Filmtheater 106 Mio € (–9,6 Prozent) und Zeitungssupplements 90 Mio € (–0,4 Prozent).

(Quelle: zaw.de, 27.05.2008)

 
  19.05.08 --- Studie zu "Digital Signage" (TV am POS) veröffentlicht
Ab Mitte Mai ist die erste weltweit unabhängige Studie zu Digital Signage unter dem Titel"Digital Signage. Die globale Studie"erhältlich. Im Auftrag des globalen Marketing-at-Retail Verbandes POPAI hat die Gesellschaft für innovative Marktforschung (GIM) mit Unterstützung von Publicis Frankfurt im Herbst 2007 über 1.000 Marketingentscheider und Branchenexperten aus 60 Ländern befragt. Die Ergebnisse wurden in einem Handbuch zusammengetragen, das erstmals alle wichtigen Informationen und Trends von Digitale Signage abbildet.

Die Studie erfasst nicht nur statistische Daten, sondern beleuchtet das Themenfeld Digital Signage auch qualitativ - basierend auf Befragungen von Marktteilnehmern, Experten und Vordenkern ausIndustrie, Handel, Wissenschaft und den Dienstleistungsbranchen. Thematisiert werden die relevanten Marktteilnehmer mit ihren Geschäftskonzepten sowie die Chancen und Barriere des Marktes. Der Fokus liegt sowohl auf den aktuellen Entwicklungen von Digital Signage als auch auf zukünftigen Potentialen. Die Ergebnisse beschreiben die Märkte in Nordamerika, Europa und Asien, gehen aber auch auf weitere Regionen ein.

Die Vorteile von Digital Signage: flexibel, ortsgebunden, relevant und modern

Die entscheidenden Vorteile von Digital Signage sehen die Befragten im schnellen Anpassen von Inhalten, der gezielten Ansprache von Zielgruppen und der ortsabhängigen Aussteuerung von Botschaften. Für Händler spielt zusätzlich auch das Argument"Modernität"eine entscheidende Rolle. Kostenersparnisse werden jedoch kaum als Nutzen gesehen - im Gegenteil: Digital Signage gilt sowohl bei Händlern als auch bei Agenturen noch immer als teuer.

Die Kommunikationsstrategie verpasst den Anschluss: Konzepte für Digital Signage fehlen noch

Als Barriere für den Einsatz von Digital Signage gelten fehlende Kommunikations- und Inhaltskonzepte. Dieser Aspekt wird nur durch Finanzierungsprobleme übertroffen: 57 Prozent aller Befragten glauben, dass Finanzierungsprobleme für das Scheitern relevant sind.

Marktwachstum über den POS hinaus

Bis 2010 wird ein jährliches Wachstum des Digital-Signage-Marktes um 32 Prozent erwartet. Als stark wachsende Märkte in Europa gelten dabei vor allem die osteuropäischen und südeuropäischen Märkte. Relativ verhalten wird das Marktwachstum in vielen mitteleuropäischen Märkten eingeschätzt: In Großbritannien und den Niederlanden ist der Markt bereits weit fortentwickelt. Dagegen gilt Deutschland als extrem schwierig. Auch wenn es schon heute Digital Signage in einer Vielzahl von Retail-Kontexten gibt, so wird zukünftig Bewegung vor allem in Bars und Restaurants, Convenience-Stores, Kaufhäusern, im Lebensmittelhandel und im Outdoor-Bereich erwartet.

Mehr Investitionen in Digital Signage

Mehr als 80% der weltweit befragtenAgenturen und Markenartikler planen ihre Mediaspendings vor allem im Bereich Digital Signage und Online zu stärken. Dem stehen nur ca. 15% der Befragten entgegen, die above the line stärker investieren wollen. Zu berücksichtigen ist, dass Digital Signage jedoch von einer relativ marginalen Marktposition startet. Folgerichtig schätzen die Experten den bis 2010 erreichbaren Anteil von Digital Signage am Gesamtwerbemarkt auch auf nicht höher als 5 Prozent."Digital Signage. Die globale Studie"ist ein umfassender Ratgeber für Marketingverantwortliche, Wissenschaftler und Kommunikationsexperten, die den langfristigen Trend Digital Signage nicht verpassen wollen. Die Studie ist ab Mitte Mai in zwölf Sprachen erhältlich und kann bereits jetzt bei POPAI bestellt werden: popaiDS.org . Die Ausgabe in Deutsch kostet 1.750Euro zzgl. MwSt. Sonderpreise gibt es für POPAI-Mitglieder sowie für Wissenschaftler und Marktforscher. Weitere Sponsoren neben Publicis sind Goldbach Media, Hughes, Mood Media, NEC, TripleDoubleU und Samsung.

(Quelle: presseportal.de, 15.05.2008)

 
  14.05.08 --- Neuer Geschäftsführer beim Fachverband Außenwerbung
Jochen C. Gutzeit (41) ist vom Vorstand des Fachverbandes Aussenwerbung e.V., Frankfurt (FAW) zum neuen Geschäftsführer berufen worden. Er tritt damit per 1. Juni 2008 die Nachfolge von Lydia Böttcher an, die den Verband aus privaten Gründen verlässt.

Anlässlich der Jahreshauptversammlung des FAW am 9. Mai informierte Verbandspräsident Thomas Ruhfus die Mitglieder im Namen des Vorstands über denbevorstehenden Wechsel und gab insbesondere seiner Freude darüber Ausdruck, mit Gutzeit einen"würdigen und tüchtigen Nachfolger"gefunden zu haben, der fundierte Kenntnisse in der Außenwerbung mitbringt.

Der Diplom-Kaufmann ist seit rund zehn Jahren mit der Out-of-Home-Branche vertraut. Er war zunächst Assistent der Geschäftsleitung des damaligen Marktführers Deutsche Städte-Reklame bzw. Deutsche Städte-Medien (DSR bzw. DSM) und wurde nach der Übernahme der Süddeutschen Plakatierung A. Bartholomä durch die DSM mit Aufbau und Etablierung der Stuttgarter Niederlassung betraut. Zuletzt hat Jochen Gutzeit als freier Berater für Medien und Kommunen gearbeitet und hier insbesondere sein umfassendes Wissen zur Ausschreibung von Werbenutzungsverträgen zur Verfügunggestellt.

Der Wechsel in der FAW-Geschäftsführung erfolgt als fließender Übergang: Jochen Gutzeit wird bereits ab Juni in der Frankfurter Geschäftsstelle des Verbandes erreichbar sein, Lydia Böttcher scheidet im Laufe des Sommers aus – nach insgesamt siebenjähriger Tätigkeit für den FAW,dessen Geschäftsführung sie am 1. Juli 2005 übernommen hat. FAW-Präsident Ruhfus dankte ihr für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

(Quelle: faw-ev.de, 14.05.2008)

 
  07.05.08 --- Quartalsergebnis JCDecaux
JCDecaux S.A. (Euronext Paris: DEC), die Nummer 1 der Außenwerbung in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum sowie die Nummer 2 der Außenwerbung weltweit, hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2008 (Stichtag: 31. März 2008) gegenüber dem Vergleichszeitraum 2007 einen Umsatzzuwachs von 473,1 Millionen Euro auf 482,2 Millionen Euro erzielt. Diesentspricht einer Steigerung von 1,9%. Der organische Umsatz, d.h. der Umsatz abzüglich Übernahmen und Wechselkurseffekte, stieg um 6,9%. Zweistelliger Wachstumstreiber war das Segment der Transportmedien. In den Bereichen Stadtmöblierung und Großflächenwerbung hat sich das Wachstum verlangsamt. Hintergrund waren schwierigere Marktbedingungen in Frankreich und in Großbritannien.

Das starke organische Umsatzwachstum im Vergleich zum nominalen Konzernumsatz ist hauptsächlich auf die gegenüber dem Euro schwächere Kursentwicklung des US-Dollar, des britischen Pfund, des Hongkong-Dollarund des Chinesischen Yuan zurückführen. Das Kerngeschäft, d.h. die Werbeeinnahmen ohne Umsätze aus Verkauf, Vermietung und Wartung von Stadtmöbeln, legte insgesamt um 5,2% zu.

Stadtmöblierung: Im Segment Stadtmöblierung gab der Umsatz um 0,2% von 239,0 Millionen Euro im ersten Quartal 2007auf 238,6 Millionen Euro im ersten Quartal 2008 nach. Ohne Übernahmen und bereinigt um Wechselkurseffekte verbesserte sich der Umsatz im gleichen Zeitraum organisch um 2,7%. Das Kerngeschäft, d.h. die Werbeeinnahmen ohne Umsätze aus Verkauf, Vermietung und Wartung von Stadtmöbeln, legte um insgesamt 1,4% zu.

In Frankreich blieb der Umsatz unverändert, während Deutschland und Großbritannien ein negatives Umsatzwachstum verzeichneten. Dies erklärt sich durch die gegenüber 2007 schwierigeren Marktbedingungen und – bezogen auf Großbritannien – ein überdurchschnittlich hohes Ergebnisim ersten Quartal 2007. Mehr als ausgeglichen wurde diese Entwicklung durch zweistellige Umsatzwachstumsraten in Mittel- und Osteuropa sowie in den Niederlanden. In Skandinavien, Belgien und Südeuropa erzielte JCDecaux ein solides Umsatzwachstum.

Der asiatisch-pazifische Raum, Nordamerika und die übrigen JCDecaux-Märkte meldeten weiterhin ein zweistelliges organisches Umsatzwachstum.

Transportmedien: Im Unternehmensbereich Transportmedien (Flughafen- und Verkehrsmittelwerbung) legte der Umsatz von 120,6 Millionen Euro im ersten Quartal 2007 um 11,7% auf 134,7 Millionen Euro zu. Um Übernahmen und Wechselkurseffekte bereinigt stieg der organische Umsatz um 23,2%.

Außer in Großbritannien, wo die Werbeeinnahmen im Bereich Transportmedien im Berichtszeitraum sanken, erzielte JCDecaux in allen wichtigen europäischen Märkten dieser Sparte starke Zuwächse. In Skandinavien sowie in Mittel- und Osteuropa wuchs der Umsatz zweistellig, und auch in Frankreich und in Südeuropa wurden außerordentliche Steigerungen erzielt.

Für das zweistellige organische Umsatzwachstum in den Vereinigten Staaten sorgten unter anderem die gestiegenen Werbeeinnahmen infolge des im April 2007 geschlossenen Vertrags mit den Flughäfen von Los Angeles. Auch in China erzielte das Segment Transportmedien zweistellige Umsatzsteigerungen, da die Olympischen Spiele in Peking sich bereits jetzt positiv auf die Werbeeinnahmen auswirken.

Großflächenwerbung: Mit einem Umsatz von 108,9 Millionen Euro lag die Sparte Großflächenwerbung um 4,1% unter dem Vorjahresergebnis von 113,5 Millionen Euro. Der Umsatz abzüglich Übernahmen und Wechselkurseffekte sank um 1,5%.

Während die Umsatzentwicklung in Großbritannien im ersten Quartal aufgrund der schwächeren Marktlage das ausgesprochen gute Vorjahresergebnis nicht erreichte, bewirkten die fortgesetzten Innovationen bei Vertrieb und Marketing in Frankreich ein leichtes Wachstum. In Ost- und Südeuropa, den beiden größten Märkten von JCDecaux im Bereich Großflächenwerbung, wurde ein zweistelliges organisches Umsatzwachstum erzielt. Auch in Irland hat JCDecaux im Berichtszeitraum sein nachhaltiges Wachstumstempo beibehalten.

Jean-François Decaux, Vorstandsvorsitzender und Co-CEO von JCDecaux S.A., sagte:"Unser solides organisches Umsatzwachstum im ersten Quartal 2008 ist hauptsächlich auf zweistellige Zuwächse unserer Sparte Transportmedien zurückzuführen.

Die Marktbedingungen dürften sich in Frankreich und Großbritannien im zweiten Quartal 2008 aus jetziger Sicht leicht aufhellen. Deshalb gehen wir für das gesamte Geschäftsjahr 2008 von einem organischen Umsatzwachstum zwischen 6 und 7% aus, etwas oberhalb unserer bisherigen Erwartungen.

Treiber des Wachstums sind die zweistelligen Zuwachsraten in unserer mit niedrigen Margen arbeitenden Sparte Transportmedien, unterstützt durch den Aufwärtstrend unserer Sparten Stadtmöblierung und Großflächenwerbung. Im letztgenannten Segment werden sich zudem Effekte aus dem kürzlich erfolgten Zuschlag für die Großflächen der französischen Bahn positiv auswirken. Zusätzlich erwarten wir ein insgesamt stabiles Wachstum in den USA sowie in unseren restlichen europäischen Landesgesellschaften. China undandere Schwellenländer werden ebenfalls einen deutlichen Beitrag zur positiven Umsatzentwicklung der gesamten Gruppe in 2008 leisten."Nächste Information:
Jahreshauptversammlung: 14. Mai 2008
Umsatz im zweiten Quartal und Halbjahresergebnis 2008: 1. August 2008 (vor Börsenbeginn)
Kennzahlen der Gruppe:
· Umsatz 2007: 2.106,6 Millionen Euro
· An der Euronext Paris gelistet und in den Indices Euronext 100, Dow Jones Sustainability sowie im FTSE4Good geführt
· Weltweit die Nr.1 im Bereich Stadtmöblierung (351.000 Flächen)
· Weltweit die Nr.1 im Bereich Flughafenwerbung (145 Flughäfen); 300 Verträge in der U-Bahn-, Bus-, Bahn- und Straßenbahnwerbung mit insgesamt 386.000 Flächen
· Europaweit die Nr.1 in der Großflächenwerbung (215.000 Flächen)
· Nr.1 der Außenwerbung in China (219.000 Flächen in 23 Städten)
· Weltweit die Nr.1 für Leihfahrradsysteme
· 952.000 Werbeflächen in 54 Ländern
· Präsenz in 3.400 Städten mit über 10.000 Einwohnern
· 8.900 Mitarbeiter

(Quelle: jcdecaux.de, 07.05.2008)

 
  22.04.08 --- Outdoor-Kreativ-Ausstellung von Wall
An die Stadtmöbel, fertig, los! Die Wall AG bot Düsseldorfer Kreativ-Agenturen an, Buswartehallen, Stadtinformationsanlagen und Litfaßsäulen einmal so richtig aufzumöbeln – und zwar frei von Vorgaben. Zusammen mit Vertretern der teilnehmenden Agenturen eröffnete das Unternehmen heute am Jan-Wellem-Platz die Outdoor-Kreativ-Ausstellung.

Fünf Agenturen – Ogilvy&Mather, HÄSSELBARTH UND FREUNDE, Euro RSCG, COFFEIN und Grey – setzten ihre Ideen für Großkunden wie GlaxoSmithKline, Boehringer Ingelheim Pharma bis zum lokalen Schlüsseldienst an Werbeträgern für City Light Poster um. Das Ergebnis der Kreationen zeigt die Schlagkraft der Außenwerbung, wenn es darumgeht, zu überraschen, zu begeistern und gewohnte Blickwinkel auf den Kopf zu stellen.

„Durch die Kombination von Ideenreichtum und qualitativ hochwertigen Werbeträgern sind ungewöhnliche Umsetzungen entstanden, die echte eye-catcher im öffentlichen Raum sind“, zeigte sich Stephan von Wrede,Vorstand Sales&Marketing der Wall AG, begeistert.„Die Leistungsfähigkeit und das kreative Potential der Außenwerbung werden durch die Ausstellung unterstrichen. Die Rheinmetropole Düsseldorf wird wieder einmal ihrem Ruf als kreative Hochburg gerecht.“

Die ausgewählten Ideen sind bis zum 28. April 2008 auf dem Jan-Wellem-Platz zu bestaunen.Die öffentliche Ausstellung der Entwürfe war ein besonderer Anreiz für die Agenturen, um eigene Ideen einem breiten Publikum zu präsentieren und Kunden an konkreten Beispielen von ihrer Kreativität zu überzeugen.

Die Ideen
Ogilvy&Mather hat für Provinzial Versicherung an einer Wartehalle deutlich gemacht, dass eine gute Unfallversicherung immer sinnvoll ist. Ein Meteoriteneinschlag durch das Dach der Wartehalte zeigt, wie gefährlich das Leben sein kann.

Wie wichtig ein robustes Gepäckstück auf Reisen ist, veranschaulicht die Agentur Coffein mit ihrer Werbung für den Kofferhersteller Rimowa. Eine CLP-Vitrine mit Wechslertechnik zeigt auf drei Postern, wohin sich ein Koffer überall verirren kann.

HÄSSELBARTH UND FREUNDE lassen eine Warthalle auf dem Kopf stehen, um eine Fahrt in der Achterbahn Euro-Star zu simulieren. Eine elektronische Stadtinformationsanlagen wirbt für eine „Politik mit dem Einkaufskorb“ und eine Unterstützung des Vereins „Fair Trade“, der sich für die Förderung des fairen Handels einsetzt. Mit Hilfe der Wechslertechnik wird verdeutlicht, welche Konsequenzen ein unbedachter Einkauf haben könnte.

Grey verwandelt Wartezeit in Lesezeit und baute die Plakatvitrine einer Wartehalle für das Buchhaus Antiquariat Stern-Verlag zum aufgeklappten Buch um. Um für NiQuitin, das Nikotinpflaster und die Lutschtabletten des Pharmaherstellers GlaxoSmithKline zu werben, wurde eine Litfaßsäule zur aufgerauchten Zigarette umgestaltet. Sehr verschlossen zeigt sich die Idee, die Grey für den lokalen Schlüsseldienst Fritze realisiert hat: Eine Glasfront verwehrt Passanten den Zutritt zur Tram-Wartehalle. Glücklicherweise hält das gut sichtbare Schild an der Scheibe neben der Frage „Ausgesperrt?“ auch gleich die Service-Nummer des Schlüsseldienstes bereit. Für die Partnervermittlung be2 griff die Agentur in die psychologische Trickkiste. Wer sich auf dem außen an der Wartehalle montierten Einzelsitz „außen vor“ fühlt, braucht sich zur Lösung seines Singleproblems nur noch die Internetadresse notieren, die das Werbeplakat anbietet.

Mit ihrer auf den Kopf gestellten Plakatvitrine für Boehringer Ingelheim Pharma will Euro RSCG Passanten animieren, bei den ersten Anzeichen von Kopfschmerzen lieber gleich zu Thomapyrin zu greifen, bevor die unangenehmen Folgen alles aufden Kopf stellen. Pressemittleiung WALL AG

 
  09.04.08 --- Awk untersucht Wirkung von Plakaten auf Verbrauchermärkten
Die awk Aussenwerbung GmbH, Marktführer im Segment Großflächen am POS, hat im Herbst 2007 beim Marktforschungsunternehmen Nielsen eine Studie in Auftrag gegeben, die den Einsatz von Plakatwerbung am Point of Sale unter dem Aspekt einer möglichen Absatzsteigerung des beworbenen Produktes untersucht hat.
Im Fokus stand ein führender Markenartikelhersteller aus dem Lebensmittel-Segment, dessen Produktwerbung im Testzeitraum ausschließlich mit Großflächenplakaten auf Verbrauchermärkten unterstützt wurde.

Für die Durchführung hat Nielsen strukturgleiche Test- und Kontrollmärkte definiert, in denen die Wochenabsätze des beworbenen Produktes pro Outlet ausgewertet wurden. Um eine fundierte Vergleichsbasis zu gewährleisten wurden folgende Parameter bei der Auswahl der Märkte berücksichtigt: vergleichbare geografische Lage, Markttyp, Verkaufsfläche, Produktsortiment sowie das Absatzvolumen des betrachteten Produktsegmentes.

Nielsen testiert im Rahmen der kampagnenbegleitenden Studie im Ergebnis eine 13%ige Abverkaufssteigerung des beworbenen Produktes im Vergleich zu den strukturgleichen, nicht plakatierten Kontrollmärkten.

Das Resultat bestätigt eindrucksvoll am Markt bestehende, inhaltsähnliche Studien: Die viel zitierte Studie von POPAI (Point of Purchase Advertising International) aus dem Jahre 2003 beispielsweise belegte eine Absatzsteigerung von durchschnittlich 10,6 % beim Einsatz von Plakatwerbung am POS.

Nahezu 100 % aller Outlets in Deutschland ab 1.500 qm Verkaufsfläche können mitPlakatwerbung direkt auf dem Marktgelände bzw. mit marktrelevanten Umfeldflächen erreicht werden. Dabei spielt neben einer listungsbezogenen Planung und der Berücksichtigung spezifischer Faktoren (Besucherfrequenzen, Markttypen, Verkaufsfläche, Umsatz) auch die Einbindung soziodemografischer Daten eine wesentliche Rolle. So können werbungtreibende Unternehmen in der Markenführung aktiv unterstützt werden.

(Quelle: awk.de, 27.03.2008)

 
  19.03.08 --- Shortlist für Plakat & Media Grand Prix 2008 steht fest
Finalisten im diesjährigen Wettbewerb um die PlakaDiva stehen fest. Auszeichnungen für Bestes Plakat, Beste Mediastrategie, Beste Kreativ-Idee und Bestes Ambient Medium.
Preisverleihung und Siegerparty am 10. April 2008 in Düsseldorf. Quelle: FAW

 
  18.03.08 --- Wall AG präsentiert erfolgreiches Jahr 2007
Daniel Wall präsentiert erfolgreiches Jahr 2007 sowie neuen Vorstand.

Der Wall-Konzern, internationaler Spezialist für Stadtmöblierung und Außenwerbung, kann erneut auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken. Anlässlich der heutigen Jahrespressekonferenz in Berlin legte der Vorstandsvorsitzende Daniel Wall die aktuellen Zahlen für das Geschäftsjahr 2007 vor, die sich in allen Positionen verbessert haben, und stellte den seit Januar 2008 erweiterten Vorstand des Unternehmens vor.

Mit einer erneuten Steigerung der Bruttoumsatzerlöse um 14,1% erhöhte sich der Umsatz des Konzerns auf € 152,4 Mio. Der konsolidierte Nettoumsatz in Deutschland betrug € 106,2 Mio. Damit wurde in Deutschland zum ersten Mal die 100-Mio.-Grenze im Nettoumsatz überschritten. Zum Vorjahr bedeutet dies eine Umsatzsteigerung in Höhe von 52,9%. Damit ist das Unternehmen in Deutschland klare Nr. 2 im Markt. Quelle:Auszug aus PM WALL AG

 
  14.03.08 --- Motivdatenbank bietet jetzt einen Kampagnen-Alert per E-Mail (Ströer)
Der neue Kampagnen-Alert der Ströer Motivdatenbank ermöglicht eine individuelle, schnelle und einfache Wettbewerbsbeobachtung in der Außenwerbung: Werbung treibende Unternehmen und Agenturen können die neuesten Plakatkreationen des Wettbewerbs im Auge behalten, ohne aktiv und zeitintensiv recherchieren zu müssen. Mit wenigenKlicks können in der Ströer Motivdatenbank per Suchmaske Kriterien wie"Branche","Marke"etc. ausgewählt werden. Der Nutzer wird per E-Mail informiert, sobald ein neues Plakatmotiv, dass den zuvor definierten Kriterien entspricht, in die Datenbank eingepflegt wurde."Unser neues Service-Tool schließt eine bestehende Bedarfslücke. In der Außenwerbung gestaltete sich die Wettbewerbsbeobachtung für den Werbetreibenden bisher äußerst aufwendig. So musste bspw. im Straßenbild mit dem Fotoapparat Jagd auf neue Kampagnenmotive gemacht werden, die Suche blieb oft lückenhaft und war von zufälligen Sichtungen abhängig. Plakat ist nun einmal ein äußerst schnelles Medium, das insbesondere für Produkteinführungen und neue Angebote genutzt wird. Mit unserem neuen Service können sich die Marketingverantwortlichen ohne großen Zeitaufwand über neue Außenwerbekampagnen des Wettbewerbs auf dem Laufenden halten", sagt Jaroslav Zajicek, Marketing-Geschäftsleiter bei Ströer Media Deutschland.

Das Archiv beinhaltet ca. 25.000 Plakatmotive und ist somit eine der umfangreichsten Out-of-Home-Motivdatenbanken Deutschlands. Neben der Marktbeobachtung und der individuellen Recherche kann die Datenbank Mediaagenturen und Werbungtreibende bei der Konzeption ihrer Kampagnen unterstützen und Beispiele für die Umsetzung von Kommunikation im öffentlichen Raum liefern.

Unter stroeer.com/alert können sich alle anmelden, die die aktuellen Entwicklungen in der Außenwerbung im Auge behalten und sich einen Überblick über die verschiedenen auszuwählenden Branchen verschaffen wollen. Quelle: Pressemitteilung Ströer

 
  03.03.08 --- Plakat & Media Kongress 2008
Plakat&Media Kongress 2008 am 10. April in Düsseldorf:
Internationaler Reigen renommierter Referenten nimmt zu aktuellen Chancen und Techniken von Out-of-Home-Kommunikation Stellung.

„Warum ich Plakate liebe und hasse“. Mit diesem Thema wird der deutsche Top-Kreative Jean-Remy von Matt den diesjährigen Plakat&Media Kongress als Keynote-Speaker eröffnen. Von Matt, Gründer und Vorstand der Jung von Matt AG, hat sich in seiner bemerkenswerten Karriere immer wieder für das Medium Plakat engagiert, zuletzt als Präsident der Outdoor-Jury in Cannes 2007. Der Fachverband Aussenwerbung e.V. (FAW) freut sich daher ganz besonders über seine Zusage, seine Erfahrungen und Kenntnisse zur Außenwerbung mit den Teilnehmern der Veranstaltung zu teilen.

„Visions Out-of-Home“ lautet einmal mehr das Motto, unter dem der FAW in diesem Jahr über die wichtigsten aktuellen Angebote und Aspekte zur Kommunikation “out of home” informiert. Im Mittelpunkt steht die Herausforderung für Anbieter wie Nutzer, den öffentlichen Raum als einzigartige Kommunikationsplattform zu begreifen und optimal zu gestalten. Informativ und anschaulich werden wegweisende Themen aufbereitet – eine Einladung an Werbungtreibende und Agenturen, sich ein ebenso genaues wie umfassendes Bild vom Potenzial des Mediums zu machen.

Wertvolle Unterstützung kommt von den Referenten des Kongresses, allesamt renommierte Fachleute ihres Metiers. Dabei trägt der FAW der wachsenden Bedeutung internationaler Einflüsse auf die gesamte Werbe- und Medienszene Rechnung: DasProgramm gestalten Kommunikationsprofis unter anderem aus Luxemburg, Großbritannien und der Schweiz.

Der Auftakt gebührt indes einem der derzeit bedeutendsten Projekte des deutschen Out-of-Home-Marktes. Jochen Lenhard, Geschäftsführender Gesellschafter von Mediaplus, beschreibt mit der kürzlich erstmals veröffentlichten „ma Plakat“ den „Aufbruch in eine neue Planungswelt“; zum Zeitpunkt des Kongresses werden erste Erfahrungen aus dem Einsatz der neuen Leistungswerte in das Standardplanungstool MDS vorliegen. Daran anschließend stellt der Kognitionspsychologe Dr. André Melzer (Université du Luxembourg) grundlegende Erkenntnisse über das Wahrnehmen und Erinnern von Plakatwerbung vor.

Technische Neuerungen werden die Entwicklung in der Out-of-Home-Werbung in diesem Jahr in besonderer Weise prägen und vorantreiben. „Poster-to-mobile“, schon 2007 ein deutlicher Trend, hatdas Interesse der Werbungtreibenden nachhaltig geweckt. Mit der Innovation QR-Codes geht die Branche noch einen Schritt weiter: „Interaktion am Plakat wird messbar“, wie Roger Fischer, Geschäftsführer KAYWA, Zürich, in seinem Vortrag zeigt. Die Bedeutung neuer technischer Möglichkeiten für den gesamten Markt der Außenwerbung macht schließlich ein Blick nach Großbritannien deutlich, unbestritten ein Schrittmacher der internationalen Werbe- und Medienszene: „New technology leads UK Out-of-Home growth“, bestätigt Alan James, Geschäftsführer der Outdoor Advertising Association.

Fallstudien aus der Praxis haben sich stets als wichtiges Element erwiesen, um Einsatzmöglichkeiten und Leistungspotenzial von Out-of-Home-Werbung an konkreten Beispielen deutlich zu machen. Auch in diesem Jahr wartet der Plakat&Media Kongress mit zwei interessanten Cases auf: Jens Helfrich von IKEA Deutschland präsentiert „Mode für dein schönstes Zuhause“, André Schloemer, Senior Vice President Brand Management, o2 Germany, spricht über „o2 im Out-of-Home-Einsatz“.

Der Plakat&Media Kongress findet am 10. April 2008 im Capitol Theater, Düsseldorf, statt. Beginn der Veranstaltung ist 14 Uhr. Der Abend gehört dann ganz dem Thema Kreation: Ab 19 Uhr lädt der FAW zur Verleihung des Plakat&Media Grand Prix mit anschließender Siegerparty ein. Quelle: Pressemitteilung FAW

 
  03.03.08 --- Jean-Remy von Matt mit Key-Note zum Medium Plakat (Plakat Media Grand Prix 08)
Plakat&Media Kongress 2008 am 10. April in Düsseldorf:
Internationaler Reigen renommierter Referenten nimmt zu aktuellen Chancen und Techniken von Out-of-Home-Kommunikation Stellung.Quelle: FAW

 
  20.02.08 --- Hansa Mineralbrunnen GmbH gewinnt POS-Kampagne bei der awk
Die Hansa Mineralbrunnen GmbH, Rellingen ist der Gewinner des POS-Preisausschreibens der awk AUSSENWERBUNG GmbH, Koblenz.Die awk hatte, verbunden mit der Vorstellung und Implementierung ihres neuen POS-Quickplaners, unter den ersten 100 Registrierungen eine Plakatkampagne auf Point of Sale-Großflächen im Brutto-Mediawert von 50.000,-- € verlost. Der Gewinner, die Hansa Mineralbrunnen GmbH, wurde Ende 2007 gezogenund wird die Umsetzung des Preises für den weiteren Markenausbau der Mineralwassermarke hella nutzen.

Erika Draut, Marketingleiterin der Hansa Mineralbrunnen GmbH, betonte, „dass sie sehr erfreut ist über den Gewinn. Aufgrund der stetigen und konsequenten Qualitätsoptimierungen auf den Verbrauchermarktflächen hatte sie in Zusammenarbeit mit ihrer Hamburger Media-agentur GFMO-OMD GmbH und der OMG Outdoor GmbH als Spezialagentur für Außenwerbung bereits über eine Kampagnenausweitung am POS auf Verbrauchermarktflächen nachgedacht.“ Die Umsetzung des Gewinns wird auf und im marktrelevanten Umfeld von ausgesuchten LEH-Outlets erfolgen.

Die Konzeption und Planung erfolgte auf Basis der hella-Listung und wurde durch die vielseitigen Auswertungsmöglichkeiten der tagesaktuellen NielsenTradeDimension-Handelsdatenbank und der professionellen POS-Planungstools der awk wirksam unterstützt.

Rudolf Mertens, Bereichsleiter Vertrieb&Marketing der awk AUSSENWERBUNG GmbH, istüberzeugt, dass durch die Nutzung von 18/1-Großflächenplakatierung auf Verbrauchermärkten für die Marke hella nicht nur Absatzsteigerungen generiert werden, sondern durch die Verlängerung des Kommunikationsweges bis an den Ort des Verkaufs die Marke und die Kampagnenbotschaft stärker im Bewusstsein der Verbraucher gefestigt werden können. quelle: awk

 
  13.02.08 --- Nielsen Werbetrend Januar 2008 / Änderung
Kurzfazit OoH: Plakatumsätze Januar 2008 unter Vorjahresniveau. (-6,9% ggü. Vorjahr)
Nielsen Media Research, das Medien- und Werbeforschungsunternehmen von The Nielsen Company, ändert zum Jahresanfang seinen monatlichen Nielsen Werbetrend. Neben der zusätzlichen Aufnahme des Mediums Kino in die"klassischen"Medien, werden diese ab dem nächsten Werbetrend als Above-the-line Medien ausgewiesen. Zusätzlich werden die bereinigten prozentualen Werte dieser Medien zukünftig in den media news, auf der Website des Unternehmens sowie in (Presse-)Meldungen berücksichtigt.

Ludger Wibbelt, Geschäftsführer der Nielsen Media Research GmbH:"Die aktuelle Trennung in klassische Medien und andere Medien ist von vielen Marktteilnehmern so nicht mehr gewünscht. Deshalb ist die Trennung in Above-the-line und Below-the-line Medien aussagekräftiger und zukunftssicher. Darüber hinaus finden auch zunehmend marktbedingte Änderungen innerhalb der Medien statt, die wir in unserer Datenbasis widerspiegeln. Dadurch entsteht manchmal ein künstliches Wachstum bzw. eine künstliche Veränderung. Deshalb werden wir zukünftig auch eine bereinigte Entwicklung kommunizieren, was die Interpretation der Entwicklungen erleichtern wird. Alle Entscheidungen wurden in Zusammenarbeit mit dem Kundenkreis der Nielsen Media Research GmbH beschlossen, der aus Vertretern der verschiedenen Marktteilnehmer besteht."Als Above-the-line Medien werden die Medien bezeichnet, die ihren Nutzerkreis haben, allerdings nicht individuell auf Nutzer bzw. Kunden zugehen, wie die Medien Fernsehen, Zeitschriften, Zeitungen, Radio, Plakat und nun erweitert um Kino. Als Below-the-line Medien werden die Medien eingeteilt,die direkt Personen bzw. Personengruppen ansprechen. Dies trifft z. B. auf das Medium Direct Mail zu. Für die Aufnahme in diese neuen Werbetrends gelten definierte Relevanz- und Qualitätskriterien. Medien, die diese Kriterien nicht erfüllen, werden von Nielsen Media Research separat kommuniziert.Bei der zusätzlichen Veröffentlichung der bereinigten Vorjahreswerte werden nur noch die Werbeträger berücksichtigt, die im Vergleichszeitraum des Vorjahres beobachtet wurden. Damit wird den Marktteilnehmern eine klarere Beobachtung des Medienmarktes ermöglicht. (Quelle:Pressemitteilung nielsen.de, 11.02.2008)

 
  11.02.08 --- Qualitätsoffensive in Berliner U-Bahnhöfen (WALL AG)
Unternehmen modernisiert die Werbevitrinen im City-Light-Poster-Format.Die erste Stufe der Qualitätsoffensive in den Berliner U-Bahnhöfen ist abgeschlossen. Rund 3 Mio. Euro investierte der Spezialist für Außenwerbung und Stadtmöblierung in die Modernisierung der alten Werbeanlagen. Auf den U-Bahnhöfen wurden sämtliche Werbevitrinen im City Light Poster-Formatdurch moderne Plakatvitrinen der preisgekrönten Designlinie Intelligent Series (Design: GK Sekkei, Tokio) ersetzt. Teilweise wurden die neuen hinterleuchteten Werbeanlagen mit Wechslertechnik ausgestattet. Damit vermarktet Wall ab sofort 1.000 CLP-Plakatflächen in den wichtigsten U-Bahnhöfen inder Hauptstadt."Die erste Phase unserer Modernisierungsstrategie ist somit zeitgerecht abgeschlossen. Noch im diesen Jahr wollen wir Berlin zum Schaufenster für moderne Transportmedien gemacht haben. Gerade der U-Bahnbereich bietet besonders werbewirksame Auftrittsmöglichkeiten: Warten, Umsteigen oder Shoppen – U-Bahnhöfe sind Schnittpunkte für Hunderttausende von Menschen, die täglich unterwegs sind. Hier Aufsehen zu erregen und einen ganzen Bahnhof in eine individuelle Markenwelt verwandeln, ist jetzt mit dem einzigartigen Angebot des ‚Station Branding’ in modernen Werbeträgern möglich", sagt Stephan von Wrede, Vorstand Sales&Marketing.Weitere Informationen zu Bahnhofsmedien finden Sie auch hier.



(Quelle: Presemitteilung WALL)

 
  16.01.08 --- ma 2007 Plakat - Beginn einer neuen Ära in der Mediaplanung
So nah am Verbraucher wie kein anderes Medium im täglichen, öffentlichen Leben – dieser Anspruch der Plakatwerbung ist ab sofort auch Grundlage der Out-of-Home-Mediaplanung. Drei Jahre nach der Aufnahme der Plakat-Mediaanalyse (PMA) in die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (ag.ma) hat das renommierte Media-Gremium jetzt die erste ma 2007 Plakatvorgelegt. Die Unterschiede zur bisherigen PMA sind eklatant und etablieren die aktuelle Mediaforschung im Bereich Plakat auf derselben Ebene wie die ag.ma-Studien zu Print, TV und Radio. Diese entscheidende Entwicklung in der Außenwerbung hat der Fachverband Aussenwerbung e.V. am heutigen Mittwochauf einer Pressekonferenz in Frankfurt erläutert und dokumentiert, gemeinsam mit Vertretern der an der Entstehung der ma 2007 Plakat beteiligten Gremien und Organisationen.


Mit der ma 2007 Plakat beginnt eine völlig neue Ära in der Mediaplanung für Plakat: Die innovative, von der ag.ma in vollem Umfang unterstützte und anerkannte Methodik stellt das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung im öffentlichen Raum in den Mittelpunkt der Erhebung. Quantitative und qualitative Aussagen zu Reichweiten und Kontakten der Stellenarten Großfläche, Mega-Light/City-Light-Board, City-Light-Poster und Ganzsäule beruhen erstmals auf einem Forschungsansatz, der die Medialeistung von Plakat unter absolut realistischen Bedingungen betrachtet, misst und abbildet (Einzelheiten zur Methodik sind im Methodensteckbrief der ag.ma ausführlich dargestellt).


Äußerst „harte“ Mediawährung
Die elektronische Erfassung der Wege, ihr Abgleich mit den Geokoordinaten der Werbeträger und das anschließende Modelling liefern eine äußerst „harte“ Mediawährung, die den Kunden größtmögliche Transparenz und Sicherheit bei der Planung verspricht. Im Ergebnis liegen Leistungswerte vor, die eine den Anforderungen der Praxis entsprechende, äußerst differenzierte Aussteuerung von Plakatkampagnen möglich macht.

„Was lange währt, wird richtig gut“, freut sich Lydia Böttcher, Geschäftsführerin des Fachverbandes Aussenwerbung e.V. (FAW), Frankfurt. „Die ma 2007 Plakat ist in ihrer jetzigen Form das Ergebnis eines äußerst dynamischen Entwicklungsprozesses, in dessen Verlauf der ursprüngliche Erhebungsansatz immer weiter verfeinert worden ist, bis alle Forderungen der beteiligten ag.ma-Gremien zur vollsten Zufriedenheit erfüllt waren“. Gemeinsam mit den Außenwerbungsunternehmen
JC Decaux und Wall haben die Mitglieder des FAW die Durchführung der ma 2007 Plakat in der ag.ma finanziert und in einem eigenen Arbeitskreis kontinuierlich unterstützt.


Alle Forderungen der ag.ma-Gremien erfüllt
Nachdem vor einigen Jahren immer deutlicher wurde, dass der bisher entscheidende Faktor „menschliche Erinnerung“ in der PMA zum Teil unzulängliche und wenig plausible Werte nach sich zog, fiel der Entschluss, eine validere Studiensystematik aufzubauen. Lydia Böttcher: „Am Anfang stand zunächst nur der Wunsch nach einem Modell, das sich von der ‚Abfrage anhand erinnerter Wege’ löste und die Ermittlung der Leistungswerte auf eine objektive, unanfechtbare Basis stellte. Mit der ma 2007 Plakat präsentieren wir den Werbungtreibenden heute deutlich mehr, nämlich die Grundzüge einer völlig neuartigen, zeitgemäßen Mediaplanung. Die Methodik unserer Erhebung orientiert sich an der Beziehung zwischen Mobilitäts- und Mediennutzungsverhalten der Menschen. Damit bietet die Außenwerbung ab sofort nicht nur verlässlichste Daten zu Reichweiten- und Kontaktpotenzialen ihres umsatzstärksten Mediums Plakat, sondern setzt generell ganz neue Standards in der Leistungsmessung von Medien“.


Integration in MDS und Verbraucher-Analyse (VA)
Die Daten der ma 2007 Plakat werden den Nutzern durch Integration in die Standard-Planungssoftware MDS anwenderfreundlich verfügbar gemacht. Als weiteres Novum werden sie in komprimierter Form in die Verbraucher-Analyse (VA)einfließen. Beide Vorgänge belegen die hohe Akzeptanz, die die ma 2007 Plakat aufgrund der Qualität dieser Erhebung bei Mediafachleuten genießt. Erstmals sind Leistungswerte des Mediums Plakat damit intermedial vergleichbar und in anerkannten, weit verbreiteten Planungstools direkt neben anderen Medien abrufbar.



„Deutlich bessere Werte als je zuvor“
Von den Mediaagenturen, die die Entstehung und Entwicklung der ma 2007 Plakat mit großem Interesse und Engagement verfolgt haben, wird die Leistungsstudie ausdrücklich begrüßt. Dazu Frank Händler, Director Research bei GFMO OMD Gesellschaft für Media-Optimierung mbH, Hamburg:
„Wir sind sehr froh, dass wir nunmehr eine Datei zur Verfügung haben, die
gegenüber allen anderem, was es bisher gab, deutliche Vorteile hat:

- Die unterschiedlichen Werbeträger können nun separat betrachtet werden (wir müssen die Mega-Lights/City-Light-Boards nicht mehr aus der Masse der Großflächen rausrechnen).

- Wir können nunmehr deutlich differenzierter räumlich planen. Es macht eben einen Unterschied, ob ich im Innenstadtbereich bin oder an den Rändern.
- Wir haben jetzt die Möglichkeit, die optimierten Belegungspläne auch in Strukturen und Nettoreichweiten deutlich realistischer zu betrachten.
- Wir bekommen detaillierte Pendler-Informationen ....
... und durch den methodischen Mix aus gemessenen Werten und Befragung ist das bestmögliche Instrumentarium zusammengeführt worden.
Die Werte, die ermittelt wurden, sind insbesondere auch ein Ergebnis der Plakatstellenbewertung (Stichwort:"Blickkontakt", siehe dazu„Key Facts“ ). Diese zu überprüfen ist die große Herausforderung in 2008. Und bitte: Mit der ma 2007 Plakat haben wir deutlich bessere Werte als je zuvor, allerdings ist dieses Instrument in spitzen Zielgruppen und kleinen Belegungseinheiten, wie Marktforschung immer, anfällig. Übersehen Sienicht die großen Vorteile, weil Sie mit der Lupe nach Schwankungen in einzelnen Datenpunkten suchen.“



Nettoreichweiten national bei fast 70 Prozent
Die jetzt erstmals veröffentlichten Ergebnisse der neuartigen Reichweitenmessung unterstreichen das hohe Leistungspotenzial von Außenwerbung.So erzielt beispielsweise eine Großflächen- oder Ganzsäulenkampagne bei Belegung aller Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern eine nationale Nettoreichweite von rund 57 Prozent, in den gebuchten Städten selbst werden fast 90 Prozent Nettoreichweite erzielt. Beim City-Light-Poster liegt die Nettoreichweite in den gebuchten Städten sogar bei annähernd 100 Prozent, national bei fast 68 Prozent (siehe „Key Facts“ ).
Gegenüber der Grundgesamtheit aller Bundesbürger ab 14 Jahren werden dabei stets überdurchschnittliche Werte in der Zielgruppe der 30- bis 49-Jährigen wie auch in höher gebildeten, einkommensstarken Bevölkerungsgruppen erzielt.



Gründung der Arbeitsgemeinschaft OOH-Mediaforschung
Die ma 2007 Plakat wie auch weitere, vom FAW unterstützte bzw. selbst durchgeführte Projekte zur Gewährleistung einer hochwertigen Mediaforschung und Mediaplanung (zum Beispiel Qualitätsoffensive / Grundlagendatenerhebung, Frequenzatlas für Deutschland, Einzelstellenbewertung G-Wert 2) nehmen in der Arbeit des Verbandes immer breiteren Raum ein. Um hier weiterhin „auf Augenhöhe mit anderen Medien“ zu agieren, wird der FAW eine neue Arbeitsplattform gründen, die Arbeitsgemeinschaft Out-of-Home-Mediaforschung („AG.OM“). Hier werden künftig alle Maßnahmen gebündelt, neue Projekte geplant und bestehende Initiativen unter Nutzung von Synergien aufeinander abgestimmt.




Aktuelle Entwicklung der Plakatwerbung
Mit einem Plus von 14,6 Prozent bei den Bruttowerbeaufwendungen gegenüber dem Vorjahr verzeichnet das Medium Plakat laut Nielsen Media Research im Jahr 2007 den mit Abstand höchsten prozentualen Zuwachs unter allen klassischen Medien. Zum Vergleich: Der Gesamtmarkt (TV, Print, Radio, Plakat) wuchs in diesem Zeitraum um lediglich 3,7 Prozent. Der Anteil von Plakat (erfasst werden die Umsätze auf Großflächen, Mega-Lights/City-Light-Boards, City-Light-Postern und Ganzsäulen) an den Werbespendings liegt damit nun bei knapp 4 Prozent, Tendenz weiter steigend. Seit fast drei Jahren verzeichnet das Plakat im hart umkämpften Werbemarkt Monat für Monat kontinuierlichen Umsatzzuwachs – aus Sicht des FAW und der Anbieter ein klares Bekenntnis der Werbekunden zu einem extrem reichweitenstarken Medium mit äußerst vielseitigen Einsatz- und Steuerungsmöglichkeiten. Quelle: Pressemitteilung FAW

 
  02.01.08 --- Neue Wall-Tochtergesellschaft: DIE DRAUSSENWERBER GmbH
Zum Jahreswechsel nimmt die neue 100%-ige Tochtergesellschaft der Wall AG, DIE DRAUSSENWERBER GmbH, ihre Vermarktungstätigkeit auf. Das im November 2007 gegründete Unternehmen geht als Spezialist für lokale Außenwerbung in Berlin aus dem Integrationsprozess der ehemaligen VVR Decaux GmbH in die Wall AG hervor.

„DIE DRAUSSENWERBER GmbH ist ab sofort für die Vermarktung und Bewirtschaftung der lokalen Werbemedien der Wall AG in Berlin verantwortlich. Ein breit gefächertes Produktportfolio spricht vor allem Kunden aus Kunst, Kultur und lokalem Einzelhandel an, die über kleinere Mediabudgets verfügen“, so Daniel Wall, Vorstandsvorsitzender der Wall AG. „Mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis und hervorragenden Standorten bieten die Werbeträger der DRAUSSENWERBER eine überzeugende Alternative zu anderen Mediengattungen. Darüber hinaus werden Wünsche von Werbekunden schnell, unkompliziert und individuell realisiert.“

Neben Plakatflächen auf klassischen Litfaßsäulen und in Wartehallen für Bus oder Tram vermarktet das neue Unternehmen außerdem Werbeflächen im U-Bahnbereich sowie Mastenschilder an Straßenlaternen. Plakate im City Light Posterformat und Großflächen vertreibt nach wie vor die Muttergesellschaft, also die Wall AG.

DIE DRAUSSENWERBER GmbH wird lokale Außenwerbung verstärkt mit neuen, interaktiven Medien verbinden. Für den Werbemarkt der Hauptstadt entwickelt das junge Unternehmen attraktive Angebote auf bluespot, dem digitalen Kunden- und Stadtinformationsnetz, sowie spezielle Coupon-Plakate. Auf diese Weise können Passanten kostenlose Rabatt- oder Veranstaltungsangebote via SMS-Code vom Plakat direkt auf ihr Handy laden.

Als Geschäftsführer der DRAUSSENWERBER GmbH wurde Dr. Marc Bieling bestellt. Seit 2005 arbeitet der promovierte Betriebswirt für Wall. Der 33-Jährige leitet im Stammhaus des neuen Unternehmens in Berlin-Spandau ab sofort ein Team von über 50 erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter aus den Bereichen Plakatierung, Montage und Aufbauplanung. Quelle: Pressemitteilung WALL AG

 
  19.11.07 --- Test "Dog Service" in Berlin / WALL
Dog Service– so heißt das neue Entsorgungssystem der Wall AG für Hundekot, das das Unternehmen heute mit seinem Kooperationspartner, der Berliner Stadtreinigung (BSR), auf dem George-Grosz-Platz präsentierte und einweihte. Daniel Wall, Vorstandsvorsitzender der Wall AG, und Vera Gäde-Butzlaff, Vorstandsvorsitzende der Berliner Stadtreinigung, übergaben gemeinsam rund 50 Stelen – so genannte Dog Service Stations – an die Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf, in Anwesenheit von Klaus-Dieter Gröhler, stellvertretender Bezirksbürgermeister und Baustadtrat von Charlottenburg-Wilmersdorf, sowie Tempelhof-Schöneberg, vertreten durch den Bezirksbürgermeister Ekkehard Band.

Die Berliner Unternehmen sowie die Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf und Tempelhof-Schönberg haben sich zu einem Pilotprojekt zusammengeschlossen. Unter dem Motto"Für ein sauberes Berlin!"wird der Dog Service beiden Bezirken zunächst für ein Jahr kostenlos zur Verfügung gestellt. Die rund 50 nutzerfreundlichen Stelen wurden auf öffentlichen Straßen und Plätzen installiert. Sie sind optisch ansprechend gestaltet und fügen sich harmonisch in das städtische Umfeld ein. Die Dog Service Stations sind mit Angaben zu ihrer Funktionsweise versehen und halten kostenlos umweltfreundliche Papiertüten bereit. Diese sind praktisch gefaltet und ermöglichen ein schaufelartiges Aufnehmen unliebsamer Hinterlassenschaften von bellenden Vierbeinern. Entsorgt werden die Sammeltüten an Ort und Stelle in geruchsicheren Abfallbehältern, die in die Stelen integriert sind. Die Bedienung per Fußpedal ist hygienisch und erspart jeglichen Hautkontakt.

Wall produzierte die Dog Service Stations im eigenen Werk in Velten, installierte sie an ihren Standorten und übernimmt den technischen Service. Während der achtwöchigen Startphase werden die Abfallbehälter täglich von BSR-Scouts geleert, gereinigt und mit Sammeltüten bestückt."Mit dem Dog Service leisten Wall und BSR einen großen Beitrag zur Sauberkeit in der Hauptstadt", so Daniel Wall, Vorstandsvorsitzender der Wall AG."Die in der Signalfarbe Orange gehaltenen Dog Service Stations sind nicht zuübersehen und ein gleichermaßen bequemes wie effizientes System zur Hundekot-Entsorgung. Ziel dieses Projektes ist ein bürger- und besucherfreundliches, sauberes Stadtbild von Berlin. Gerne würden wir diese Serviceleistung auf weitere Berliner Bezirke ausdehnen.""Die BSR steht allen Innovationen für ein noch attraktiveres Berlin positiv gegenüber", so die Vorstandsvorsitzende der BSR, Vera Gäde-Butzlaff."Eine gemeinsam mit anderen Großstädten in Auftrag gegebene Studie hat gezeigt, dass Hundekot für die Berliner und auch für andere Großstädter ein besonderes Ärgernis darstellt. Daher war es für uns klar, dass wir uns an diesem Pilotprojekt aktiv beteiligen. Nun müssen natürlich noch die Hundebesitzer mitmachen und dasServiceangebot nutzen."Dabei denkt die BSR-Chefin auch an die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für die das Aufsammeln der vielen Kothaufen bei den täglichen Reinigungsarbeiten nicht gerade zum Angenehmsten zählt.

Nach den ersten zwei Monaten werden die Entleerungs- und Reinigungsintervalle der Nutzungsfrequenz angepasst. Für Bürgerfragen zum Thema steht das Service-Telefon der BSR unterder Telefonnummer 7592-4900 zur Verfügung. Quelle: Pressemitteilung wall.de, 19.11.2007

 
  01.11.07 --- Hamburg hat sich entschieden
Deutschlands Marktführer für Außenwerbung Ströer baut bestehende Werberechte aus.

Die Ströer Gruppe, Deutschlands Marktführer für Außenwerbung, hat sich in der Ausschreibung um die Hamburger Werberechte durchgesetzt. Ströer hat seine bestehenden Werberechte verteidigt und neue dazu gewonnen. Im Ergebnis hatdie Qualität des Angebots und der Produkte überzeugt.

In den Bereichen großformatige Werbung und Säulen wird Ströer ein aufeinander abgestimmtes und preisgekröntes Design (iF Award) aus dem Designstudio von Prof. Torsten Wittenberg einsetzen. Ströer wird erstmals mit 85 hinterleuchteten undverglasten 9 qm großen Plakatwechslern (Mega-Lights) auf kommunalem Grund vertreten sein. Auch die alten von der DSM übernommenen hinterleuchteten City-Light-Säulen werden durch das preisgekrönte Design von Prof. Wittenberg ersetzt. Insgesamt wird das Litfaßsäulen-Angebot qualitativ verbessert und zur Förderung der Kulturwerbung deutlich erweitert."Gewinner der Ausschreibung sind die Bürger Hamburgs und die Außenwerbung in Deutschland. Hamburg erhält eine Stadtmöblierung in preisgekrönter Qualität und wird als bedeutender Standort der Werbewirtschaft die Akzeptanz und das Wachstum der Außenwerbung positiv beeinflussen. Daher ist der Gewinn der Ausschreibung für Ströer ein wesentlicher Baustein, um den Anteil der Außenwerbung an den Gesamtwerbeausgaben in Deutschland in Richtung des europäischen Durchschnitts von 7 Prozent zu heben. Darüber hinaus bestätigt der Erfolg unsere Qualitätsstrategie. Unsere umfangreichen Investitionen in die Entwicklung neuer Stadtmöbel und Kommunikationskonzepte haben sich ausgezahlt", sagte der Vorstandsvorsitzende von Ströer, Udo Müller.

Ströer wird in Hamburg zudem eine Weltpremiere präsentieren: Ströer wird an 25 Standorten in der Hamburger City erstmals sein neu entwickeltes interaktives und digitales Kulturinformationssystem aufbauen. Generell wird das Angebot für Kulturwerbung erweitert und modernisiert. Die derzeit zur Verfügung stehenden 230 Kultursäulen sollen um 300 weitere Säulen auf 530 ausgebaut werden. Die Hamburger Kulturszene wird vom verbesserten Angebot somit profitieren.

(Quelle: stroeer.de, 23.10.2007)

 
  31.10.07 --- JCDecaux bleibt Partner der Stadt Hamburg
Der neue Vertrag läuft ab Januar 2009 für 15 Jahre.

Die Freie und Hansestadt Hamburg hat sich am heutigen Vormittag für die Fortsetzung und Erweiterung der Partnerschaft mit JCDecaux entschieden und dem seit 1982 in Hamburg ansässigen Unternehmen den Zuschlag für Los 1 (City-Light-Poster) und Los 2 (City-Light-Boards) erteilt. Los 2 wird mit der Hamburger Außenwerbung (Ströer Gruppe) aufgeteilt, nachdem das Unternehmen unmittelbar von seinem Einstiegsrecht Gebrauch gemacht hat. Die Zahl der hinterleuchteten Großwerbeanlagen auf öffentlichem Grund wird auf 140 begrenzt, im Gegenzug werden die großen,unansehnlichen Klebeflächen auf öffentlichem Grund vollständig abgebaut.

Der Vertrag hat eine Laufzeit von 15 Jahren, beginnt zum 1. Januar 2009 und umfasst das ausschließliche Recht zur Werbung an über 2100 Fahrgastunterständen und 350 Stadtinformationsanlagen sowie 55 hinterleuchteten Großwerbeanlagen mit wechselnden Plakaten (City-Light-Boards).

In Hamburg beschäftigt JCDecaux zurzeit 60 fest angestellte Mitarbeiter. Mit der Entscheidung der Stadt Hamburg sind diese Arbeitsplätze dauerhaft gesichert. Das Unternehmen beabsichtigt zudem, sich an einer von der Stadt Hamburg für 2008 geplanten Ausschreibung eines Hamburger Fahrradsystems zu beteiligen. Bereits 2006 hatte JCDecaux ein Hamburg-Fahrrad im „Porsche“-Design präsentiert. JCDecaux ist der mit weitem Abstand führende Dienstleister für Fahrradleihsysteme weltweit. In Paris verzeichnet JCDecaux mit seinem Fahrradleihsystemderzeit täglich bis zu 135.000 Entleihvorgänge.

Jean-François Decaux, Vorstandsvorsitzender und Co-CEO von JCDecaux S.A., sagte: „Ich freue mich sehr über die Fortsetzung und Erweiterung der Zusammenarbeit mit der Freien und Hansestadt Hamburg. Der Wettbewerb wurde fair und professionell, eben hanseatisch durchgeführt. Die Vergabe von Los 1 und 2 an JCDecaux ist ein Beweis sowohl für die gute und zuverlässige Arbeit der letzten 25 Jahre als auch für die große Leistungs- und Innovationsfähigkeit unseres Unternehmens.“

JCDecaux ist das größte Stadtmöblierungsunternehmen der Welt und die Nummer 1 der Außenwerbung in Europa sowie im asiatisch-pazifischen Raum. Das Unternehmen ist seit Anfang der 80er Jahre Partner der Stadt Hamburg und von Hamburg aus der Innovationstreiber für Außenwerbung in Deutschland: 1982 stellte JCDecaux die ersten transparenten Fahrgastunterstände Deutschlands in Hamburg auf, 1983 folgten die ersten vollautomatischen Toiletten und 1990 die ersten City-Light-Boards.

Stadtmöbel von JCDecaux setzen Akzente im Hamburger Stadtbild. Als markante Objekte im öffentlichen Raum geben sie namhaften Designern wie z.B. Lord Norman Foster die Möglichkeit,eigene Ideen von Stadtgestaltung ästhetisch ansprechend zu verwirklichen – ohne dass Kosten für die Stadt oder ihre Bürger anfallen.

(Quelle: jcdecaux.de, 23.10.2007)

 
  29.10.07 --- awk optimiert Plakatlogistik
Als weltweit erstes Unternehmen der Außenwerbung wird awk ab Januar 2008 stufenweise den koordinierten Plakataushang mittels Mobilfunk-Applikation einführen. Die Grundlage hierfür bildet ein von awk in Zusammenarbeit mit einem Team von IT-Spezialisten entwickeltes Identifikations-, Dokumentations- und Steuerungssystem (IDS). Mobiltelefone übermitteln die elektronische Auftragsliste und übernehmen die Funktion eines Code-Lesegerätes. So werden bis Januar 2008 über 300 Plakatierer der awk mit einem handelsüblichen Kamera-Handy ausgestattet sein, welches über eine speziell entwickelte Zusatz-Software in der Lage ist, an denWerbeträgern angebrachte Data Matrix Codes durch einfaches anvisieren mit der Kamera zu lesen. Mit der Auslesung des briefmarkengroßen Matrix Codes wird der Werbeträgerstandort eindeutig identifiziert, womit die Zuordnung zum gebuchten Auftrag sicher gestellt ist. Ein automatischer Datenbankabgleich über GPRS sorgt dabei für eine Echtzeit-Übermittlung der Auftragsdaten. Zusammen mit einem abschließenden Handyfoto, das die Durchführung und Qualität dokumentiert, werden sämtliche Daten zur weiteren Auswertung automatisch an den Backend-Servicer und das Ressourcenmanagement von awk weitergeleitet. awk Logistik-Geschäftsführer Joachim Kleinhans ist begeistert und stellt fest,"dass mit der Einführung des IDS völlig neue Möglichkeiten für die Verknüpfung von physischer Umwelt und digitalen Datenbeständen über das Mobilfunknetz erschlossen werden'". Einen noch besseren Service zu bieten, steht bei Vertriebs-Geschäftsführer Bernd Seibold im Vordergrund,"nach Abschluss der zur Zeit noch laufenden finalen Testphase und endgültiger Einführung des IDS werden wir in der Lage sein, mit Hilfe des mobilen Controllings unsere über 45.000 Großflächen im gesamten Bundesgebiet tagesaktuell zu betreuen. So erreichen wir einen in der Plakatwerbung bisher unerreichten Grad an koordinierter Aktualität und können unseren Kunden jederzeit Aufschluss über den Stand ihrer Kampagne geben."Das in der Vergangenheit bereits erfolgreich praktizierte Qualitäts-Management der awk wird auch in Zukunft weiterhin die Maßstäbe in der Außenwerbung setzen.

Quelle: Presse / www.awk.de

 
  10.10.07 --- Bruttowerbemarkt wächst weiter
Der deutsche Bruttowerbemarkt ist in den ersten neun Monaten des Jahres 2007 weiter gewachsen: So stiegen die Bruttowerbeaufwendungen in den klassischen Medien laut Nielsen Media Research, dem anerkannten Medien- und Werbeforschungsunternehmen, in diesem Zeitraum um plus 4,0 Prozent bzw. plus 564 Millionen Euro auf insgesamt 14,6 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr. „Betrachtet man die Entwicklung des Bruttowerbemarktes in diesem Jahr, so verzeichneten wir im ersten Quartal ein überdurchschnittliches und im zweiten Quartal und dritten Quartal jeweils ein leichtes Wachstum. Für das vierte Quartal erwarten wir ebenfalls wieder ein leichtes Wachstum und dementsprechend eine insgesamt positive Jahresentwicklung des Bruttowerbemarktes – das fünfte Jahr in Folge“, analysiert Ludger Wibbelt, Geschäftsführer der Nielsen Media Research GmbH, den Verlauf des Werbejahres 2007.

Mit einem Plus von knapp 82 Millionen Euro steigerte die PKW-Branche in den ersten neun Monaten am stärksten ihre Werbeaufwendungen. Insbesondere in den ersten beiden Quartalen steuerte die Automobilbranche mit verstärkten Werbeschaltungen gegen die Absatzdelle, die u. a. aufgrund der CO2-Grenzwertdebatte und der eingeführten Mehrwertsteuererhöhung Anfang des Jahres viele Konsumenten beim PKW-Kauf verunsicherte. Ludger Wibbelt: „Die verstärkten Werbeinvestitionen der Automobilhersteller werden sich zum Jahresende durch die Einführung neuer Modelle zwar fortsetzen, wenngleich auch nicht auf einem ganz so hohen Niveau. Die starken Wachstumstreiberin den ersten neun Monaten, wie z.B. Toyota mit der bislang größten Plakatkampagne Deutschlands, werden sich voraussichtlich werblich etwas zurückhaltender zeigen.“

Die Handelsorganisationen – trotz reduzierter Werbeaufwendungen seitens der Discounter – als werbestärkste Branche investierten von Januar bis September 2007 zusätzliche 63 Millionen Euro in ihre Werbung. Insbesondere die Handelsmarken sind deutlich als Wachstumstreiber der Branche zu erkennen. „Die Discounter dominieren in 2007 nicht mehr so deutlich den Werbemarkt. Der Konsument legt neben dem Preis auch wieder Wert auf Qualität und Service. Die großen Handelsmarken, wie z. B. Rewe und Edeka, berücksichtigen diesen Trend in ihren aktuellen Kampagnen“, resümiert Ludger Wibbelt.

Im Gegensatz dazu stehen die Werbeaufwendungen der Telekommunikationsbranche, die mit minus 46,4 Millionen Euro die bislang höchsten absoluten Rückgänge im Werbejahr 2007 zu verzeichnen hatten. Im vergangenen Jahr und auch im ersten Quartal dieses Jahres hatte diese Branche dem Werbemarkt mit ihren Preiskämpfen ihren Stempel aufgedrückt und sich erst in den letzten beiden Quartalen massiv mit ihren Werbeschaltungen zurückgehalten.

Eine interessante Entwicklung ist bei den Energieversorgern zu beobachten, die ihre Imagewerbung zwar im ersten Quartal reduzierten, im zweiten und dritten Quartal allerdings massiv erhöhten. Ausschlaggebend für dieses Wachstum ist neben der aktiven Bewerbung von Billigstrom-Marken ebenfalls die Umfirmierung des Energiekonzerns RAG in Evonik, der mit einer umfangreichen Werbekampagne in Höhe von bislang 24,1 Millionen Euro für seine Leistungen wirbt.

Mit Ausnahme der Publikums- und Fachzeitschriften verzeichneten die klassischen Medien Zuwächse in ihren Werbeerlösen. DasMinus bei den beiden Printmedien ist u. a. auf die Medien selbst zurückzuführen, die ihre Werbeausgaben zum Teil erheblich reduzierten. Anders hingegen sieht es bei der Plakat- und Fernsehwerbung aus, die insbesondere von der PKW-Branche profitierten. Bei den Tageszeitungen trugen die eigenen Schaltungen zum Wachstum bei, während der Anstieg der Radio-Werbeumsätze primär auf die Handelsorganisationen zurückzuführen ist.

Die gesamten Bruttowerbeumsätze verteilten sich auf die einzelnen Mediengattungen in den ersten neun Monaten 2007 dabei wie folgt: Die Fernsehwerbung verbuchte mit knapp 6,0 Milliarden Euro weiterhin die höchsten Werbeumsätze in den klassischen Medien. Dies entspricht einem starken Wachstum von 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Werbeeinnahmen der Tageszeitungen wuchsen um 2,7 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro, wobei Rubrikenanzeigen in der Nielsen Media Research Statistik nicht einbezogen werden. Publikumszeitschriften verzeichneten bei einem Werbeumsatz von 2,9 Milliarden Euro ein Minus von 1,3 Prozent gegenüber den ersten neun Monaten 2006. Das Medium Radio konnte Werbeaufwendungen in Höhe von rund 933 Millionen Euro erwirtschaften und somit eine Steigerung von 8,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielen. Die Werbeeinnahmen von Plakat steigerten sich um 14,8 Prozent auf 577 Millionen Euro. Fachzeitschriften verzeichneten mit minus 2,0 Prozent die höchsten Reduzierungen innerhalb der klassischen Medien und erwirtschafteten ca. 325 Millionen Euro.

Quelle: Pressemitteilung Nielsen Media Research

 
  09.10.07 --- BlowUpMedia baut Geschäftsführung aus
Katrin Robertson und Dirk Gehring sind neu im Group Management Board.Neue Führungsmannschaft an der Spitze von blowUP media: Neben dem Gesellschafter und COO der blowUP media GmbH, Heinz Leuters (44), fungieren nun auch Katrin Robertson (43) und Dirk Gehring (38) als Gruppen-Geschäftsführer des zur Ströer Gruppe gehörenden Anbieters von Riesenpostern. Werner Döker (44) bleibt der blowUP media als Gesellschafter im Group Management Board erhalten, steht seit 1. September aber zusätzlich der neu gegründeten blowUP media project GmbH als Gesellschafter und Geschäftsführer vor.

blowUP media project wird sich als 100-prozentige blowUP-Tochter mit Sitzin Köln auf national und insbesondere international herausragende Sonderprojekte im Bereich der Außenwerbung konzentrieren, die nicht zum klassischen Mediageschäft der blowUP media gehören. So realisierte Werner Döker mit seinem Team bereits im Jahr 2006 die Beklebung der Kugel des Berliner Fernsehturmes zur Fußball WM. Ein weiteres Beispiel für Sonderprojekte, die künftig unter der Federführung von blowUP media project laufen werden, ist die 17.000 Quadratmeter große Verhüllung des World Trade Centers in Dubai im November 2006.

Die Gründung des blowUP Spin-Offs zieht neue Aufgabenverteilungen bei blowUP media nach sich. So verantwortet Katrin Robertson ab sofort den nationalen und internationalen Vertrieb sowie die Bereiche Marketing&Communications und Research&Development (Produktentwicklung), während Dirk Gehring für die Bereiche Finance&Controlling, Personal, IT&Systems, Einkauf und Recht zuständig ist. Die beiden Gruppen-Geschäftsführer berichten an COO Heinz Leuters, der für die Bereiche Business Development (Kooperation und Expansion in neue Länder), Investor Relations (Gesellschafterbeziehungen) sowie Site Development&Operations (Standorteinkauf und Technik) verantwortlich ist.Sowohl Robertson als auch Gehring sind schon seit längerem bei blowUP und der Konzernmutter Ströer tätig. So war Katrin Robertson unter anderem fünf Jahre für das internationale Geschäft der britischen blowUP-Niederlassung in London verantwortlich. Robertsons elfjährige Karriere im Konzernbegann 1996 nach ihrem Wechsel von einer Kölner Unternehmensberatung. Auch Dirk Gehring ist bereits seit fünf Jahren im Unternehmen. 2002 wechselte er nach Stationen beim Otto Versand und einem Kölner Softwareunternehmen als kaufmännischer Leiter zu blowUP media.

Quelle:: Pressemittelung von blowup

 
  21.09.07 --- Ströer meldet Rekordergebnis
Stärkste Wachstumsimpulse aus Ausland – Internationalisierung der digitalen Infoscreen-Medien – Ströer-CEO Udo Müller:"MA 2007 Plakat wird Gattung im Inland weiteren Schub geben"Die Ströer Gruppe, Deutschlands Marktführer für Außenwerbung und Nummer drei in Europa, hat im ersten Halbjahr 2007 absolut gesehen das bisher beste Ergebnis der Firmengeschichte erzielt. Das um Einmaleffekte bereinigte operative EBITDA im Konzern stieg auf IFRS-Basis gegenüber dem Vorjahreswert um 38 % auf € 56,7 Mio. Die Umsatzrendite vor Sondereffekten konnte somit auf 23,7 % (Vorjahr: 19,1 %) gesteigert werden. Für das Gesamtjahr rechnet Ströer erstmals in der Firmengeschichte mit einem operativen EBITDA von über € 100 Mio.

Die Umsatzerlöse im Konzern wuchsen gegenüber demVorjahreswert um 12 % auf € 239,7 Mio. Treiber dieser Entwicklung ist die starke Nachfrage nach Plakatwerbung in der Türkei (+93,8 %), Polen (+18,9 %) und Deutschland (+9,1 %). In Deutschland profitierten insbesondere die klassischen Plakatmedien (Billboards/Mega-Lights, City-Light-Poster/Wartehallen und Säulen). Besonders positiv hat sich der Werbeträger Mega-Light entwickelt, der durch die zu Jahresbeginn durchgeführte Umstellung von der Dekaden- auf die Wochenvermarktung für Werbekunden deutlich attraktiver geworden ist.

„Unsere Strategie, auf qualitativ hochwertige Werbeträger, flexible Vermarktungsformen wie die Mega-Light-Woche und verstärkte Investitionen in die Mediaforschung zu setzen, hat sich im ersten Halbjahr ausgezahlt. Nicht nur für Ströer, auch für die Gattung: Im Inland haben die Top-200-Werbungtreibenden ihre Investitionen in das Medium Plakat um mehr als40 % gesteigert. Die aktuellen Nielsen-Daten belegen eindrucksvoll, dass Plakat in diesem Jahr stärker als die anderen klassischen Medien wächst“, erläutert Ströer-CEO Udo Müller.

Einen weiteren Schub für die Gattung erwartet Müller von der elektronischen MA 2007 Plakat, die im Herbst dieses Jahres unter dem Dach der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (ag.ma) erscheinen wird. Die von der Branche heiß erwartete MA Plakat bedeutet eine komplett neue Mediaplanungsqualität, da die Leistungsdaten der Plakatmedien über modernste GPS-Technik gemessen werden. Das Ergebnis sind deutlich härtere, validere und ag.ma-erhobene Leistungsdaten für die Out-of-Home-Medien.

„Die MA 2007 Plakat revolutioniert die Planungsgrundlagen des Mediums Plakat und wird uns neue Werbekunden erschließen. Auf dieser Basis werden wir gemeinsam mit dem Fachverband Außenwerbung unser Gattungsmarketing verstärken. Damit beginnt im Inland die Aufholjagd, den Anteil des Plakats am Gesamtwerbemarkt in Richtung des europäischen Durchschnittswerts von 7 % zu steigern“, führt Udo Müller aus.

Darüber hinaus treibt Ströer den Ausbau seiner Infoscreen-Medien voran. Infoscreens sind digitale Medienverschiedener Formate in Wartezonen von Bahnhöfen und Flughäfen, die einen attraktiven Mix aus Redaktion und Werbung bieten. Soeben wurden in der Shoppingzone des Berliner Hauptbahnhofs vier „Ad Walks“, bestehend aus fünf in Folge geschalteten Bildschirmen, in Betrieb genommen. Infoscreens werden kurzfristig auch im Ausland zum Einsatz kommen. Durch Verträge in Warschau und der Türkei hat Ströer erstmals die Möglichkeit, sein Infoscreen-Geschäftsmodell zu internationalisieren.

Für das Gesamtjahr zeigt sich Ströer-CFO Alfried Bührdel optimistisch: „Die gute konjunkturelle Entwicklung in unseren Kernländern sowie die damit verbundene starke Nachfrage nach unseren Medien wird aller Voraussicht nach dafür sorgen, dass wir unsere Performance auch im zweiten Halbjahr beibehalten werden.“ Pressemitteilung Ströer

 
  19.09.07 --- BEST NEW 18/1 AWARD 2007
Die Gewinner stehen fest:Barbie und NOAH sind die diesjährigen Sieger
Die Werbeagentur HUNDERT89 EAST mit Barbie in der Kategorie Klassische Werbung und Jung von Matt mit NOAH in der Kategorie Charity erhalten die Siegerprämien beim diesjährigen Award. Lego und Pantene belegen die Plätze zwei und drei des Plakatwettbewerbes.

Der Vorhang ist gefallen: Barbie ist „German´s first Topmodel“! Die HUNDERT89 EAST Werbeagentur ist der Gewinner des diesjährigen BEST NEW 18/1 Awards und erhält für ihren Entwurf eine Plakatkampagne im Mediawert von 750.000 Euro. „Das Motiv hat uns durch seine schlichte Genialität überzeugt. Ein Plakat muss vom Passanten in Sekunden verstanden und aufgenommen werden – das ist hier absolut der Fall“, sagte Helmut van Rinsum, Redaktionsleiter Werben&Verkaufen und Mitglied der diesjährigen Jury. Das in hellen rosa Farben gehaltene Gewinnermotiv zeigt eine Barbiepuppe mit dem Slogan „Germany´s first Topmodel“.

Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Agenturen Publicis Hamburg mit Lego und dem Plakatmotiv „Einstein“ und Grey Worldwide für den Kunden Procter&Gamble mit ihrem Entwurf für „Pantene Pro-V“. In der erstmalig in diesem Jahr stattfindenden Kategorie Charity gewann die Agentur Jung von Matt mit Noah Menschen für Tiere e.V. und dem Plakatentwurf „Walauge“. Die Hamburger bekamen einen Preis im Mediawert von 500.000 Euro überreicht. Des Weiteren erhielten alle vierGewinner einen Reisegutschein für zwei Personen von DerTour.

Thaddäus Assenmacher, geschäftsführender Gesellschafter der ASS Werbe GmbH sowie Initiator der Veranstaltung im Namen der Sponsoren führte in diesem Jahr bereits zum fünften Mal durch das Programm. Neu in diesem Jahr waren nicht nur die Erweiterung des Preises um die Kategorie Charity, sondern auch die charmante Moderatorin Kristina Sterz, WDR-Lokalzeit OWL aktuell an seiner Seite. „Wir möchten mit dem Award die Aufmerksamkeit mehr und mehr auf die klassische Plakatgroßfläche – das 18/1 Format – lenken und diese als einkreatives und anspruchsvolles Element im Gesamtvermarktungskonzeptes etablieren.“ Quelle: http://www.bestnew18-1.de/veranstaltung.html

 
  10.09.07 --- Karstadt startet Instore-TV
Karstadt will seine Warenhäuser im größeren Stil mit einem Instore-TV-Programm aufwerten. Nach einem Test in Düsseldorf, soll das Instore-TV bis zum Jahresende in mehreren Dutzend Filialen angeschlossen sein. Insgesamt sollen je Filiale 45 Bildschirme installiert werden.

 
  17.08.07 --- "Visions Out-of-Home" 2008 (FAW)
„Visions Out of Home“ lautet das Motto, unter dem der Fachverband Aussenwerbung e. V. (FAW), Frankfurt, auch im kommenden Jahr aktuelle Themen und Trends aus dem Markt der Out-of-Home-Medien präsentieren wird. Mehrere hundert Gäste aus werbungtreibenden Unternehmen, Werbe- und Mediaagenturen sowie Medien werden zur Veranstaltung am 10. April 2008 in den Räumen des Capitol Theaters in Düsseldorf erwartet. Auf dem Programm des Plakat&Media Kongress 2008 stehen erneut Vorträge hochkarätiger Fachleute zu allen für Mediaplaner und –entscheider relevanten Entwicklungen im Medienmarkt wie bei den Out-of-Home-Medien.

Am Abend findet die jährliche Verleihung des Plakat&Media Grand Prix 2008 ebenfalls im Capitol statt. Mit dem Grand Prix ehrt der FAW dann bereits zum 15. Mal Werbungtreibende und Agenturen für beispielhafte kreative und strategische Leistungen beim Einsatz von Out-of-Home-Medien. Die Sieger erhalten eine PlakaDiva in Gold, Silber oder Bronze.

Der Fachverband Aussenwerbung e. V. (FAW) ist die Interessenvertretung von rund 45 Unternehmensgruppen im Out-of-Home-Media-Bereich, die gemeinsam mehr als 85 Prozent des Branchenumsatzes erwirtschaften. Neben großen nationalen Anbietern gehören dem Verband auch lokal und regional tätige mittelständische Unternehmen an. Das Angebot der einzelnen Firmen beinhaltet neben Plakatwerbung und Transportmedien auch elektronische Medien wie Videoboards und Werbeträger für Bildkommunikation in U- und S-Bahnstationen sowie Fahrgast-TV in Bussen und Bahnen. Im Bereich Plakatwerbung bieten die Mitgliedsfirmen neben Großflächen, City-Light-Postern, Allgemeinstellen und Ganzsäulen auch Mega-Lights, BlowUps, Superposter und spezielle Sonderformen an. Im Bereich Transportmedien umfasst das Angebot Werbeflächen in und auf Bussen und Bahnen des öffentlichen Nahverkehrs sowie Werbung an Taxi, LKW und Miettransportern. Auch Ambient Medien sind im Portfolio des FAW vertreten. Quelle: Pressemitteilung Fachverband.

 
  01.08.07 --- Ströer Roadshow
Seit 2004 präsentiert Deutschlands Marktführer für Außenwerbung alljährlich im Rahmen seiner „agentour“ die Neuigkeiten des Out-of-Home-Marktes für das Folgejahr. Unter dem Leitthema"Ströer media gallery"wird die Roadshow auch in diesem Jahr in den wichtigsten deutschen Agenturstädten Station machen. Angesagte Kunsthäuser in Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt a.M. und München werden zur Bühne dieser Infotainmentveranstaltung der Mediengattung Außenwerbung.

In diesem Jahr präsentiert die Branche mit der MA 2007 Plakat einen Meilenstein in der Mediaforschung. Die von derArbeitsgemeinschaft Mediaanalyse (ag.ma) durchgeführte Studie wird in Deutschland erstmalig GPS-Daten zur Messung von Plakatkontakten verwenden. Damit wird der Forderung der Nutzer entsprochen, die traditionelle Befragung durch eine technische Messung zu ersetzen. Die Roadshow zeigt u.a. wie dieStudie unter MDS für Planer zum Einsatz kommen wird. Die neue, härtere Datenbasis, welche die ag.ma in diesem Herbst veröffentlichen wird, bietet neue Auswertungs- und Optimierungsmöglichkeiten im Planungsprozess der Außenwerbung.

Ströer wird außerdem einen Überblick über neue Angebotsformen seiner acht Produktbereiche der Out-of-Home-Medien für 2008 geben sowie einen Blick in die Außenwerbung der Zukunft bieten.

Die"agentour"wartet jedes Jahr mit einem weiterentwickelten Infotainment-Konzept des gleichen Baumusters auf, das in einem attraktiven Umfeld Neuerungen in der Außenwerbebranche präsentiert. Eindrücke von den"agentouren"der letzten Jahren findet sich unter www.stroeer.de/agentour05.agentour05.0.html (Leitthema"WM 2006") und www.stroeer.de/Agentour2006.agentour2006.0.html (Leitthema"Transportmedien"). Die rund 600 Planer und Entscheider von Mediaagenturen, die in den vergangenen Jahren die Roadshow besuchten, zeigten sich von den Veranstaltungen begeistert. Ströer rechnet in 2007 mit über 750 Planern aus über 30 Media-Agenturen."Unsere"agentour"findet dieses Jahr als Media Gallery in renommierten Kunsthallen statt. Damit möchten wir unterstreichen, dass die Kraft der Außenwerbung sich aus der Größe des Bildes im öffentlichen Raum speist. Große Bilder sind eindrucksvoll, dies erlebt jeder, der eine Kunstausstellung besucht", sagt Ströer Marketing-Geschäftsleiter Jaroslav Zajicek. Quelle: stroeer.de

 
  11.07.07 --- werbemarkt wächst um 4,5% nach Nielsen Media Research
Positiver Trend bei Werbeaufwendungen für erstes Halbjahr 2007 ermittelt.

In Deutschland hat sich der Aufschwung des Brutto-Werbemarktes nach der Jahreswende trotz der Erhöhung der Mehrwertsteuer ungebrochen fortgesetzt. So steigerten sich die Bruttowerbeinvestitionen in den klassischen Medien laut Nielsen Media Research, dem anerkannten Medien- und Werbeforschungsunternehmen, im ersten Halbjahr 2007 auf 10,1 Milliarden Euro. Dieses entspricht gegenüber dem entsprechenden Vorjahreshalbjahr einem Wachstum von 4,5 Prozent bzw. 434 Millionen Euro. „Obwohl das erste Quartal 2007 wie prognostiziert mit plus 6,9 Prozent stärker gewachsen ist als das zweite Quartal mit plus 2,4 Prozent, profitierte insbesondere der Monat Juni von den Werbeschaltungen. Vor allem die elektronischen Medien konnten ihre Werbeerlöse in diesem Monat überproportional ausbauen. Ein Grund hierfür ist die Tatsache, dass die Fußball-WM im letzten Jahr zu diesem Zeitraum im relativ werbefreien öffentlich-rechtlichen Fernsehen ausgestrahlt wurde – quasi also ein nachgelagerter Effekt der Fußball-WM,“ erklärt Ludger Wibbelt, Geschäftsführer der Nielsen Media Research GmbH, die Entwicklung des Bruttowerbemarktes im ersten Halbjahr 2007.

Das stärkste Werbewachstum in den ersten sechs Monaten des Jahres 2007 weist die Pkw-Branche mit einem Plus von 107 Millionen Euro auf, was einer Steigerung von 14,8 Prozent auf 832 Millionen Euro entspricht. Der mit Abstand größte Werbungtreibende des Pkw-Marktes war dabei der Automobilkonzern Toyota mit Gesamt-Spendings von 94 Millionen Euro, der zu Beginn des Jahres die bislang größte Plakatkampagne aller Zeiten in Deutschland für die Einführung seines Mittelklasse-Modells Auris geschaltet hatte. „Mit den insgesamt recht moderat wachsenden Werbeetats der großen Automobilkonzerne werden die jeweiligen Modelloffensiven oder Imagekampagnen unterstützt. Nach den insgesamt guten Pkw-Verkaufszahlen des zweiten Halbjahres 2006 läuft der Kfz-Markt in den ersten Monaten 2007 schleppend an, obwohl die wirtschaftlichen Eckdaten und das Konsumklima insgesamt positiv sind. Das ist sicherlich auch ein Grund, warum die Automobilkonzerne jetzt den Markt verstärkt werblich ankurbeln“, so Ludger Wibbelt.

Werbeintensivste Branche bleibt jedoch der Handel mit 886 Millionen Euro und einem Plus von 4,0 Prozent, wobei das Wachstum auf die gesteigerten Werbeinvestitionen der Einkaufsgenossenschaften sowie Verbrauchermärkte zurückzuführen ist und nicht wie in der Vergangenheit vorwiegend von den Discountern oder Technik-Kaufhäusern getragen wird.

Weniger Werbeaufwendungen wurden überraschenderweise von der Telekommunikationsbranche getätigt. Mit einem Minus von knapp 21 Millionen Euro (minus 5,1 Prozent) senkten die Telekommunikationsunternehmen ihre Werbeinvestitionen auf 383 Millionen Euro. Diese Einbußen wurden maßgeblich von den Unternehmen T-Online und T-Mobile geprägt, die ihre Werbeaufwendungen in diesem Bereich zusammen um knapp 57 Millionen Euro reduzierten.Ludger Wibbelt: „Trotz der momentanen werblichen Zurückhaltung der Telekommunikationskonzerne wird die erwartete Konsolidierungsphase auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt noch etwas auf sich warten lassen. Die kontinuierliche Einführung neuer Tarife, Produkte und Services zwingen die Anbieter nahezu ihren Werbedruck wieder zu erhöhen.“

Sinkende Werbeaufwendungen wurden allerdings auch noch in einigen anderen Bereichen registriert. Eine besonders drastische Entwicklung gab es dabei in der Branche Telefon- und Faxdienste: Hier wurden die Werbeaufwendungen um 24 Millionen Euro reduziert.

Analog der Entwicklung im ersten Quartal 2007, konnten mit Ausnahme der Publikums- und Fachzeitschriften die anderen klassischen Medien im ersten Halbjahr 2007 ihre Bruttowerbeumsätze steigern. Die Bruttowerbeinvestitionen verteilten sich auf die einzelnen Mediengattungen dabei wie folgt: Diehöchsten Werbeumsätze in den klassischen Medien verbuchte von neuem die Fernsehwirtschaft mit 4,2 Milliarden Euro. Dieses entspricht einem Wachstum von 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Werbeeinnahmen der Tageszeitungen wuchsen um 3,2 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro, wobei Rubrikenanzeigenin der Nielsen Media Research Statistik nicht einbezogen werden. Publikumszeitschriften verzeichneten bei einem Werbeumsatz von 2,0 Milliarden Euro einen leichten Rückgang von minus 0,6 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2006. Fachzeitschriften verzeichneten eine Reduzierung ihrer Werbeerlöseum minus 1,1 Prozent auf 222 Millionen Euro. Das Medium Radio erzielte mit einem Plus von 7,5 Prozent insgesamt 645 Millionen Euro. Die Werbeeinnahmen von Plakat wuchsen um 17,1 Prozent auf 381 Millionen Euro.

(Quelle: nielsen-media.de, 10.07.2007)

 
  28.06.07 --- Fusion der Freecards-Anbieter Edgar und Boomerang
Die beiden Unternehmen schließen sich zusammen und firmieren künftig unter United Ambient Media AG.
Die Marken Boomerang und Edgar bleiben erhalten. Die operative Führung übernehmen Stefan Wasmuth (Finanzen) und Mark van Loon (Sales&Marketing). Pedro Anacker wechselt in den Aufsichtsrat. Bis Oktober werden die Geschäfte beider Firmen zusammengelegt.

 
  30.05.07 --- Interaktive Bürgerservices für Düsseldorf
Wer sich schnell, kostenlos und komfortabelüber die Landeshauptstadt Düsseldorf und ihre Attraktionen informieren will, dem steht ab sofort an 15 Hotspots das kostenlose Stadtinformationsportal bluespot.de der Wall AG zur Verfügung.

Die neuen Stadtinformationsterminals wurde Ende Mai von dem Unternehmen der Öffentlichkeit vorgestellt.Bewohner und Besucher der Stadt Düsseldorf erhalten an innerstädtischen hoch frequentierten Standorten – wie beispielsweise Königsallee, Schadowstraße, Hauptbahnhof, Hafen und am Burgplatz – über integrierte Multimediaterminals mit Touchscreen-Oberfläche kostenlosen Zugang zum bluespot-Portal. Dieses kombiniert vielseitige attraktive Services: Telefon- und E-Mail-Funktion, Zugang zum World Wide Web, Drucker, Webcam und WLAN. Rund um die Uhr lassen sich Veranstaltungskalender, Stadtpläne, Shopping-Guides, aktuelle Nachrichten, Bürgerinformationen sowie Hotel- und Gastro-Tipps abrufen.Die ausgewählten Auskünfte können per SMS aufs Handy geschickt oder via Bluetooth heruntergeladen werden.

Düsseldorf ist neben Berlin, Dortmund, Freiburg die vierte Stadt, die Wall mit seinen interaktiven Produkten online schaltet. Im Zuge der Modernisierung des bestehenden touristischen Informationssystems werden 15 der 125 Stadtinformationsanlagen von Wall durch die neuen elektronischen Stadtinformationsanlagen ersetzt."In der Außenwerbung und Stadtmöblierung erhalten neben dem klassischen Plakat neue Informationsmedien zunehmend Bedeutung", so Daniel Wall, Vorstandsvorsitzender der Wall AG.„bluespot entspricht dem Kommunikations- und Informationsbedürfnis des mobilen Großstädters. Durch die Integration dieses interaktiven Kunden- und Stadtinformationssystems in das Stadtmöblierungskonzept der Landeshauptstadt Düsseldorf wird die Innenstadt noch bürgerfreundlicher und der Zugangzu Informationen komfortabler."Das bluespot-Angebot ist mit den stadteigenen Links duesseldorf.de und duesseldorf-tourismus.de ausgestattet. So lässt es sich beispielsweise über die Öffnungszeiten der Ämter, die wichtigsten Dienstleistungen, und was dafür an Unterlagen mitgebracht werden muss, informieren. Auf Wunsch können die entsprechenden Informationen auch an Ort und Stelle ausgedruckt werden. Die Rubrik"Düsseldorf Highlights"informiertüber ausgewählte Attraktionen. Wählt der User das Themengebiet"Stadt-Touren", so werden ihm Rundgänge unter Überschriften wie"Altstadt","Architektur"oder„Düsseldorf an einem halben Tag"angeboten. Die rheinische Metropole ist bekannt für ihre Messen und Sport-Events – ein Klick auf den entsprechenden Button genügt und alles Wissenswerte steht zum Download zur Verfügung.

Auch für den Einzelhandel ist bluespot eine attraktive und vielseitige Plattform zur direkten Kundenansprache. Unter der Rubrik"Einkaufen– Coupons"lassen sich Rabatt- oder Aktionscoupons online schalten. Diese lädt der Nutzer mit wenigen Klicks aufs Handy und löst sie durch Vorzeigen des Displays im jeweiligen Geschäft ein. Quelle: www.wall.de vom 25.05.07

 
  30.05.07 --- Wall-Konzern verzeichnet Rekordwachstum: 24,4%
Der Wall-Konzern, internationaler Spezialist für Stadtmöblierung und Außenwerbung, befindet sich weiterhin auf einem dynamischen Wachstumskurs. Der Konzern steigerte im ersten Quartal 2007 seine Bruttoumsatzerlöse um 24,4 %. Die Bruttoumsätze stiegen damit von 33 Mio. Euro auf 41,1 Mio. Euro.

Das außerordentlich positive Ergebnis resultiert aus dem konjunkturellen Aufschwung in Deutschland, durch den die Werbeerlöse erheblich zulegten. Das Buchungsverhalten der Werbekunden zog kräftig an und verbuchte insbesondere im Segment City-Light-Poster einen deutlichen Schub.

„Das erfolgreichste erste Quartal unserer Unternehmensgeschichte ist das Ergebnis eines anhaltenden organischen Wachstums, das für die Branche außerordentlich und auf die Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen zurückzuführen ist“, erklärte Daniel Wall, Vorstandsvorsitzender der Wall AG. „Durch den Erwerb zweier Außenwerbeunternehmen, der Berliner VVR Decaux GmbH sowie der Düsseldorfer Zacharias GmbH, wurden wichtige Anteile des deutschen Werbemarktes übernommen. Diese gestärkte Marktstellung spiegelt sich auch im positiven Umsatzergebnis wider, obwohl wir gleichzeitig zwei Tochtergesellschaften abgegeben haben.“

Der organische Umsatz, d.h. der Umsatz bereinigt um Akquisitionen, stieg im gleichen Zeitraum konzernweit um 10%.
Quelle: PM Wall AG

 
  30.05.07 --- Thomas Ruhfus als FAW-Präsident bestätigt
Thomas Ruhfus ist der alte und neue Präsident des Fachverbandes Aussenwerbung e.V. (FAW). Auf ihrer Jahreshauptversammlung am 16. Mai in Konstanz bestätigten die FAW-Mitglieder Ruhfus wie auch alle seine Vorstandskollegen mit großer Mehrheit für weitere drei Jahre in ihren jeweiligen Ämtern.

Damit nehmen folgende FAW-Mitglieder Aufgaben im Vorstand wahr: Thomas Ruhfus (Präsident), Hermann Stockem (Schatzmeister), Andreas Paul (Leiter Gattungsausschuss Großfläche), Joachim Walther (Leiter Gattungsausschuss CLP), Roswitha Simon (Leiterin Gattungsausschuss Allgemeinstelle / Ganzsäule), Siegfried Marter (Leiter Gattungsausschuss Transportmedien) sowie Manfred Holtermann, Dr. Claus Theo Merkel und Udo Müller als Vorstandsmitglieder ohne Ausschussverantwortung.

Im Rahmen der turnusmäßig stattfindenden Wahlen haben die im FAW zusammengeschlossenen Unternehmen ihr Vertrauen in den bisherigen und neuen Vorstand bekräftigt. Intensive Diskussionen und gemeinschaftliche Entscheidungen prägten die Arbeit des Vorstands, dem es ausgezeichnet gelinge, einen Konsens zwischen den Interessen der zum Teil sehr unterschiedlich strukturierten Mitgliedsunternehmen herzustellen, betonte FAW-Ehrenratsmitglied Lutz A. Ludwig anlässlich der Wahlen.

Thomas Ruhfus dankte in seiner Rede den Mitgliedern und seinen Vorstandskollegen für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. „Auf dieser Basis werden wir die Arbeit für unser Medium mit Erfolg weiterführen“.

Die Jahreshauptversammlung des Fachverbandes Aussenwerbung dient traditionell als Plattform zum Erfahrungs- und Informationsaustausch der FAW-Mitgliedsunternehmen. In verschiedenen Gesprächskreisen wie auch in der Mitgliederversammlung werden sie umfassend über den aktuellen Stand aller FAW-Projekte in Mediaforschung, Werbeträgerentwicklung und Gattungsmarketing in Kenntnis gesetzt.

Mit besonderer Freude nahmen Vorstand und Mitglieder in diesem Jahr die anhaltend positive Entwicklung ihres Mediums zur Kenntnis. Seit mehr als zwei Jahren verzeichnet die Außenwerbung in Deutschland brutto wie netto kontinuierlich steigende Umsätze; der prozentuale Zuwachs liegt dabei häufig deutlich über dem Marktdurchschnitt. Auch in den ersten Monaten dieses Jahres hat sich der Trend fortgesetzt. Mit einem Plus von 31,3 Prozent bei den Bruttowerbeumsätzen von Januar bis einschließlich April liegt das Plakat weit über dem durchschnittlichen Wachstum der klassischen Medien (5,8 Prozent).

Hier schlagen vor allem die spektakulären Kampagnen von Volkswagen und Toyota voll zu Buche. Das wachsende Vertrauen dieser wie auch weiterer großer Werbekunden in die Leistungsstärke der Außenwerbung sieht der FAW auch als direkte Folge seiner zahlreichen Maßnahmen zur Optimierung von Werbeträgerqualität und Mediaplanung. Mit mehrstelligen Millionenbeträgen unterstützt der Verband seit Jahren zentrale Projekte wie die Qualitätsoffensive, den Frequenzatlas, Einzelstellenleistungsnachweise und die ma Plakat, um optimale Planungssicherheit beim letzten „echten Massenmedium“ zu gewährleisten.

Quelle: Pressemitteilung FAW vom 22.05.07

 
  30.05.07 --- Medien verdienen mehr an Werbung
Investitionen 2006 haben psychologische Marke von 30 Mrd Euroübersprungen.

Der deutsche Werbemarkt hat sich kräftig erholt. Im Jahr 2006 übersprangen die Investitionen in Werbung die 30-Milliarden-Euro-Hürde mit einem Wachstum von 2,1 Prozent. Von diesem Ergebnis profitieren die Medien mit 20,35 Mrd Euro. Ihr Werbegeschäft stieg damit um 2,6 Prozent, doppelt so viel wie noch im Vorjahr (1,3 Prozent), teilte Hans-Henning Wiegmann, Präsident des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft ZAW, in Berlin mit.

Zum Werbeaufschwung beigetragen hatte der Anstieg der beworbenen Marken auf rund 64 000 gegenüber 61 000 im Vorjahr der unterdessen 28 770 werbenden Markenartikler und Händler (Vorjahr: 27 000). Für 2007 rechne die Branche mit einem Zuwachs der Werbeaufwendungen von bis zu 2 Prozent.

Werbewachstum noch nicht nachhaltig

Das gute Jahresergebnis vermittle den Eindruck, so Wiegmann, als hätte die Branche die Rezession der Jahre 2001 bis 2003 mit dem Verlust von 4,2 Mrd Euro überstanden. Punktuell stimme diese Sicht: Seit drei Jahren befinde sich der Wirtschaftszweig wieder auf Wachstumskurs. Auch die Summe des im zurückliegenden Jahr hinzugewonnenen Werbevolumens in Höhe von 516 Mio Euro beeindrucke - sie erreichte die doppelte Menge des Vorjahres, als der Zugewinn nur 251 Mio Euro ausmachte. Doch es gelte, drei Faktoren mit ins Kalkül der Lageskizze zu ziehen:

Die Werbeinvestitionen des Jahres 2006 liegen erst auf dem Niveau des Jahres 1998. Der Anteil am Bruttoinlandsprodukt sank sogar leicht auf 1,31 Prozent."Und das heißt: Die Aufwendungen für Markt-Kommunikation halten mit der allgemeinen Konjunktur in Deutschland gerade noch Schritt und sind vom betriebs- und volkswirtschaftlich notwendigen 1,6 Prozent-Anteil am Wirtschaftsgeschehen wie in den achtziger Jahren noch weit entfernt: Auf das Berichtsjahr 2006 bezogen hätten die Werbeausgaben rund 37 Mrd Euro betragen müssen", sagte der ZAW-Chef.Deutschland investierte generell zu wenig in Werbung, wie die Wachstumsraten der fünf werbestärksten EU-Staaten in der Dekade zwischen 1996-2005 demonstrierten - in der Rangfolge: Großbritannien (+85 Prozent), Deutschland (-3), Frankreich (+26), Italien (+79), Spanien (+68). Angesichts der strukturellen Probleme – insbesondere von Mediengattungen, den Effekten des Internets, des demographischen Wandels sowie der restriktiven Werbepolitik der EU gegenüber der kommerziellen Werbung - könne deshalb zur Zeit noch nicht wieder von einem nachhaltigen Aufschwung im deutschen Werbemarkt die Rede sein.

Der Impulsgeber des Werbeaufschwungs sei die aktuell robuste Konjunktur der deutschen Wirtschaft."Kippt sie, wie beispielsweise durch politische Weltereignisse, kann auch der Werbemarkt wieder einbrechen: Vor allem mittelständische Unternehmen planen ihre Werbung häufig kurzatmig und seltener mit strategischem betriebswirtschaftlichem Blick - zyklisch also, am allgemeinen Wirtschaftsverlauf entlang", erläuterte Wiegmann.

Realistisch ins Internet-Zeitalter

Mehr Chancen als Probleme sehe die Werbewirtschaft durch die Erweiterung des Werbeträgersystems um Internet und mobile Kommunikationstechniken, wie aus der Frühjahrsumfrage des ZAW bei seinen 42 Verbänden hervorgeht.

Danach gehen 61 Prozent der Mitglieder davon aus, dass die digitalen Kanäle den Spielraum für Werbung erweitern und die Konsumenten zu aktiven Mitgestaltern von Werbung machen (27 Prozent). Nur 12 Prozent rechnen mit der Abwanderung der werbenden Unternehmen aus den traditionellen Medien in das Internet und in mobileGeräte.

Auch die konjunkturelle Stimmungslage in der Branche sei überwiegend positiv. 50 Prozent der ZAW-Verbände rechneten für die zweite Hälfte des Jahres mit höheren Investitionen in Werbung. Zum Vergleich: Im Frühjahr des Vorjahres seien es erst 31 Prozent gewesen. 47 Prozent rechnetenmit stabilen Werbeetats (Vorjahr: 66 Prozent), während nur 3 Prozent von sinkenden Werbeetats ausgingen.

Fast alle Medien machen Werbegewinn

Von den 30 Mrd Euro Investitionen in Werbung konnten die 13 vom ZAW erfassten Mediengruppen 20,35 Mrd Euro für ihre Unternehmen erwirtschaften – also über zwei Drittel. Damit erreichten sie eine Steigerung von 2,6 Prozent - doppelt so hoch wie im Vorjahr mit 1,3 Prozent Zugewinn. Fast alle Medien lagen im Plus, wie die Werbeumsätze in der Rangfolge ihrer monetären Stärke zeigen.

Von den mehrfachen Umsatzmilliardären unter den Werbeträgern hätten laut Wiegmann die Tageszeitungen die Einnahmenschwäche des Vorjahres (2005: -0,6 Prozent) überwunden (4,53 Mrd Euro oder +1,3 Prozent). Die leichten Verluste beim Anzeigenumfang hätten sie unter anderem durch mehr Prospektbeilagen ausgeglichen, so dass Tageszeitungen dadurch die Mediengattung mit den meisten Werbeerlösen bleiben. Besonders erfolgreich sei im Werbegeschäft des Jahres 2006 das Fernsehen mit 4,11 Mrd Euro und damit +4,7 Prozent gegenüber dem Jahr zuvor gewesen. Verholfen hatten zu diesem Ergebnis vor allem Großereignisse des Sports wie die Fußball-Weltmeisterschaft. So sei die Gesamtmenge der geschalteten Spots zweistellig um 13 Prozent gestiegen. Nicht vom anhaltenden Werbeaufschwung profitieren konnte die Werbung per Post. Ihre Netto-Werbeerlöse seien um 2,3 Prozent auf 3,31 Mrd Euro zurückgegangen, weil insbesondere der Versandhandel seine Werbeaktivitäten eingegrenzt habe.

Insgesamt steigerten die 13 vom ZAW statistisch erfassten Mediengruppen im Jahr 2006 ihre Werbeerlöse um 516 Mio Euro auf nunmehr 20,35 Mio Euro (+2,6 Prozent). Von diesem Umsatzgewinn profitierten am deutlichsten die Werbeträger TV mit mehr als einem Drittel (+185 Mio Euro) und Online-Dienste (+163 Mio Euro).

Traditionelle Medien behaupten sich

Entgegen mancher öffentlich vorgetragenen Analyse haben laut Wiegmann die traditionellen Medien ihre Positionen im deutschen Werbemarkt überwiegend nicht nur gehalten, sondern trotz schwieriger Wettbewerbsverhältnisse punktuell sogar ausgeweitet."Zwar wird der Anteil der gedruckten Medien im Verlauf der Jahre etwas zurückgehen, Massenkommunikation bleibt aber auch in Zukunft integraler Bestandteil der Unternehmenswerbung", so der ZAW. In die Debatte geworfene Begriffe wie"Guerilla Marketing","Viral Marketing","Blog Marketing"seien letztlich Formen von Produkt-PR, die es bereits seit langem gebe. Aufmerksamkeit für ein Produkt durch überraschende und unterhaltsame Aktionen zu erzielen oder zum Kauf durch Empfehlungsstrategien zu animieren, ergänze die Werbung in Massenmedien jetzt nur unter anderen Etiketten.

Tatsächlich erweitert habe das Instrumentarium der kommerziellen Kommunikation das Internet."Die von den traditionellen Medien spürbar stärkere Wachstumsdynamik signalisiere nicht das Ende der Werbung in klassischen Medien, sondern den professionellen Umgang mit einem ergänzenden Element, das sich effizient und effektiv mit der Massenkommunikation verknüpfen lässt", meint Wiegmann.Das Werbejahr 2006 habe diese Zusammenhänge sichtbar werden lassen: Die traditionellen Medien behielten ihre Position als Werbeträger: Die Marktanteile der Pressemedien blieben bei 47 Prozent auf der Höhe des Vorjahres und damit erneut stabil. Auch die elektronischen Werbeträger – also TV, Radio, Online - verharrten bei ihrem Marktanteil des Vorjahres in Höhe von 25 Prozent. Dabei sei bemerkenswert, dass im gesamten Werbegeschäft Online-Werbung 3 Prozent Marktanteil noch nicht erreicht habe, diese Grenze aber im laufenden Jahr überspringen werde.

Die werbestärksten Branchen

Diewerbestärkste Branche blieb 2006 der Handel mit Investitionen von 2,5 Mrd Euro (+6,2 Prozent) – so Erhebungen des Forschungsunternehmens Nielsen Media Research. Deutliche Zuwächse aus diesem Bereich stammen insbesondere von den technischen Kaufhäusern, Einkaufsgenossenschaften und Drogeriemärkten. Dabei wurden von einigen Handelsorganisationen neben der klassischen Handelswerbung in den Tageszeitungen auch verstärkt Fernsehspots geschaltet oder das Fernsehen erstmalig genutzt. Zweitgrößter Werbeinvestor war mit einem Plus von 4,5 Prozent auf 1,5 Mrd Euro der Pkw-Markt. Auch die Medieninvestierten 2006 deutlich mehr in Werbung als im Vorjahr. Besonders die Eigenwerbeaufwendungen der Zeitungen (+143 Mio Euro) und Publikumszeitschriften (+59 Mio Euro) nahmen zu. Hintergrund: Die Print-Titel sind für ihre Leser nicht mehr nur Informationsquelle, sondern bieten ihnen auch Zusatzleistungen wie beispielsweise Bücher-/CD-/DVD-Editionen, Leserreisen oder Abo-Karten.

Hohe Werbeakzeptanz in der Bevölkerung

Laut Wiegmann komme die kommerzielle Werbung nach wie vor bei den Bundesbürgern mehrheitlich gut an. Für rund 70 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren gelte Werbung als Entscheidungshilfe, Kommunikationsgrundlage bei Produkten und Dienstleistungen und selbstverständlicher Teil des Alltags. Dies lasse sich aus der seit Jahren erhobenen VerbraucherAnalyse der Verlagsgruppe Bauer und Axel Springer Verlag AG ablesen.

Arbeitsmarkt: Probleme absehbarAnziehende Suche nach Werbeexperten, sinkende Arbeitslosenquote und sich wandelnde Berufsbilder sind laut Wiegmann die aktuellen Kennzeichen des Arbeitsmarkts für Werbeberufe. Der ZAW, der den Arbeitsmarkt für Werbeberufe regelmäßig analysiere, befürchte angesichts der rasant ansteigenden Nachfrage wachsende Arbeitsmarktprobleme für die Branche. Vor dem Hintergrund der abnehmenden Bevölkerungszahl werde der Wettbewerb um den Nachwuchs in der gesamten deutschen Wirtschaft deutlich heftiger. Die Zahl der Arbeitslosen sei 2006 auf 4,2 Prozent (2005: 4,9 Prozent) abgesunken und spiegele damit die positiven Zahlen der Branche in punkto Erwerbstätigkeit wider.

Agenturen melden hervorragende Geschäfte

Besser noch als bei den Medien sei die Geschäftslage der Kommunikationsagenturen. Ihr Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA melde einen Umsatzsprung im Jahr 2006 von +7,5 Prozent. Monetäre Angaben über die erreichten Umsätze mache die Organisation aus rechtlichen Gründen nicht. Die Einnahmen wurden nur noch zu etwas mehr als der Hälfte durch Festverträge (Provisions- und Pauschalhonorare) gestützt. Das weist darauf hin, dass die Agenturen neben ihrem traditionellenKerngeschäft der Werbung ihre Dienstleistungen auch auf andere Disziplinen der Marktkommunikation ausweiten konnten. Ausgeprägt optimistisch seien die Agenturen auch mit Blick auf ihr Geschäft im Jahr 2007, wie aus einer Umfrage des GWA hervorgehe."Auf dem Weg in die EU-Verbotsgesellschaft"Kritisch setzte sich ZAW-Präsident Wiegmann mit der Politik der Europäischen Union gegenüber der kommerziellen Werbung auseinander. Anfang dieses Jahres seien auch in Deutschland das Tabakwerbeverbot sowie das Verbot gesundheitsbezogener Lebensmittelwerbung in Kraft getreten. Weitere Eingriffebereite die EU-Kommission in Zusammenhang mit der Markenwerbung der Autohersteller und der Lebensmittelproduzenten sowie der Werbung der Anbieter alkoholhaltiger Getränke vor."Man kommt nicht zur Freiheit, indem man alles verbietet, was sie gefährdet", sagte Wiegmann. Eine liberale Gesellschaft müsse auch normabweichendes Verhalten tolerieren, sich also selbst beispielsweise durch riskanten Sport oder falsche Ernährung zu schaden. Sonst sei in Zukunft grundsätzlich verboten, was nicht ausdrücklich von Brüssel aus erlaubt wird."Wir bewegen uns dann auf eine EU-Verbotsgesellschaft zu", mahnte Wiegmann.Die umfassende Analyse findet sich auch im Jahrbuch"Werbung in Deutschland 2007", 502 Seiten, Preis: 16 Euro plus Versandkosten. Details siehe zaw.deuelle: zaw.de, 22.05.2007

 
  02.05.07 --- „Bild“-Kampagne als „Bestes Plakat“ prämiert
„Bild“, Alice/Hansenet und das Blaue Kreuz - so heißen die Gewinner einer goldenen PlakaDiva beim diesjährigen Plakat&Media Grand Prix. Weitere Preisträger im Wettbewerb um vorbildliche kreative und strategische Leistungen in der Außenwerbung sind VW, Dulux, DaimlerChrysler und die Brauerei Füchschen sowie Adidas, BMW und Unilever. Die Verleihung des renommierten Awards, den der Fachverband Aussenwerbung e.V. (FAW) in diesem Jahr bereits zum 14. Mal ausgerichtet hat, fand am 26. April in Düsseldorf mit mehr als 400 Gästen aus Werbung, Marketing und Medien statt.


Der „Mut zur Wahrheit“ wurde belohnt: Für ihre gleichnamige Plakatkampagne erhielt die „Bild“-Zeitung beim Plakat&Media Grand 2007 Gold als bestes Plakat des Wettbewerbs.„Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht“ - mit diesem Claim hatten „Bild“ und ihre Agentur Jung von Matt, Hamburg, im Oktober 2006 eine reine Textkampagne auf City-Light-Postern deutschlandweit in die Öffentlichkeit gebracht. Headlines mit rücksichtslos ehrlichen Eröffnungenwie „Chef, Sie sind nicht witzig“, „Nein, ich bin nicht gekommen“ oder auch „Ja, dein Hintern ist zu dick“ weckten schlagartig Interesse und schufen Identifikation: Bekannte Klischees für all die Dinge, die man bestenfalls denkt, aber sich nie zu sagen traut. Anders „Bild“, die sich genau über diesen Tabubruch positioniert, als Zeitung, die es wagt, auch unangenehme Themen anzupacken und ans Licht zu bringen.

„Beste Plakate“ : „Bild“, VW CrossPolo, Dulux

Mit diesem Bekenntnis zum Tabubruch setzte sich das Flaggschiff des Axel-Springer-Verlags in der Kategorie „Bestes Plakat“nach einhelligem Urteil der Fachjury an die Spitze des traditionell starken Wettbewerbs. Von den insgesamt 595 Arbeiten, die in diesem Jahr zum Plakat&Media Kongress eingereicht worden waren, bewarben sich allein 446 um eine Auszeichnung als„Bestes Plakat“. Unter ihnen: die Volkswagen AG mit einer Plakataktion für den VW Cross Polo, die zu Beginn vergangenen Jahres als Händlerkampagne geschaltet wurde. Bekannte Comic-Figuren erscheinen auf sympathisch-witzige Art verfremdet, dem Kampagnenmotto angemessen, und das heißt „wilder“– mal zeigt der faule Kater Garfield enorme Krallen, mal präsentiert die friedliche Biene Maja einen gewaltigen Stachel. Allein mit diesen Bildern macht die Kampagne der Agentur DDB Berlin klar, wie sich der CrossPolo vom „zahmen“ Modell unterscheidet: „Der Polo. Nur ein bisschen wilder“. Dafür gab es eine silberne PlakaDiva.


Platz 3 unter den „Besten Plakaten“ belegt der Farbenhersteller ICI Paints Deco mit seiner Marke Dulux. Hier ist es gelungen, die spezifische Optik und das Umfeld der Plakatstandorte auf ganz besonders Weise zu nutzen. Mit dem Hinweis auf „die ganze Welt der Farben“ hat die Agentur Jung von Matt, Hamburg, für Dulux Motive entwickelt, die nur aus der Ferne als richtige Bilder zu erkennen sind - die Freiheitsstatue, der Weihnachtsmann, die Mona Lisa oder Marilyn Monroe. Beim Näherkommen verschwimmen die Konturen immer mehr, bis das Bild schließlich völlig in einem Farbraster auflöst. Gerade die Dulux-Kampagne mache deutlich, dass das Medium Plakat „seine eigenen Gesetze hat, die für jeden Kreativen eine besondere Herausforderung sind“, betont Thomas Ruhfus, Präsident des Fachverbandes Aussenwerbung (FAW).


„Beste Transportmedien“: Blaues Kreuz, Mercedes Sprinter, Füchschen

In der mit 64 Einreichungen gut besetzten Kategorie Beste Transportmedien konnten in diesem Jahr unkonventionelle Gestaltungen weitaus häufiger überzeugen als klassische Werbung auf Bussen oder Bahnen. So fand die Agentur Scholz&Friends, Hamburg, eineäußerst kreative Lösung, als es darum ging, das Angebot der Suchtkrankenhilfe Blaues Kreuz Deutschland e.V. in der breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Im Innenraum der Hamburger S-Bahnen belegte sie Plakatflächen direkt unterhalb der dort angebrachten Notbremsen so, dass der auf dem Plakat abgebildete Mann nach der Notbremse zu greifen scheint. Dafür verlieh die Jury eine goldene PlakaDiva in der Kategorie „Beste Transportmedien“.


Silber erhielt BBDO Berlin mit einer originellen Fahrzeugbeklebung für den Mercedes Sprinter (DaimlerChrysler Vertrieb Deutschland). Am Heck und an der Seite des Transporters platzierte sie die knappen Hinweise „Tor 1“ und „Tor 2“. Eine Idee, die viele Jury-Mitglieder überzeugte. FAW-Präsident Ruhfus zu seinem Favoriten: „Tor 1 und Tor 2 transportieren die Botschaft, dass der Sprinter Platz hat wie eine Werkshalle“.


Der dritte Preis ging an die Düsseldorfer Altbier-Brauerei Füchschen, die ihren eigenen Lkw-Fuhrpark mit Werbung der etwas anderen Art beklebt hatte. Ganz im Sinne des Kampagnenmottos „frisch.frech.fröhlich.“ setzte die betreuende Agentur Goerlichundsohn, Düsseldorf, das Füchschen leibhaftig in Szene und packte nette Kalauer wie „Brau am Steuer“ oder „Altpflege“ dazu. Liebling der Jury: Als Polizist prangt das Füchschen am Heck des Lkws und ruft „Alt!“.


„Beste Mediastrategie“: Alice, Adidas, BMW xDrive

In diesem Jahr wartet der Plakat&Media Grand Prix des Fachverbandes Aussenwerbung e.V. (FAW) mit einer Neuerung auf: Im Rahmen der Wettbewerbskategorie„Beste Mediastrategie“ wurde erstmals ein Preis für die „Beste Ambient Medien Idee“ ausgelobt. Mit 50 eingereichten Arbeiten fand diese inhaltliche Erweiterung auf Anhieb großen Anklang. Der Preis ging schließlich an Unilever und die Agentur Mindshare, Frankfurt, für ihre „T-Shirt-Attack“,mit der sie die Einführung des Deodorants Axe Click in der letzten Phase der Cross-Media-Kampagne aus TV-, Plakat-, Print-, Kino- und Onlinewerbung unterstützt hatten. Auf einem ein Kilometer langen Bauzaun, der sich durch die Innenstadt Berlins zieht, war ein Banner mit Bildern so genannter AxeBabes in Lebensgröße; jede „trug“ ein echtes T-Shirt mit einem Click-Spruch. Die Passanten konnten sich das T-Shirt mit ihrem Lieblingsspruch von der Wand nehmen, es anziehen und damit die Axe-Werbung weiter verbreiten.

Weitere 35 Einsendungen zum Wettbewerb galten der Mediastrategie. Wie in den stärker auf gestalterische Aspekte angelegten Kategorien Plakat und Transportmedien geht es auch bei der Beurteilung der strategischen Konzepte um einen innovativen und vorbildlichen Einsatz von Out-of-Home-Medien, der die besonderen Eigenschaften der Außenwerbung optimal ausschöpft. Eine solche Kampagne ist „Alice“, das als „schönste Verbindung“ beworbene Angebot der Hansenet Telekommunikation. Von März bis Mai 2006 warb das Unternehmen mit einer integrierten Kampagne aus Print-, Online- und Funkwerbung, Out-of-Home- und Ambient-Medien sowie unterstützender PR. Dabei wurde „Alice“ auf mehr als 30 individuellen Sonderwerbeformen inszeniert. Ein besonderes Highlight waren zwei Riesenposterflächen an benachbarten Häusern, um die sich das rote Band als reales Key-Visual schlang. 45.000 Neukunden und eine Steigerung des Halbjahresumsatzes um 97 Prozent registrierte Hansenetinfolge der Kampagne - und nun auch noch die Auszeichnung mit einer goldenen PlakaDiva als Beste Mediastrategie des vergangenen Jahres. In ihrem Urteil hob die Jury als besonders lobens- und nachahmenswert hervor, wie geschickt die Kampagne die individuellen Stärken der lokalen Medien über die gesamte Palette der Kommunikationskanäle zu nutzen verstand.


Den zweiten Platz belegt eine Kampagne, die im vergangenen Jahr ebenfalls ein großes Echo in den Medien ausgelöst hat. Das „adidas+10 / Impossible Team“ fand sich vor allem mit dem Bild des überdimensionalen Nationaltorwarts OliverKahn als Brücke über der Autobahn am Flughafen München unzählige Male in Zeitungen, Zeitschriften und im Fernsehen wieder. „Spectaculars“ nennt die betreuende Mediaagentur Carat Hamburg diese Art der Werbung, die sie mit TV, Kino, Print, Radio, Online und klassischen Plakaten sowie Ambient-Medien kombinierte. Die Fußball-WM in Deutschland bot den idealen Anlass, um die Marke adidas als Marktführer im Bereich der Sportartikel und dominierende Fußballmarke zu präsentieren. Ein entscheidender Erfolgsfaktor der Kampagne war, dass sie sich den Gedanken des „Impossible Teams“ zu eigen gemacht und auf ihre Weise umgesetzt hat. Ob das 800 qm große Fresko im Kölner Hauptbahnhof, die 3 x 1000 Quadratmeter großen Banner am Commerzbank Tower in Frankfurt oder die „Kahn“-Brücke - Inszenierungen wie diese hätte so mancher vorher auch für „impossible“ gehalten.


Eine bemerkenswerte Leistung konnte auch die Münchener Agentur Mediaplus vorweisen: Dank ihrer Mediastrategie gelang es dem Kunden BMW, den Absatz seiner Modelle mit xDrive-Allradtechnik zu vervierfachen. Ausgehend von der Mechanik des TV-Spots, der das xDrive-Prinzip an einem Hampelmann veranschaulicht, übertrugMediaplus diese Kreatividee auf alle anderen Medien. Für die Außenwerbung ließ sie 14 Meter hohe, animierte Riesenhampelmänner auf Riesenposterflächen montieren. Mit Hilfe von Motoren, Gelenkstangen und beweglichen Gliedmaßen konnten sie exakt dieselben Bewegungsabläufe wie im TV-Spot vollführen. Die innovative Mediennutzung und die effiziente Einbindung von Außenwerbung in das Gesamtkonzept wurden auf dem Plakat&Media Grand Prix 2007 mit Bronze geehrt. Pressemitteilung vom 26.04.07 FAW

 
  28.03.07 --- Werbung mit Bluetooth / Ströer
Rund 4000 Musik-Downloads innerhalb einer Woche an Plakat-Teststandorten in Köln.

Ströer investiert in interaktive Technologien für die Plakatwerbung der Zukunft.
In Köln stattete Deutschlands Marktführer für Außenwerbung im Rahmen einer Kampagne des Downloadportals mp3.de mehrere City-Light-Poster (CLP) mit Bluetooth®-Technik aus. Auf fünf Teststandorten aus demStröer eigenen Bluetooth®-City-Netz konnten zwischen dem 6. und dem 13. März ein Nelly-Furtado-Wallpaper und die neue Single „Say it Right“ aufs Handy geladen werden. Das Besondere: der brandneue Song landete parallel zum offiziellen Single-Release auf dem Handy der Nutzer. Die Resonanz auf die interaktiven Plakate war groß: innerhalb von sieben Tagen nutzten rund 4000 junge Kölner das Download-Angebot. Das entspricht einer Download-Quote von rund 28 Prozent, da insgesamt 14.200 Handys mit Bluetooth®-Schnittstelle erfasst wurden.

Musikdownloads, Infotainment, Tourist-Guide oder Gewinnspiele – die interaktive Kundenansprache im öffentlichen Raum gewinnt an Bedeutung und integriert sich immer häufiger in klassische Werbekampagnen - mit zunehmendem Erfolg. Die Außenwerbung ist Impulsgeber für die Verbreitung von „Mobile Content“-Angeboten der Zukunft. Zum einen setzen Bluetooth® -Plakatkampagnen auf virale Effekte, also die Weiterverbreitung des Contents durch die User, zum anderen durchbricht die notwendige Interaktion gelernte Wahrnehmungsmuster. Passanten, die den Bluetooth® -Download nutzen, ziehen die Aufmerksamkeit anderer Vorbeigehender auf sich und auf die Plakatmotive.

„Dieses Beispiel zeigt, dass sich Mobile Marketing hervorragend in klassische Außenwerbemotive integrieren lässt. Gerade junge Zielgruppen, die viel unterwegs sind, lassen sich über die klassischen Medien immer schwerer erreichen. Mobile Marketing und Out-of-Home sind beides Medien, die primär „unterwegs“ genutzt werden und deshalb gut zusammen passen. Außerdem: Wer erfolgreich mit jungen Menschen kommunizieren will, muss Sie überraschen und Ihnen attraktive Mehrwerte bieten, z.B. über die Vernetzung von Werbebotschaften mit Mobile Content“, so Ströer Geschäftsführer Jan Hardorp.

Ströer bietet seit Januar 2007 die Kombination von Standard-Plakaten mit Mobile Marketing an. Mittlerweile können Kunden in 10 deutschen Großstädten das neue City-Netz buchen - dazu zählen Hamburg, Berlin, München, Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Stuttgart, Essen, Dortmund und Hannover. Zur Bluetooth®-Übertragung setzt Ströer so genannte „beamzones®“ in die Werbeträger ein. Hierbei handelt es sich um Geräte der Firma Blue Cell Networks, einem der weltweit führenden Anbieter. Quelle Pressemitteilung Ströer AG

 
  08.03.07 --- Wall AG und JCDecaux bleiben Partner
Im Rahmen eines Asset Swap verkaufte JCDecaux an diesem Montag die Berliner VVR Decaux GmbH sowie seine Düsseldorfer Tochtergesellschaft Zacharias GmbH an die Wall AG. Im Gegenzug für den Erwerb tritt die Wall AG ihre niederländische und ihre russische Tochtergesellschaft an JCDecaux ab. Die Beteiligung der Wall AG an der Wall USA Inc. wird um 10% vermindert.

Die Wall AG und JCDecaux haben sich entschlossen, eine gemeinsame, paritätisch besetzte Vertriebsgesellschaft mit Sitz in Berlin zu gründen, in der alle Plakatflächen der Wall AG sowie der JCDecaux Deutschland GmbH vermarktet werden. Beide Partner bringen zusammen rund 160.000 Plakatflächen (City Light Poster, City Light Boards, Großflächen, Ganzstellen, Allgemeinstellen und Transportwerbung) in die neue Gesellschaft ein.

Darüber hinaus wird die Wall AG ihre ausländischen Aktivitäten weiter ausbauen, insbesondere in Osteuropa. JCDecaux Deutschland wird sich weiterhin an Ausschreibungen in Deutschland beteiligen."Das ist ein entscheidender Schritt zur Stärkung unseres Unternehmens. Gleichzeitig bleiben wir unabhängig und internationaler Stadtmöblierer in sechs Ländern", so Daniel Wall, Vorstandsvorsitzender der Wall AG. Die VVR Decaux unterhält das größte Werbesäulennetz der Welt und die Transportwerbung in Berlin. „Wir werden beides modernisieren und damit die Stadt weltweit zu einem Schaufenster für Stadtmöblierung und Transportwerbung machen.“ Hans Wall, Unternehmensgründer und Aufsichtsratsvorsitzender der Wall AG, sieht sich am Ziel seiner unternehmerischen Vision: „Beim Start in Berlin-West vor über 25 Jahren habe ich davon geträumt: Berlin wird Sitz einer bundesweiten Plakatvermarktungsgesellschaft, die viele neue Arbeitsplätze schaffen wird.“

Jean-François Decaux, Co-CEO von JCDecaux, sagte: „Ich freue mich auf die Erweiterung der Partnerschaft mit der Wall AG, von der ich seit langem überzeugt bin. Diese neue Aufstellung bietet für unsere Kunden, die Märkte und auch die Mitarbeiter hoch interessante und auf die Zukunft ausgerichtete Perspektiven. Gemeinsam sind wir nicht nur, aber ganz besonders für Berlin der am besten positionierte Anbieter in unserem Markt. Dies ist eine der ganz seltenen Win-Win-Situationen für alle Beteiligten.“

Die Gründung der gemeinsamen Vermarktungsgesellschaft steht unter dem Vorbehalt des Bundeskartellamtes. Quelle: PM WALL AG vom 8. März 2007

 
  14.02.07 --- Werbemarkt im Plus (Januar 2007)
Der deutsche Werbemarkt ist weiterhin auf Wachstumskurs. Wie aus den aktuellen Daten von Nielsen Media Research hervorgeht, summiereren sich die Bruttoausgaben für klassische Werbung im Januar auf 1,398 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Plus von 5,6 Prozent. Der größten Beliebtheit im Vergleich zum Januar 2006 scheint sich der Bereich der Plakatmedien zu erfreuen: das Plus beträgt hier rund 48%. Die Umsätze haben sich hier von 32,6 auf rund 48,3 Mio Euro erhöht. Plakat ist damit im Januar 2007 der wachstumsstärkste Bereich in den klassischen Medien. Auffällig ist dabei, dass der mit 512,5 Euro Millionen umsatzstärkste Bereich – das Fernsehen – mit einem Plus von 6,5 Prozent den geringsten Zuwachs verzeichnet . Die Gattung Radio legte 6,8 Prozent auf 99,1 Millionen an Bruttowerbeeinnahmen zu, meldet Nielsen gegenüber dem Vorjahr. Die Zeitungen kamen auf 399,8 Millionen und legten damit um 9,5 Prozent zu. Publikumszeitschriften verbuchten ein Minus von 3,6 Prozent und nahmen durch Werbung 304,5 Millionen ein. Die Fachzeitschriften bilden das Schlusslicht die Brutto-Werbeumsätze betrugen 33,98 Millionen. Das entspricht einem Minus von 8,7 Prozent. Quelle: nielsen-media.de

 
  12.02.07 --- Plakat & Media Kongress 2007
Dr. Helmut Thoma eröffnet Werbekongress

„Mut und visionäres Denken als Grundlage jeglicher Kreativität.“ Zu dieser These leitet Professor Dr. Helmut Thoma den Plakat&Media Kongress 2007 als Keynote-Speaker mit einem Vortrag ein. Der große Event des Fachverband Aussenwerbung e.V. (FAW), Frankfurt, findet in diesem Jahr am 26. April in Düsseldorf statt.

Für den international renommierten Marketing- und Medienprofi Thoma ist das Thema der Key-Note ein Leitmotiv. Mut und visionäres Denken kennzeichnen seine zahlreichen erfolgreichen Unternehmungen, insbesondere seine führende Rolle beim Aufbau des Privatfernsehens in Deutschland und Spiritus Rector in der Erfolgsgeschichte des TV-Senders RTL beziehungsweise dessen Vermarktungsgesellschaft IP.

Für die aktuelle Entwicklung der Außenwerbung in Deutschland ist Thomas Thema ebenfalls treffend: Nie zuvor wurden Vielfalt und Potenzial der Out-of-Home-Medien von Werbungtreibenden auf so mutige und kreative Weise genutzt wie heute.

„Visions Out-of-Home“ lautet daher das Motto des Plakat&Media Kongress 2007, unter dem der Fachverband Aussenwerbung e.V. (FAW), Frankfurt, die wichtigsten Trends aus Planung, Forschung und Kreation präsentiert.

Dazu zeigen spektakuläre Fallstudien wie Toyota und Nike, auf welche Weise diese Kunden ein Optimum an Werbewirkung durch einen ebenso geschickten wie „visionären“ und ungewöhnlichen Umgang mit dem Medium Außenwerbung erzielen.

Christian Franzen, Geschäftsführer der Mindshare-Tochtergesellschaft ATG Advanced Techniques Group, erläutert Ergebnisse einer neuen Untersuchung über Zusammenhänge zwischen „Mediennutzung und Mobilitätsverhalten“.

Mit Günter Sendlmeier wartet der diesjährige Plakat&Media Kongress mit einem weiteren international bekannten Werbefachmann auf. Der Chief Creative Officer von McCann-Erickson Deutschland beschäftigt sich in seinem Vortrag mit der „Worldwide Vision beim öffentlichsten aller Medien“. Dabei geht es um eine vergleichende Analyse von Wort- und Bildsprache in der Plakatgestaltung verschiedener Länder.

Im Anschluss steht die Plakatgestaltung in Deutschland im Mittelpunkt: Wie in den Vorjahren findet am Abend der Branchenveranstaltung die Verleihung des Plakat&Media Grand Prix 2007 im Rahmen einer feierlichen Gala statt.Der Fachverband Aussenwerbung e.V. lädt alle Interessierten aus Marketing, Werbung und Medien ein, sich beim Plakat&Media Kongress wie auch beim Plakat&Media Grand Prixüber den „state of the art“ der Außenwerbung 2007 ein Bild zu machen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Pressemitteilung des FAW / www.faw-ev.de

 
  05.02.07 --- Wall Konzern erzielt Umsatzplus von 10,3%
Umsatzsteigerung rein aus organischem Wachstum /Der Wall Konzern, der international zu den führenden Unternehmen für Stadtmöblierung und Außenwerbung gehört, befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs. Mit einer erneuten Steigerung der Brutto-umsatzerlöse im vergangenen Geschäftsjahr um 12,5 Mio. € auf 134,5 Mio. € konnte das Unternehmen seine überzeugende Marktstellung kontinuierlich ausbauen. Die Bruttowerbeerlöse stiegen 2006 sogar um 10,9%.
Das Umsatzplus wurde aus rein organischem Wachstum heraus erzielt, ohne Zukäufe und abzüglich der Wechselkurseffekte. Damit wuchs der Wall Konzern deutlich besser als der Branchendurchschnitt mit 7%. Quelle: Pressemeldung Wall AG

 
  30.01.07 --- JCDecaux steigert Umsatz in 2006 um 11,5%
JCDecaux S.A. (Euronext Paris: DEC), die Nr. 1 der Außenwerbung in Europa und Asien sowie die Nr. 2 der Außenwerbung weltweit, hat ihren Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 im Vergleich zum Vorjahr um 11,5% gesteigert. Der organische Umsatz, d.h. der Umsatz abzüglich Übernahmen und Wechselkurseffekte, liegt mit 7,7% höher als im vierten Quartal prognostiziert und weit über den Zuwächsen im weltweiten Werbemarkt.

Im vierten Quartal stieg der konsolidierte Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 9,0% auf 564,3 Millionen Euro. Der organische Umsatz verbesserte sich um 7,6%. Zurückzuführen ist diese Steigerung auf die sehr gute Entwicklung der Sparte Transportmedien mit erneut zweistelligem organischem Umsatzwachstum und die soliden Ergebnisse in den Sparten Stadtmöblierung und Großflächenwerbung.

In Frankreich und den übrigen europäischen Ländern erzielte JCDecaux über das gesamte Jahr hinweg ein stetiges organisches Umsatzwachstum. In Großbritannien entwickelte sich das Unternehmen besser als erwartet, nachdem die Sparten Großflächenwerbung und Stadtmöblierung im vierten Quartal gute Umsatzzahlen verzeichneten. In seinen Expansionsmärkten in Nordamerika sowie im asiatisch-pazifischen Raum konnte JCDecaux besonders starke Umsatzzuwächse erzielen. Das höchste organische Wachstum der gesamten Gruppe wurde in Südamerika erzielt.

Unter den Sparten etablierte sich der Bereich Verkehrsmittel- und Flughafenwerbung (26% des gesamten Umsatzes) auf das gesamte Jahr gesehen erstmals eindeutig als zweitgrößter Umsatzträger der Gruppe. Dies ist zum einen auf ein gutes organisches Umsatzwachstum zurückzuführen, zum anderen auf die Expansion durch Neuerwerbe, insbesondere in Fernost. Stadtmöblierung: Der Umsatz der Sparte Stadtmöblierung stieg im letzten Geschäftsjahr um 6,4% auf 984,1 Millionen Euro, der organische Umsatz um 5,6%. Das Kerngeschäft der Sparte Stadtmöblierung, d.h. die reinen Einnahmen aus Werbeverträgen - ohne den Verkauf, die Vermietung und die Wartung von Stadtmöbeln - verbesserte sich organisch um 6,2%.

Im vierten Quartal 2006 stieg der Umsatz im Bereich Stadtmöblierung um 7,8% auf 289,8 Millionen Euro, was einem organischen Wachstum von 7,0% entspricht. Das Kerngeschäft - abzüglich den Verkauf, die Vermietung und die Wartung von Stadtmöbeln - wuchs in diesem Zeitraum organisch um 9,3%. In Europa erwirtschaftete JCDecaux zweistellige Umsatzzuwächse in Spanien, Portugal, Italien und Schweden. In Frankreich und Deutschland erzielte JCDecaux erneut ein stabiles Wachstum. In Großbritannien wurde ein starkes Umsatzwachstum erreicht, weil sich der Markt für Stadtmöblierung im vierten Quartal 2006 deutlich erholte. Im asiatisch-pazifischen Raum, in Nordamerikaund den übrigen JCDecaux-Märkten wurden weiterhin zweistellige organische Wachstumsraten verzeichnet.

Transportmedien: In der Sparte der Transportmedien stieg der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um 29,6% auf 507,7 Millionen Euro. Der organische Umsatz wuchs um 14.3%.

Der Umsatz im viertenQuartal 2006 verbesserte sich um 15,2% auf 150,8 Millionen Euro, was einem organischen Wachstum von 11,5% entspricht. In wichtigen Märkten wie Deutschland, Spanien, Skandinavien, Hong Kong und den USA hat JCDecaux erneut zweistellige Wachstumsraten erreicht. Die gute Entwicklung in den USA ist dabei auf die Erneuerung und Erweiterung des Werbevertrages mit den Flughäfen von New York zurückzuführen. Auch Frankreich meldete im gesamten Zeitraum starke Umsatzzuwächse.

Großflächenwerbung: Der Umsatz im Segment der Großflächenwerbung stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 um 6,1% auf454,6 Millionen Euro. Der organische Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr 6,2%.

Der Umsatz im vierten Quartal 2006 verbesserte sich um 4,9% auf 123,7 Millionen Euro. Das entspricht einem organischen Umsatzwachstum von 4,5%. In Großbritannien profitierte JCDecaux erneut von den günstigen Marktbedingungen und erzielte Umsatzzuwächse im zweistelligen Bereich. Auch in Irland wurde im gesamten Zeitraum ein starkes Umsatzwachstum gemeldet. In Frankreich, Österreich und Spanien setzte das Unternehmen seinen nachhaltigen Wachstumskurs ebenfalls ungebrochen fort. Quelle: Pressemeldung JCDecaux

 
  04.01.07 --- Neue Leistungsstudie Transportmedien
Der Fachverband Aussenwerbung e.V. (FAW), Frankfurt, geht mit dem Thema Transportmedien auf Tournee: Am 17. Januar 2007 findet die erste von fünf Roadshows statt, auf denen der FAW die neue „Leistungsstudie Transportmedien 2006“ vor Marketing- und Mediaentscheidern aus Unternehmen und Agenturen präsentieren wird.

Die Veranstaltungsreihe beginnt am 17. Januar in Frankfurt und zieht anschließend weiter nach Hamburg (23.01.), Berlin (24.01.) und München (30.01.). In Düsseldorf wird die Studie am 7. Februar vorgestellt.

Mit der „Leistungsstudie Transportmedien 2006“ liegen erstmals umfassende Leistungsdaten auf breiter Basis für den Bereich Transportmedien vor. Die Untersuchung bezieht sich auf Ganz- und Teilgestaltungen auf Bussen und Straßenbahnen, TrafficBoards in den Formaten 18/1 und 4/1 auf Bussen sowie jegliche Innenwerbung von Bussen, Straßenbahnen, U- und S-Bahnen, außerdem Dach- und Seitenwerbung auf Taxen.

Die Ergebnisse basieren auf einer deutschlandweiten, repräsentativen Befragung in Städten mitmehr als 50.000 Einwohnern. Netto-Reichweiten, Durchschnittskontakte (OTS - Opportunity Too See), Bruttokontakte (GRP – Gross Rating Points) und TKP (Tausend-Kontakt-Preis) können aufgrund der national ermittelten Werte für Teilbelegungen berechnet werden.

Quelle: Pressemitteilung FAW

 
  28.11.06 --- Handball-WM in Deutschland 07 - Werbekonzepte
Infosüber Werbekonzepte finden Sie in diesem Dokument:

 
  23.11.06 --- Wall Junior übernimmt am 1. Januar
Am 1. Januarübergibt der Firmengründer der Wall AG, Hans Wall, den Vorstandsvorsitz an seinen Sohn Daniel. Dieser kündigte bereits ein verstärktes Augenmerk auf das Geschäft mit elektronischen und interaktiven Werbeträgern. Der 40 jährige Daniel ist seit mehr als 20 Jahren im Familienunternehmen tätig.Im Anschluss an seine Ausbildung zum Industriekaufmann kümmert er sich unter anderem um den Aufbau des Produktionswerks im brandenburgischen Velten und war für das internationale Geschäft verantwortlich. 1999 übernahm er den Marketing-Vorstand. Wall Senior hatte das Unternehmn 1976 in Ettlingengegründet, 1984 wurde der Firmensitz dann nach Berlin verlegt. Der Unternehmensgründer zieht sich vorerst nur aus dem operativen Geschäft zurück und wechselt dafür voraussichtlich an die Spitze des Aufsichtsrates. 2005 verbuchte die Wall AG das beste Ergebnis ihrer Geschichte. Der Gewinn stiegauf 6,4 Millionen Euro und war damit um 0,9 Millionen Euro höher als im Vorjahr. Die Wall AG realisierte einen Umsatz von 125 Millionen Euro, und für 2006 wird eine nochmalige Steigerung erwartet. Neben Wall Senior und Junior (52 Prozent bzw. 13 Prozent) ist der französische Außenwerber JCDecauxmit 35 Prozent an der Wall AG beteiligt. Quelle: wuv.de 23.11.06

 
  01.11.06 --- Ausschreibung Plakat & Media Grand Prix 2007 startet
Pünktlich zum Ende des ablaufenden Jahres werden Media- und Werbeagenturen sowie Werbung-treibende aufgerufen, sich für den Plakat&Media Grand Prix 2007 des Fachverbandes Aussenwerbung (FAW) zu bewerben. Als Neuheit soll erstmals neben denüblichen Kategorien Plakat, Transportmedien und Mediastrategie die Sparte"Beste Ambient Medien Idee"prämiert werden. Dadurch möchte der Fachverband der wachsenden Bedeutung dieses Segments Ausdruck verleihen. Anmeldungen müssen bis zum 31. Januar 2007 eingegangen sein, die Prämierung erfolgt dann am 26. April 2007 auf dem Plakat&Media Kongress des FAW in Düsseldorf. Quelle: horizont.net 1.11.2006

 
  30.10.06 --- Qualitätssiegel für Ambient Medien
Der Fachverband Ambient Media (FAM) hat eine Offenlegung der Bücher seiner Mitglieder beschlossen, um wieder stärkeres Gewicht in der Außenwerbung zu gewinnen. Als unabhängiger Auditor wird künftig Michael Schega von der Agentur msCS einmal pro Jahr
Auflagenzahlen, Standortlisten, Distributionsnachweise und Remissionsberichte der im Verband vertretenen Werbeträger untersuchen und im Anschluss Qualitätssiegel vergeben.
Im Gegensatz zur bisherigen Vergabe dieser Auszeichnung, die freiwillig erfolgte, soll es nun für die Mitglieder verpflichtend werden. FAM-Mitglieder, die zweimal durch die Qualitätsprüfung fallen, werden künftig vom Verband ausgeschlossen, was katastrophale Folgen für die betroffenen Anbieter hätte. Denn, so Terence Lutz vom FAM:"Das Siegel prüft Faktoren, die jeder seriöse Anbieter ganz selbstverständlich erfüllen sollte."Zum selben Zeitpunkt befragt der FAM im November ca. 4.000 Entscheider von Media-Agenturen, Spezialmittlern und Werbungtreibenden in einem Online-Panel zu ihrem Ambient-Media-Einsatz. Dieses Ambient Media Trendbarometer ist einmal jährlich geplant und soll der Ambient-Branche, deren Umsatz bei schätzungsweise rund 100 Mio. Euro jährlich liegt, mehr Transparenz bringen. Quelle: wuv.de 20.10.06

 
  11.10.06 --- Deutscher Werbemarkt mit steigenden Umsätzen
Die Bruttowerbeinvestitionen in den klassischen Medien beliefen sich laut Nielsen Media Research von Januar bis September 2006 auf insgesamt 14,0 Milliarden Euro. Dieses entspricht gegenüber dem Vorjahreszeitraum einem Plus von 5,1 Prozent bzw. knapp 679 Millionen Euro. Insbesondere die Telekommunikations- und Medienunternehmen sind die Werbeumsatztreiber in den ersten neun Monaten 2006. So lieferten sich beispielsweise die Telekommunikationskonzerne anhaltende Werbegefechte und investierten in das Rennen um neue Kunden von Januar bis September 2006 insgesamt 610 Millionen Euro, was einem Plus von 28,5 Prozent entspricht. Die Bruttowerbeinvestitionen der ersten drei Quartale verteilten sich folgendermaßen auf die einzelnen Mediengattungen: Die Fernsehwirtschaft verbuchte 5,6 Milliarden Euro. Dieses entspricht einem Wachstum von 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Werbeeinnahmen der Tageszeitungen wuchsen um 6,6 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro (ohne Rubrikenanzeigen). Die Publikumszeitschriften verzeichneten bei einem Werbeumsatz von 2,9 Milliarden Euro ein Plus von 8,7 Prozent gegenüber den ersten drei Quartalen 2005. Das Medium Radio konnte Werbeaufwendungen in Höhe von rund 841 Millionen Euro erwirtschaften und somit eine Steigerung von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielen. Die Werbeeinnahmen von Plakat steigerten sich um 3,9 Prozent auf knapp 503 Millionen Euro. Fachzeitschriften konnten einen Anstieg von 9,2 Prozent auf ca. 332 Millionen Euro verzeichnen. Quelle: newbusiness.de

 
  06.10.06 --- Nielsen erweitert Daten um Verkehrsmittelwerbung
Nielsen Media Research erfasst ab sofort auch Verkehrsmittel- und Verkehrsstättenwerbung, so genannte Transport Media. Der"Nielsen Transport Media Werbestatistik"liegt eine Kooperation zwischen Nielsen Media Research und dem Fachverband Außenwerbung e.V. (FAW) zu Grunde."Unsere Zielsetzung besteht darin, Kommunikation abzubilden und Transparenz in den Werbemarkt zu bringen. Transport Media– mit seinen vielfältigen Werbemöglichkeiten und aufmerksamkeitsstarken Botschaften – ist damit die elfte Medienform, die wir in unsere Werbebeobachtung aufnehmen,"so Ludger Wibbelt, Geschäftsführer Nielsen Media Research.

Die Daten werden auf Basis der monatlich gemeldeten Bruttowerbeumsätze der FAW-Mitglieder erhoben und stehen rückwirkend ab Januar 2005 zur Verfügung. Einer ersten Auswertung zufolge betrugen die Werbeinvestitionen in die Transportmedien in den ersten acht Monaten dieses Jahres rund 33,5 Millionen Euro. Mit einem Anteil von 6,5 Prozent ist diese Werbegruppe die drittgrößte innerhalb der Out-of-Home-Medien. Quelle: wuv.de 6.10.2006

 
  25.09.06 --- AWK vermarktet GFA Werbeträger
Die Anbieter-Konzentration in der Außenwerbung schreitet weiter fort. Die Vermarktung der Großflächen der Gesellschaft für Außenwerbung erfolgt ab 2007 in einer Kooperation mit AWK.

 
  20.09.06 --- Werbemarkt weiter im Aufwind (Nielsen)
0Nach jüngsten Angaben von Nielsen Media Research befindet sich der Werbemarkt weiter im Aufwind.

Nielsen Media Research betrachtete die die Brutto-Werbeumsätze in den klassischen Medien. Diese sind von Januar bis August 2006 verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um insgesamt 5,2 Prozent auf 12,15 Milliarden Euro gestiegen.

Den größten Anteil am Werbekuchen nimmt weiterhin mit rund 40% das TV ein, am wachstumsstärksten zeigten sich bisher die Zeitungen (7,3%), Publikumszeitschriften (8,1%) und Fachzeitschriften (7,4%). Auch der Plakatwerbemarkt verzeichnet mit 3,7% und rund 411 Millionen EuroZuwachs. Der Anteil der Außenwerbebranche an den gesamten Brutto-Werbeinvestitionen liegt damit bei 3,5%. Quelle: nielsen-media-de, 14.09.2006

 
  04.09.06 --- Ströer und Köln Bonn Airport schließen Vermarktungskooperation
Der Köln Bonn Airport hat einen Vertrag mit der Ströer Gruppe geschlossen. Der Spezialist für Außenwerbung und Stadtmöblierung errichtet und vermarktet demnach ab Oktober zehn Mega-Light-Anlagen (hinterleuchtete, 9 qm große Werbeträger mit Plakatwechsler) und 32 City-Light-Poster (hinterleuchtete,2-qm-große Vitrinen mit Plakatwechslern) im Außenbereich des Flughafens."Köln Bonn Airport ist ein wichtiges Umfeld für Werbekunden, die insbesondere Entscheider erreichen wollen", erklärte Udo Müller, CEO der Ströer Gruppe."Als größtes Drehkreuz für Low-Cost-Flieger in Deutschland bietet Köln/Bonn darüber hinaus attraktive Zielgruppen auf ihrem Weg in den Urlaub."Quelle: newbusiness.de

 
  25.08.06 --- Außenwerber Wall will Berliner Firmensitz aufgeben
Die Wall AG will offenbar ihren Firmensitz in Berlin und das Produktionswerk in Velten mit 320 Beschäftigten nach Hamburg verlegen."Wir werden aus Berlin weggehen", sagte Firmenchef Hans Wall am Mittwoch gegenüber der Presse. Die Wall AG war zuvor im Bieterwettstreit um das Berliner Außenwerbungsunternehmen VVR Berek dem französischen Unternehmen JC Decaux unterlegen. Die Franzosen werden die Werbetochter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die unter anderem die Litfasssäulen in Berlin sowie Werbeflächen an Fahrzeugen und in Bahnhöfen vermietet, für 103 Millionen Euro kaufen. Wall bezeichnete die Entscheidung für den ausländischen Mitbewerber als"Skandal und Armutszeugnis für Berlin". Das unternehmerische Engagement der Wall AG in Berlin sei vorbei. Laut BVG war das Angebot von JC Decaux das"eindeutig beste". Auf Empfehlung der Geschäftsführung der BVG Media Holdinggesellschaft und des BVG-Vorstands hätten die jeweiligen Aufsichtsräte deshalb dem Verkauf zugestimmt. Quelle: newbusiness.de

 
  24.08.06 --- JC Decaux will Außenwerber VVR-Berek kaufen
Die BVG Media Holdinggesellschaft mbH&Co. KG, Berlin, will sämtliche Anteile der VVR-Berek GmbH an das Außenwerbungsunternehmen JC Decaux aus Frankreich verkaufen. Das teilte JC Decaux in einer Presseaussendung mit. Auf Empfehlung der Geschäftsführung der BVG Media Holdinggesellschaft mbH&Co. KG und des Vorstandes der BVG haben die jeweiligen Aufsichtsräte am Mittwoch dem Verkauf an JC Decaux zugestimmt. Der Verkauf steht noch unter dem Vorbehalt der zuständigen Kartellbehörden und dem Abschluss des Vergabeverfahrens. Bei VVR-Berek ist das Außenwerbegeschäft der Berliner Verkehrsbetriebe gebündelt. Das Unternehmen erzielte 2005 einen Umsatzvon rund 27 Millionen Euro und beschäftigt 83 Mitarbeiter.

Das von JC Decaux vorgelegte Konzept sieht unter anderem vor, erhebliche Mittel in das bestehende sowie in das Neugeschäft zu investieren und die bestehenden Arbeitsplätze bis mindestens 2014 zu garantieren. JC Decaux will die Gewähr bieten für ein modernes, den Erfordernissen angepasstes Design. Der Berliner Außenwerber Wall, der mit seinem Gebot für das städtische Unternehmen nicht zum Zuge gekommen ist, erwägt nun die Verlagerung nach Hamburg. Das berichtet der"Tagesspiegel"unter Berufung auf den Vorstandschef Hans Wall. Wall sagte, er halte den Vorgang für einen Skandal und ein Armutszeugnis für Berlin."Wirüberlegen jetzt, ob wir unsere Firma und die Produktion nach Hamburg verlegen. Das unternehmerische Engagement in Berlin ist aus."Der Decaux-Konzern ist zu 35 Prozent an Wall beteiligt, dieübrigen 65 Prozent sind im Besitz der Familie Wall. Quelle wuv.de 24.8.2006

 
  28.07.06 --- JCDecaux bleibt auf Wachstumskurs
Der Umsatz des auf Außenwerbung spezialisierten Unternehmens JCDecaux ist im 1. Halbjahr 2006 um 13,4 % auf 945,1 Mio. Euro gewachsen. Das teilte der Konzern heute mit. Das Organische Wachstum, d.h. das Wachstum des Umsatzes bereinigt um Akquisition und Wechselkurseffekte, lag bei 7,5 %. Im zweiten Quartal 2006 stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 10,8 % auf 502,9 Mio. Euro. Die Steigerung resultiere hauptsächlich aus der sehr guten Entwicklung der Sparte Transportmedien, teilte JCDecaux mit. Hohe Zuwächse wurden hier vor allem in Frankreich, Dänemark, Spanien und Deutschland erzielt. Quelle. newbusiness.de vom 27.07.06

 
  12.07.06 --- Arbeitsgemeinschaft Out-of-Home-Markt-Mediaforschung
- Pächter-übergreifendes Projekt / stand Juli 2006
- (geplant) Gründung einer eigenen Out-of-Home-Markt-Mediaforschung
- Kein Ersatz zur AG-MA; vielmehr Bearbeitung von Forschungsvorhaben, die nicht unter dem AG.MA-Dach laufen
- Federführend scheint STRÖER zu sein
- Weitere Aufgabe: Kommunikationund Dokumentation der Forschungsergebnisse
Quelle: media&marketing Nr. 7 / 2006

 
  26.06.06 --- Drei Bieter für Außenwerber VVR Berek
Die Berliner Verkehrsbetriebe BVG haben mit dem Verkaufsprozess für ihre Außenwerbetochter VVR Berek begonnen. Laut Presseberichten haben die Unternehmen Ströer aus Köln und Wall aus Berlin sowie die französische JC Decaux jeweils ein unverbindliches Angebot abgegeben. VVR Berek wollte dazu bislang nicht Stellung nehmen. Die Gebote sollen bei mindestens 30 Millionen Euro liegen. Wer den Zuschlag erhält, wird bis September oder spätestens Oktober feststehen. Quelle: newbusiness.de vom 26.06.06

 
  26.05.06 --- Tolle Netto-Bilanz für die Außenwerbung
Mit einem weitüber dem Durchschnitt liegenden Zuwachs der Nettoumsätze hat sich die Außenwerbung in Deutschland im vergangenen Jahr klar vom Gesamtmarkt der klassischen Medien abgesetzt. Wie die heute veröffentlichten Zahlen des ZAW für das Jahr 2005 zeigen, stiegen die Nettowerbeeinnahmen der Medien insgesamt um lediglich 1,0 Prozent. Die Außenwerbung erzielte im selben Zeitraum ein Wachstum von 6,8 Prozent auf knapp 770 Millionen Euro und konnte damit überproportional von den Werbeaufwendungen 2005 profitieren. „Wir spüren seit Sommer 2005 eine Trendwende im Markt zugunsten der Außenwerbung", sagt Lydia Böttcher, Geschäftsführerin des Fachverbandes Aussenwerbung e.V. (FAW), Frankfurt."Die Nielsen-Zahlen zu Jahresbeginn 2006 haben der Außenwerbung eine hervorragende Performance für 2005 bescheinigt. Umso mehr freut es uns, dass nun auch die Netto-Zahlen die überaus positive Entwicklung für die Out-of-Home-Medien bestätigen."Der aktuelle Umsatzzuwachs resultiert nach Analysen des FAW aus einer deutlich gestiegenen Anzahl geschalteter Kampagnen (plus 21 Prozent gegenüber 2004) - Beweis für das wachsende Vertrauen der Kunden in das Medium Außenwerbung und seine Leistungsfähigkeit. „Außenwerbung baut schnell und effizient hohe Reichweiten in der gesamten Bevölkerung auf und erreicht insbesondere die für die Werbung attraktiven jüngeren und konsumfreudigen Zielgruppen", so Böttcher weiter. Dazu zeigen die hohen Investitionen der FAW-Mitgliedsunternehmen in die Qualität der Werbeträger wie auch in die Mediaforschung jetzt offensichtlich Wirkung."Wir haben durch wichtige Maßnahmen wie die Qualitätsoffensive, die Blockumstellung und ein neues TKP-orientiertes Preissystem dafür gesorgt, dass der Umgang mit dem Medium Außenwerbung von Transparenz und Sicherheit für unsere Kunden geprägt ist. Diesen Weg werden wir konsequent weitergehen."So bildet der Frequenzatlas, ein in Deutschland einmaliges Projekt, das solide Fundament desüberarbeiteten Leistungswerts G-Wert 2 für die Einzelstelle, der in diesem Jahr veröffentlicht werden soll. Mit der Weiterentwicklung der Plakat-Media-Analyse zur elektronischen ma Plakat setzt die Außenwerbung auch in der Mediaforschung neue Standards. Zu der hervorragenden Nettobilanz der Außenwerbung im Jahr 2005 trugen insbesondere Segmente wie City-Light-Poster, Riesenposter und elektronische Außenwerbung mit jeweils zweistelligen Zuwachsraten bei. Die Großfläche wächst weiter auf hohem Niveau - beim nach wie vor wichtigsten Umsatzträger der Außenwerbung stiegen die Nettowerbeeinnahmen 2005 um 3,3 Prozent auf 310 Millionen Euro. Für das laufende Geschäftsjahr sind die Unternehmen der Out-of-Home-Branche erneut optimistisch: Die Zahlen für das erste Quartal 2006 sprechen für die Fortsetzung dieser positiven Entwicklung. Quelle: faw / 23.05.2006

 
  24.05.06 --- Werbebranche im Aufwind (ZAW)
Der deutsche Werbemarkt zieht in diesem Jahr weiter an. Nachdem 2005 die Investitionen in Werbung um 1,1 Prozent auf 29,55 Mrd€ gestiegen waren, erwartet die Werbebranche für 2006 ein Wachstum von 2 Prozent und damit den Sprung über die Grenze von 30 Mrd €, sagte der Präsident des ZAW Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft, Hans-Henning Wiegmann, in Berlin.
Nachhaltig sei der Werbeaufschwung aber nicht. Im Jahr2007 werde die Wachstumsrate im Werbegeschäft durch das schwierigere ökonomische Umfeld auf 0 bis 1 Prozent zwischen Stagnation und lascher Konjunktur landen. Den gegenwärtigen Anteil der Investitionen in Werbung am Bruttoinlandsprodukt von 1,32 Prozent bezeichnete Wiegmann als zu niedrig für den Wirtschaftskreislauf und die Medien.
Die betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen für kommerzielle Kommunikation hätten sich auch 2005 nicht verbessert. Insbesondere kritisiere der ZAW die immer noch zu hohen Lohnnebenkosten und ausufernden Steuerabgaben sowie die mangelnde Flexibilität amArbeitsmarkt. Dass der Konsum nachhaltig nicht anspringe, hänge mit der Angst der Beschäftigten um ihren Arbeitsplatz zusammen. Dämpfend wirke gleichfalls der in den vergangenen zwölf Monaten um 40 Prozent gestiegene Ölpreis, der nach seinem Marsch durch die Preiskette die Konsumneigung und damit die Werbekonjunktur belaste.
Offen sei gleichfalls, wie sich die zusätzlichen Kosten der privaten Haushalte und Unternehmen durch die 2007 einsetzende Erhöhung der Mehrwertsteuer mit einem Saldo von 25 Mrd € sowie weiter steigenden Ausgaben für Gesundheit und Altersversorgung auf das Verbrauchsklima auswirkten.
Die daraus resultierende anhaltende vorsichtige Konsumplanung der Bürger spiegele sich im Werbeverhalten, insbesondere vieler mittelständischer Unternehmen, wider. Firmen dieser Größenklasse orientierten ihre Investitionen in Werbung seltener an langfristig gesetzten Kommunikationszielen, sondern am allgemeinen Wirtschaftstrend und der damit verknüpften Stimmungslage."Medien mit Werbeeinnahmen unterversorgt"So verharrten die Werbeausgaben nach ZAW-Analyse mit einem Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 1,32 Prozent– auf dem gleichen geringen Niveau wie 1959. Entsprechend vermindert war mit 0,88 Prozent der Beitrag der Werbeträger zum BIP."Dieser historische Tiefstand demonstriert nachdrücklich die Unterversorgung der Märkte mit Werbung als Impulsgeber für den volkswirtschaftlichen Trend sowie für die Existenzsicherung der Medien", so Wiegmann. Werbung könne keine Konjunktur machen, aber ihren
Auftrieb verstärken oder rezessive Phasen abmildern helfen. Daher wäre aus ökonomischer Perspektive ein stärkeres Werbeengagement von Unternehmen gerade beim jetzigen Wirtschaftsverlauf wünschenswert.
Bild vom konsum-müden Bürger falsch
Das generelle Bild vom konsum-müden Bürger bezeichnete Wiegmann als mangelhaft. Zwar hätte Deutschland mit 10,6 Prozent die höchste Sparquote in Europa, ein Teil der im Jahr 2005 zurückgelegten rund 158 Mrd € resultiere aber nicht aus Kaufzurückhaltung, sondern aus Rücklagenbildung in Folge sinkender Preise. Das führe im Handel bis zur Deflation. So hätten die Hersteller von Waschmaschinen einen Preisverfall von 25 Prozent in zehn Jahren, bei DVD-Recordern von 90 Prozent in vier Jahren oder bei Flachbildschirmen innerhalb eines Jahres von 50 Prozent hinnehmen müssen. Reine monetäre Bewertungen könnten demnach das tatsächliche Kaufverhalten verzerren und damit auch zu Fehlschlüssen von Konsum-Müdigkeit bei der Werbeplanung führen.
Gemischte Werbebilanz der Werbeträger
Im Wirtschaftsjahr 2005 haben nach Analyse des ZAW auf der Grundlage der Betriebserhebungen seiner Mitgliedsverbände die Medien als Werbeträger netto 19,78 Mrd € eingenommen. Das Wachstum von 193 Mio € (+1 Prozent) betrug nur zwei Drittel des Vorjahres 2004: Die Medien konnten damals 302 Mio € (+1,6 Prozent) aus dem Werbegeschäft gewinnen.
Von den 13 erfassbaren Werbeträgergruppen rangieren die Tageszeitungen mit 4,4 Mrd € zwar an der Spitze der monetär werbestärksten Medien, ihr Werbegeschäft verminderte sich aber um 1,9 Prozent. Die Außenwerbung liegt im Wachstum von 6,8% (bei 769 Mio Euro) im Spitzenfeld. Die Fernsehsender konnten ihr Ergebnis weiter festigen. Sie steigerten ihre Netto-Werbeeinnahmen um 1,8 Prozent auf 3,93 Mrd € (Vorjahr +1,3 Prozent; 3,86 Mrd €). Diese Bilanz demonstriert, dass von einem Rückzug der Wirtschaft aus dem Fernsehen als Werbeträger nicht die Rede sein kann.
Deutlich hinzugewonnen haben auf Platz vier die Anzeigenblätter. Sie kamen auf 1,9 Mrd € aus dem Geschäft mit der Werbung, was einem Wachstum von 3,4 Prozent entspricht (2004: +5,2 Prozent, 1,8 Mrd €). Die Publikumszeitschriften kamen durch ein schlechtes erstes Halbjahr noch nicht aus der Rezession. Die Werbeumsätze betrugen 1,79 Mrd € (-2,6 Prozent). Die weiteren Werbeträger lagenunter dem Wert von 1 Mrd €: Fachzeitschriften 902 Mio € (+4,3 Prozent); Online-Angebote 332 Mio € (+22,5 Prozent); Wochen- und Sonntagszeitungen 253 Mio € (+5,6 Prozent), Kino 132 Mio € (-9,8 Prozent), Zeitungssupplements 91 Mio € (+1,1 Prozent).
Netto-Werbeeinnahmen Außenwerbung in Deutschland (Auszug)
Außenwerbung*
2002: 713,45 Mio Euro (-6,1%)
2003: 709,97 Mio Euro (-0,5%)
2004: 720,11 Mio Euro (+1,4%)
2005: 769,14 Mio Euro (+6,8%)
*Quelle: ZAW-Jahrbuch,"Werbung in Deutschland 2006"*Beträge netto - nach Abzug von Mengen- und Malrabatten sowie Mittlerprovisionen, sofern nicht anders bezeichnet vor Skonti, ohne Produktionskosten.
Veränderte Zukunft der Medien als Werbeträger
Gegenwärtig bleiben den Medien in ihrer Funktion als Werbeträger von jedem in Werbung investierten Euronetto mehr als zwei Drittel. Der jetzt eingesetzte komprimierte Wandel, ausgelöst durch technische Innovationen, werde das deutsche Mediensystem, und damit auch das Werbeträgersystem, rasch weiterentwickeln, sagte Wiegmann voraus und nannte drei wesentliche Trends:■ Die Digitaltechnik eröffne vielfältige und neuartige Formen der Marktkommunikation. Fernsehen, Internet, Telefonie und Handy-TV rückten näher zusammen und böten werbenden Unternehmen neue moderne Chancen für ihre Markt-Kommunikation.■ Werbung in klassischen Medien bleibe als Basisstrategie erhalten, wachse aber immer stärker in die Vernetzung mit anderen Kommunikationsmitteln hinein, insbesondere in die individuelle Ansprache von Konsumenten.■ Mittelfristig mache sich der Wandel der Bevölkerungsstruktur bemerkbar. Wachsende Anzahl Älterer und schwindende Menge der gesamten Einwohnerzahl stellten neue Anforderungen an Mediaplanung und kreative Werbegestaltung.
Globaler Werbemarkt wächst weiter
Weltweit halte die Konjunktur, so der ZAW, für die Werbemärkte der Kontinente an.2005 wurden global 403,6 Mrd $ ausgegeben, schätze das Marktforschungsunternehmen ZenithOptimedia. Abgesicherte Länderüber-sichten aber fehlten, so dass kontinentale Detailanalysen kaum möglich seien. Unterschiedliche Auffassungen darüber, welche Teile der kommerziellen Kommunikation unter denBegriff'Werbung'einzuordnen sind, verhinderten weitgehend vergleichende Studien.Quelle. Pressemitteilung ZAW vom 24.05.06

 
  27.04.06 --- Außenwerber Decaux veröffentlicht Zahlen für erstes Quartal 2006
JCDecaux hat seinen Umsatz im ersten Quartal 2006 gegenüber dem Vorjahreszeitraum (Stichtag: 31. März) um 16,5% von 379,7 Millionen Euro auf 442,2 Millionen Euro gesteigert. Der organische Umsatz, d.h. der Umsatz bereinigt um Akquisitionen und Wechselkurseffekte, stieg im gleichen Zeitraum konzernweit um 8,0%. Diese positive Entwicklung ist auf Zuwächse in allen drei Unternehmenssparten, vor allem aber auf das starke Wachstum im Bereich der Transportmedien zurückzuführen.
Stadtmöblierung: Im Bereich der Stadtmöblierung hat JCDecaux den Umsatz im ersten Quartal 2005 um 7,4% von 211,9 Millionen Euro auf 227,5 Millionen Euro gesteigert. Der organische Umsatz stieg im gleichen Zeitraum um 5,4%. Das Kerngeschäft, d.h. die Werbeeinnahmen ohne Umätze aus Verkauf, Vermietung und Wartung von Stadtmöbeln, legte insgesamt um 3,1% zu.
In Chile, Spanien, Deutschland, Norwegen, Frankreich und Italien wurde jeweils ein organisches Umsatzwachstum im zweistelligen Bereich erzielt. Das beste Ergebnis erzielte JCDecaux dank des erneuerten und erweiterten Vertrags mit den Flughäfen von New York (USA). Ein starkes organisches Umsatzwachstum erreichte JCDecaux zudem in Hongkong. Portugal und Großbritannien legten solide Zahlen vor.
Jean-François Decaux, Vorstandsvorsitzender und Co-CEO von JCDecaux S.A., sagte:
„Wie erwartet haben wir im ersten Quartal ein starkes organisches Umsatzwachstum erzielt. Zurückzuführen ist dies auf solide Ergebnisse in den Unternehmensbereichen der Stadtmöblierung und der Großflächenwerbung sowie aufein Rekordergebnis unserer Sparte Transportmedien.
Das starke Wachstum der Transportmedien sowie die entspanntere Situation am französischen Werbemarkt dürften unseren Konzernumsatz weiter beflügeln. Für das laufende Geschäftsjahr 2006 können wir daher ein organisches Umsatzwachstum von mehrals 6% erwarten.“
Quelle: decaux.de, 25.04.2006

 
  24.04.06 --- WALL-Ergebnis 1. Quartal 2006
Der Wall-Konzern, der international zu den führenden Unternehmen im Bereich Stadtmöblierung mit hinterleuchteter Plakatwerbung gehört, setzte sein Rekordwachstum in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2006 fort. Er erzielte im ersten Quartal 2006 eine Steigerung der Bruttoumsatzerlöse um 14,3% gegenüber dem Vorjahreszeitraum: von 29,3 Mio. Euro auf 33,4 Mio. Euro. Damit baute das Unternehmen seine starke Wettbewerbsposition besonders bei der City Light Poster-Vermarktung in deutschen und internationalen Großstädten weiter aus.

Bruttoumsatzerlöse 1. Quartal 2005 und 2006 in T €
1. Quartal
2006 1. Quartal2005 Veränderung
ggü. Vorjahr

Wall AG 23.969 22.395 7,0%
Tochtergesellschaften 9.477 6.858 38,2%
Wall-Konzern 33.445 29.253 14,3%

„Unser einzigartiges Unternehmenskonzept geht auf“, so Hans Wall, Vorstandsvorsitzender der Wall AG. „Wir bieten Städten die Entwicklung, Produktion, Reinigung und Wartung unserer Stadtmöbel sowie die Vermarktung der integrierten Plakatflächen aus einer Hand. Mit diesem Konzept und der Qualität unserer Leistung haben wir uns im freien Wettbewerb in über 60 Metropolen und Großstädten in sieben Ländern durchgesetzt und verzeichnen das schnellste organische Wachstum aller deutschen Außenwerber.“

Basis des Erfolges der Wall AG ist die Vermarktung von Plakatflächen im Premiumsegment der Außenwerbung, dem City Light Poster-Format. Das Unternehmen vermarktet in 22 deutschen Großstädten, darunter Berlin, Potsdam, Düsseldorf, Dortmund, Augsburg, Ulm und Freiburg, Werbenetze mit höchsten Reichweiten an attraktivsten Standorten insbesondere im innerstädtischen Bereich.

Daniel Wall, Vorstand für Marketing und Vertrieb der Wall AG: „Wichtiger Bestandteil unserer Unternehmensstrategie ist die Entwicklung innovativer Stadtmöblierungsprodukte. Im deutschen Außenwerbemarkt haben wir die meisten Standorte an Stadtmöblierungsprodukten mit dialogfähigen Elementen, die unter anderem Internetzugang bieten. Unsere Philosophie"Für Städte. Für Menschen."gepaart mit der professionellen Vermarktung von leistungsstarken Plakatflächen - das ist unsere Stärke. Mit einer Vielzahl an gestalterisch hochwertigen Designlinien und der Möglichkeit, für Großstädte individuelle und innovative Lösungen anbieten zu können, nehmen wir bei bevorstehenden Ausschreibungen in den DSM-Städten mit 21 Produktlinien eine hervorragendePosition ein.“
Quelle: Pressemitteilung WALL vom 24.04.2006

 
  13.04.06 --- Plakat&Media Grand Prix FAW
Nun auch offiziell: Fachverband Aussenwerbung zeichnete am 06.04. gestalterische und planerische Kreativität aus.

Neben dem inhaltlich wertvollen Kongress wurde auch in diesem Jahr mit dem"Plakat&Media Grand Prix"hervorragende Außenwerbung ausgezeichnet.

Jeweils Gold, Silber und Bronze in den Kategorien „Beste Plakate“ und „Beste Transportmedien“, dazu zwei Mal Silber, ein Mal Bronze für „Beste Mediastrategie“ und zwei Sonderpreise, so sieht die Bilanz des Plakat&Media Grand Prix 2006 aus. Alle Gewinner, dazu zahlreiche Gäste aus werbungtreibenden Unternehmen, Werbe- und Mediaagenturen sowie Medien begrüßte der Fachverband Aussenwerbung e.V. (FAW) im Anschluss an den Plakat&Media Kongress am 6. April zur feierlichen Preisverleihung in der Düsseldorfer Rheinterrasse.

Sehen und dabei zugleich Hören, Schmecken, Fühlen. Die Sieger des diesjährigen Plakat&Media Grand Prix sprechen fast alle Sinne an– und belegen damit eindrucksvoll, wie geschickt man die Macht von Bildern in der Kommunikation nutzen kann.

Als „Beste Plakate“ des Jahres 2005 wurden Motive ausgezeichnet, die erfolgreich Geräusche visualisieren (Studio Funk), den Betrachter mit der Zunge unwillkürlich über die Zähne fahren lassen (Colgate) und auch mal ganz einfach Emotionen wecken (VW).

In der Kategorie „Transport Medien“ setzt sich der Trend in Form gut gemachter Illusionen haptischer Elemente fort – hier scheinen Pepsi-Kisten im Lkw zu schweben, dort droht ein kompletter Laster durch feurig-scharfe Chips inFlammen aufzugehen, ein dritter hat offenbar gerade eine Kollision überstanden, wie die aufgerissene Seite zeigt (Hörverlag).
Bereits zum 13. Mal hat der FAW in diesem Jahr vorbildlich gestaltete Plakate ausgezeichnet, seit 1998 prämiert er außerdem originelle Ideen im Bereich Transportmedien(Verkehrsmittelwerbung).

Im vergangenen Jahr wurde mit Einführung der neuen Kategorie Beste Mediastrategie erstmals auch die Bedeutung planerischer Kreativität für den Erfolg einer Out-of-Home-Kampagne im Rahmen des Wettbewerbs gewürdigt. „Insbesondere die Außenwerbung bietet mit mehr als 100 verschiedenen Werbeträgern und vielen Selektionsmöglichkeiten einen großen Spielraum, um die Effizienz einer Kampagne steigern“, betont FAW-Geschäftsführerin Lydia Böttcher. „Der Plakat&Media Grand Prix trägt diesem Potenzial durch den nunmehr ganzheitlichen Ansatz – Kreation und Mediastrategie – Rechnung. Wir möchten Unternehmen und Agenturen ermutigen, sich mit diesen Möglichkeiten auseinanderzusetzen und das in jeder Hinsicht große Potenzial unseres Mediums auszuschöpfen.“

„Beste Plakate“
Das beste Plakat des Plakat&Media Grand Prix 2006„arbeitet“ für die Konkurrenz: Nur mit Hilfe von Marken-typischen Farben und ebensolcher Typografie macht die Kampagne für das Tonstudio Studio Funk „Geräusche sichtbar“. So versteht der Betrachter auf einen Blick den „hörbaren“ Unterschied zwischen Coca-Cola und Pepsi. Diese Idee, entwickelt und realisiert von der Hamburger Agentur Grabarz&Partner, war der Jury Gold wert. Auch die mit Silber und Bronze ausgezeichneten Motiveüberzeugten durch plakative Umsetzungen im besten Sinne. So wirkt das Plakat für Colgate wie der Blick in einen offenen Mund – die als obere Zahnreihe arrangierten Teebeutel machen umgehend klar, warum hier die Verwendung einer speziellen Zahncreme gegen Verfärbungen empfohlen wird. Mit diesem Motiv kamen Colgate-Palmolive und die betreuende Agentur Young&Rubicam beim diesjährigen Wettbewerb auf den zweiten Platz, gefolgt von Volkswagen AG und DDB Group Germany. Mit einer sympathischen Kinderzeichung warben sie im vergangenen Jahr großflächig für den VW Sharan als Familienwagen. Ihre Botschaft: „Kinder brauchen Platz“.
„Beste Transportmedien“
Wenig zufriedenzeigte sich die Jury bei der Bewertung der vorlegten Beiträge in der Kategorie Transportmedien. „Das Niveau ist bestimmt noch verbesserungswürdig“, formuliert Sabine Schmidt und präzisiert:. „Hier hat man den Eindruck, dass allein schon eine irgendwie geartete Bemalung als Beitrag zur Verbesserung der Umwelt und somit für wettbewerbsfähig gehalten wird“. Sie wünscht sich vor allem einen stärkeren kreativen Bezug zum Medium Transportmittel. Dieses Kriterium wird vom Sieger Pepsi erfüllt. Die auf Seiten und Heck eines Lkw gespannten Werbeplanen für Pepsi light suggerieren den offenen Blick in den Laderaum – hier „schweben“ die Kisten mit Pepsi light Richtung Decke. Eine Idee der Agentur BBDO Campaign, Düsseldorf, die die Jury gern mit Gold belohnte. „Feuer!“ nennen die Kreativen von Grey Worldwide ihre Gestaltung für die Marke Pringles (Procter&Gamble). Mit schwarz verkohlter Plane demonstriert der Lkw die Wirkung seiner vermeintlichen Ladung: Pringles Hot&Spicy machen ihrem Namen offensichtlich alle Ehre. Auch den dritten Platz sprach die Jury einem Vorschlag aus dem Bereich Lkw-Werbung zu. Für den Kunden Hörverlag gestaltete die Agentur Reinsclassen Heck- und Seitenwerbung so, dass es nach einem kräftigen Unfallschaden aussah. Die Empfehlung dazu: „Don’t read and drive“. Bei den Transportmedien wurde außerdem ein Sonderpreis an die Agentur TBWA Deutschland für ihre Labello-Werbung auf einer Eisglättmaschine vergeben.
„Beste Mediastrategie“
Alice/Hansenet, Siemens und Lufthansa heißen die Gewinner in der jungen Kategorie „Beste Mediastrategie“. Vor allem die beiden mit „Silber“ prämierten Kampagnen Alice/Hansenet und Siemens demonstrierten einen intelligenten und kreativen Umgang mit den Stärken der Außenwerbung, betont Jochen Kolbe, Managing Director von Media Team OMD, Düsseldorf, und Mitglied der Jury Media. „Die Siemens-Kampagne zeigt exemplarisch, wie man Kunden ‚unterwegs’ in einer spezifischen Situation ansprechen kann, in der ihnen der Bedarffür das beworbene Produkt besonders wirksam kommuniziert werden kann.“
Die vom Plakat&Media Grand Prix ausgezeichnete Siemens-Werbung gilt der Einführung einer Waschmaschine, die Kleidungsstücke zugleich imprägnieren kann. Der so genannte Imprägnierwäscher sollte primär in der Zielgruppe der Outdoorbegeisterten (Wanderer, Segler, Ski- oder Snowboardfahrer etc.) bekannt gemacht werden, für die diese Produktinnovation besonders relevant ist. Die Vermeidung von Streuverlusten hatte oberste Priorität. So begann die Kampagne im Mai 2005 mit einer Plakatierung von A0-Plakaten in deutschen Wandergebieten, im Sommer wurden Großflächen in den Küstenregionen der Nord- und Ostsee geschaltet. Parallel dazu erschienen Anzeigen in entsprechenden Special Interest-Zeitschriften. Ende November folgte dann die Plakatierung in Skigebieten Deutschlands und Österreichs.
Beim zweiten Silber-Gewinner ging es nicht um eine „spitze“ Kommunikation mit einer ausgewählten Zielgruppe, sondern die eine möglichst breite, bundesweite Bekanntmachung. Zur Einführung des neuen Produkts Alice des Hamburger Telekommunikationsanbieters Hansenet kalkulierte die Agentur Mediaplus von vorneherein einen riesigen PR-Effekt – und sollte Recht behalten. Nachdem in der Teaser-Phase Großflächen, Mega-Lights, City-Light-Poster, Riesenposter und Tageszeitungen in allen großen Städten mit dem Bild einer attraktiven jungen Frau und dem Hinweis „Alice kommt“ warben, rätselten die Medien mit ganz Deutschland: „Wer ist Alice?“ Die Auflösung nutzte dann die komplette Cross-Media-Palette aus Tageszeitungen, Magazinen, Funk, Online und Ambient Media, beim Plakat konzentrierte sich diese Phase auf die Hauptnetze von CLP und Riesenposter. So gelang es innerhalb kurzer Zeit, die neue Marke in den Köpfen der Verbraucher zu verankern und Markensympathie und –bekanntheit weiter auszubauen. „Einen solchen PR-Buzz rund um eine Kampagne zu kreieren, davon träumt jeder Marketer“, lobt Martin Sir, Manager European Media Strategies von GM Europe. „Agentur und Kunde haben das Medium vernünftig genutzt und durch die geschickte Strategie den Plakatwert noch extrem gesteigert“.
Auf Platz 3 wählte die Jury Media das Mediakonzept der DeutscheLufthansa AG zur Einführung von betterFly Hamburg. Um dieses neue Tarifangebot und die Aufnahme neuer Destinationen in den Flugplan in Hamburg und Umgebung bekannt zu machen, überzog die betreuende Mediaagentur MindShare, Frankfurt, die Hansestadt von September bis Dezember mit Out-of-Home-Werbung. Auf Mega-Lights, CLPs, Riesenpostern, einer Fläche am Dock 10 des Hafens, auf Transportmedien und Ambient Media war die Marke Lufthansa auf einen Schlag präsent. Print- und Funkwerbung begleiteten den Auftritt, der Mediafachmann Dirk Engel gefällt, weil er „die Medien der Außenwerbung in ihrer ganzen Breite verwendet, um die Zielgruppe mit dem neuen Angebot buchstäblich auf Schritt und Tritt vertraut zu machen. Um mobile Konsumenten zu erreichen, muss die Werbung selbst mobil werden, das heißt sie muss ein Begleiter im Alltag der Menschen werden. Dafür eignet sich gerade Außenwerbung, besonders wenn sie wie hier mit anderen Kommunikationsmaßnahmen vernetzt ist“.
Auch in der Kategorie „Beste Mediastrategie“ vergab die Jury einen Sonderpreis. Er ging an das Bundesministerium für Bildung und Forschung und dessen Agentur WE DO Communications für eine besonders clevere Media-Idee. Alljährlich ruft das Ministerium ein neues Thema zum Wissenschaftsjahr aus, 2005 war es das Einsteinjahr. Um die Bevölkerung mit Leben, Werk und Wirkungsgeschichte des Wissenschaftlers vertraut zu machen, platzierte die Agentur ab Februar Einstein-Zitate auf insgesamt 31 Objekten im öffentlichen Raum – auf dem Kanzleramt ebenso wie auch Ministerien, Botschaften, Hotels, Türmen, Rathäusern, Universitäten und anderen Gebäuden. CLP- und Großflächenwerbung flankierten diesen aufmerksamkeitsstarken Auftritt, der auch in den Medien großes Echo fand. Die Kampagne fand auch deshalb Zustimmung bei der Jury, weil sie beweist, dass man auch mit einem kleinen Mediabudget große Wirkung erzielen kann.
Quelle: faw-ev.de, 13.04.2006

 
  23.03.06 --- PlakaDiva / FAW
Die Werbe- und Medienbranche hat einen neuen Kreativpreis: Am 6. April verleiht der Fachverband Aussenwerbung e.V. (FAW), Frankfurt, erstmals die„PlakaDiva“. Im Rahmen des Plakat&Media Grand Prix 2006 wird die knapp 30 Zentimeter hohe Skulptur in Gold, Silber und Bronze an die Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs für vorbildliche Plakatgestaltungen und Mediastrategien vergeben.
Seit nunmehr 13 Jahren zeichnet der FAW herausragende Ideen in der Außenwerbung aus; zur regelmäßigen Suche nach den „Besten Plakaten“ kam später die Kategorie „Beste Verkehrsmittelwerbung“ (heute: Transportmedien) hinzu. 2005 präsentierte sich der traditionelle Branchenevent dann mit einem grundsätzlich neuem Konzept. Zum Einen wurde der jährliche Wettbewerb „Plakat Grand Prix“ um die Kategorie „Beste Mediastrategie“ ergänzt, denn für die Effizienz einer Out-of-Home-Kampagne ist Kreativität in der Mediaplanung (Auswahl von Werbeträgern, Platzierung, Vernetzung) ebenso entscheidend wie Kreativität in der Gestaltung der Motive. Zum Anderen wurde die Preisverleihung inhaltlich eingebunden: 2005 fand der erste Plakat&Media Kongress mit einem anspruchsvollen Programm rund um aktuelle Trends und Themen der Außenwerbung statt. Mit der „PlakaDiva“ erhält der Plakat&Media Grand Prix jetzt auch sein eigenes„Gesicht“."Geniale Ideen stellen die Welt auf den Kopf“ – diesem Gedanken folgt die neue Preisskulptur wörtlich. Die Figur steht auf dem Kopf, ihre Haare fließen zu Boden, verwurzeln scheinbar in der Erde – Sinnbild für eine schöpferische Kraft, die aus neuen, andersartigen Sichtweisen entsteht und dabei einen festen Bezug zur Realität hat. Weibliche Konturen stehen für Schönheit und Sexappeal, für Verführung und Verlangen, aber auch für Intuition und Tatkraft. In der aufrechten Haltung drücken sich Selbstbewusstsein und Zielstrebigkeit aus. Damit verkörpert „PlakaDiva“ – so der Name, den der FAW seiner Skulptur gegeben hat – alle Eigenschaften, die Kreativität in der (Außen-)Werbung auszeichnen.
Welche der insgesamt 536 für den Plakat&Media Grand Prix 2006 eingereichten Arbeiten die ersten PlakaDivas erhalten werden, wird sich erst am Abend der Preisverleihung herausstellen. Am 6. April lädt der Fachverband Aussenwerbung zu seiner diesjährigen Branchenveranstaltung in den Räumen der Düsseldorfer Rheinterrasse ein. Sie beginnt am frühen Nachmittag mit dem Plakat&Media Kongress, zu dem der FAW auch diesmal namhafte Referenten begrüßen kann. Am Abend werden dann die besten Plakate, Transportmedien und Out-of-Home-Mediastrategien des Jahres 2005 prämiert.
Weitere Informationen unter"Kreativ-Wettbewerbe"und auf faw-ev.deQuelle: faw-ev.de, 23.03.2006

 
  22.03.06 --- Interesse an VVR Berek
Laut dem Branchenfachblatt w&v ist Investor VSS am Außenwerber VVR Berek interessiert.
Die Private-Equity-Firma Veronis Suhler Stevenson (VSS) hat Interesse, das Berliner Außenwerbeunternehmen VVR Berek zu übernehmen. Das berichtet das Wochenmagazin w&v in seiner neuesten Ausgabe (ET: 23.03.) Im Interview mit w&v bezeichnete Johannes von Bismarck, der für Deutschland verantwortliche Managing Director, das Berliner Traditionsunternehmen als"sehr interessant". Außenwerbung habe man ohnehin als"Kernsegment"definiert. Mit der Akquisition von verschiedenen Medien in den Metropolen könne man"gute Synergien im Umsatzmarkt erzielen". VSS hatte erst kürzlich - zusammen mit der Firma Mecom - den Berliner Verlag (tip, Berliner Zeitung, Kurier, Abendblatt) übernommen. Die VVR Berek, die zum Verkauf steht, verfügt in Berlin über 3600 Litfaßsäulen sowie weitere Werbeflächen auf Fahrzeugen und Wartehäuschen. Im w&v-Interview kündigte von Bismarck zudem eine"weitere Akquisition"im Zeitungsbereich noch in diesem Jahr an.Quelle: presseportal.de, wuv.de, 22.03.2006

 
  14.03.06 --- WALL plant Börsengang
Abhängig sei dies unter anderem von einem Großauftrag in Hamburg, über den im Frühjahr 2007 entschieden wird, erklärt Vorstandschef Hans Wall. In der Hansestadt müssten in kürzester Zeit allein 3000 Buswartehäuschen aufgestellt werden. Wall sei zuversichtlich, den Zuschlag zu bekommen. Nach einem Rekordgewinn 2005 soll das Geschäft in diesem Jahr weiter zulegen.
Im vergangenen Jahr hatte die Wall AG das beste Ergebnis ihrer 30-jährigen Firmengeschichte eingefahren. Der Überschuss stieg auf 6,4 Millionen Euro nach zuvor 5,5 Millionen Euro. Der Umsatz verbesserte sich um knapp 12 Prozent auf 125 Millionen Euro. Für 2006 erwartet der Vorstand weiteres Wachstum."Wir gehen von einem zweistelligen Zuwachs aus", sagte Marketing-Vorstand Daniel Wall. Außerdem soll der Mitarbeiterstab in diesem Jahr von derzeit 560 Angestellten auf 600 Mitarbeiter ausgebaut werden.
Am Unternehmen ist neben der Familie Wall der französische Konkurrent JCDecaux zu 35 Prozent beteiligt. Die Wall AG stellt in Innenstädten Werbetafeln, Bushaltestellen und Toilettenhäuschen auf und finanziert sich durch die Werbeeinnahmen.
Quelle: mediaundmarketing.de, 14.03.2006

 
  24.02.06 --- Mediakonventionen für die Plakatplanung vereinbart / FAW
Unter dem Dach des Fachverbandes Aussenwerbung e.V. (FAW), Frankfurt, haben Nutzer und Anbieter von Plakatwerbung jetzt Mediakonventionen für die Planungspraxis verabschiedet. Berechnung und Darstellung von zentralen Leistungsparametern wie Reichweiten und Gross Rating Points (GRPs) werden damit auf eine einheitliche Basis gestellt. Für den FAW ist diese Initiative ein wichtiger Schritt, um die Planung von Plakatkampagnen für die Kunden einfacher und zugleich transparenter zu machen. Dazu wird die intermediale Vergleichbarkeit der Leistungswerte von Plakat mit denen anderer Medien verbessert.
Die Gruppe der Nutzer und Anbieter hat sich auf den G-Wert als Grundlage zur Berechnung von GRPs geeinigt. Der G-Wert bemisst die Leistung einer einzelnen Plakatstelle unter Berücksichtigung aller relevanten Passantenarten und –ströme; in die Leistungsermittlung fließen sowohl Passantenfrequenzen als auch Wahrnehmungsfaktoren ein. Dazu enthält er einen Wert für erinnerungswirksame Kontakte, den es in dieser Form für kein anderes Medium gibt. In einer empirischen Untersuchung wurde ein Faktor ermittelt, der die Umrechnung von Erinnerungskontakten in Blickkontakte erlaubt. Mit diesem rechnerischen Ausweis von Blickkontakten ist es möglich, die Leistung von Plakat auf dem Niveau der anderen Medien abzubilden. Dieser Faktor wird deshalb auch in die Berechnung der GRPs einbezogen. Eine Validierung dieser sogenannten „Blickkontaktstudie“ ist für 2006 fest eingeplant.
Folgende Formel soll ab sofort für die GRP-basierte Planung von Plakatkampagnen verbindlich genutzt werden:
Bruttoreichweite im Belegungszeitraum:G-Wert x Stunden x Tage x Faktor aus Blickkontaktstudie
- für den G-Wert wird der durchschnittliche G-Wert pro Stadt herangezogen. Eine Unterteilung nach Verkehrsteilnehmern (PKW, Fußgänger, ÖPNV) ist ebenfalls anhand dieser Tabelle möglich
- die Stunden werden mit 12 veranschlagt
- bei der Anzahl der Tage wird für die Werbeträger Großflächen (Ganzsäulen) der Faktor 10,5 angesetzt. Für CLP liegen keine G-Werte vor, da dieser Werbeträger nur in vom Anbieter vordefinierten Netzen gebucht werden kann
- der Faktor aus der Blickkontaktstudie beträgt 3,99
Beispiel: Bonn, Großflächen, durchschnittlicher G-Wert 55, Belegung 1 Dekade
Bruttoreichweite im Belegungszeitraum: 55 x 12 x 10,5 x 3,99 = 27.650,7 Kontakte
Darüber hinaus hat sich die Gruppe der Nutzer und Anbieter auf die Empfehlung zusätzlicher Konventionen für eine analoge Leistungsberechnung von Leistungswertengeeinigt, welche nicht direkt über die MA-Plakat zählbar sind.
Bei der Berechnung ist die Umrechnung für die Ermittlung von Netto- und Bruttoreichweite unterschiedlich vorzunehmen. Zunächst gilt es festzulegen, welcher zählbare Werbeträger als Referenz genutzt wird.
Bruttoreichweite (Summealler Kontakte)
- Allgemeinstellen und 8/1-Leuchtsäulen werden wie Ganzsäulen berechnet
- Superposter und Panorama-Fläche wie Großflächen mit dem Faktor 1,4
Nettoreichweite (Summe der verschiedenen, erreichten Personen)
- Allgemeinstellen werden in Abhängigkeit vom gewählten Bogenformat (z.B. 1/1; 2/1 oder 4/1 pro Säule) abgewichtet. Als Basis gelten die Werte der Ganzsäule.
- Superposter und Panorama-Fläche wie Großflächen.
An einer Konvention für den Werbeträger Mega-Lights wird gearbeitet. Aktuell wird er wie der Werbeträger Großfläche bewertet.
Quelle: faw / Pressemitteilung vom 24.02.2006

 
  31.01.06 --- Einsendeschluss PlakatMedia Grand Prix / FAW
Heute endet der Einsendeschluß des Plakatwettbewerbs
Mit dem 31. Januar geht die Einreichungsfrist beim Plakat&Media Grand Prix zu Ende. Eingeladen sind werbungtreibende Unternehmen, Kreativagenturen und Mediaplanung.Plakate. Unter Werbeprofis unbestritten die größte Herausforderung für die Kreation. Plakate, die „schnellen Schüsse ins Hirn“, müssen ihre Botschaft in wenigen Sekunden übermitteln – aufmerksamkeitsstark, klar, präzise, merkfähig.
Gestaltung ist eine elementare, aber nicht die einzige Komponente erfolgreicher Plakatwerbung. Denn auch in der Mediaplanung, in der strategischen Wahl und Nutzung von Werbeträgern und Standorten ist Kreativität gefragt.
Mit dem Plakat&Media Grand Prix würdigt der Fachverband Aussenwerbung e.V. gleichermaßen gestalterische und planerische Kreativität bei der Entwicklung von Plakaten und Außenwerbekampagnen.
Die Abschlußveranstaltung selbst findet am 06. April in den Düsseldorfer Rheinterrassen statt.
Weitere Informationen unter Kreativwettbewerbe sowie plakat-media-grand-prix.de
Quelle: faw Pressemitteilung vom 31.01.2006

 
  12.01.06 --- Werbemarkt legt 2005 zu (Nielsen)
Plakat wächst um 8,8% auf 612 Mio Euro
Die Bruttowerbeinvestitionen stiegen im vergangenen Jahr um über fünf Prozent auf 19,1 Milliarden Euro. Dies geht aus den neuesten Zahlen des Hamburger Werbemarktforschers Nielsen Media Research hervor. Erfasst werden dabei die Werbeaufwendungen in klassische Mediennach Listenpreisen.'Damit wächst der Werbemarkt im dritten Jahr in Folge', erklärt Ludger Wibbelt, Geschäftsführer Nielsen Media Research.
Die Steigerung der Bruttowerbeinvestitionen ergibt sich zunächst einmal durch mehr Eigenwerbung der Medien. Diese stockten ihre Ausgaben um 350 Millionen Euro auf. Hier wurden neben vielen Zusatzgeschäften wie etwa Literatur-Editionenund Reisen auch die Online-Medien sowie die privaten TV Sender stärker promotet. Ein weiteres Wachstum der Gesamtausgaben in Höhe von jeweils 100 Millionen Euro geht auf das Konto von Handels-Organisationen wie Aldi und Lidl sowie Telekommunikation. Bei letzteren ergibt sich das Plus nicht zuletzt durch Preisschlachten im Handy- und DSL-Markt.
Die höchsten Werbeumsätze verbuchte in der Nielsen-Statistik das Fernsehen mit 8,0 Milliarden Euro (plus 4,2 Prozent zu 2004). Die Werbeeinnahmen der Tageszeitungen wuchsen um 9,9 Prozent auf 5,0 Milliarden Euro, wobei jedoch die tragenden Rubrikenanzeigen nicht berücksichtigt werden. Publikumszeitschriften verzeichneten bei einem Werbeumsatz von knapp 3,9 Milliarden Euro 0,6 Prozent weniger Erlöse als 2004.
Das Radio legte um satte 15,7 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr zu. Die Werbeeinnahmen von Plakat wuchsen um 8,8 Prozent auf fast 612 Millionen Euro.
Größte Werbungtreibende 2005 waren neben Medienhäusern laut Nielsen die Elekronikdiscounter Media-Markt und Saturn (397 Mio. Euro), Lidl (346) Procter&Gamble (293) und Aldi (264).Für 2006 rechnen die Hamburger mit einem Bruttowachstum zwischen sieben und acht Prozent. Grund zu optimistischen Prognosen liefern unter anderem die Fußball-WM und Vorzieheffekte durch die Mehrwertsteuererhöhung ab 2007.
Quelle: nielsen-media.de und wuv.de, 12.01.2006)

 
  20.12.05 --- Aus Verkehrsmittelwerbung wird "Transportmedien" - Umbenennung der Out-of-Home-Gattung zum 1. Januar 2006
Die Werbung in und an Fahrzeugen wird beim Fachverband Aussenwerbung e.V. (FAW), Frankfurt, ab 1. Januar 2006 unter dem Begriff Transportmedien / Transport Media zusammengefasst. Die Mitgliedsunternehmen des FAW haben sich auf diese neue, zeitgemäße und leicht zu übersetzende Bezeichnung geeinigt. International ist „Transport Media“ bereits seit Längerem ein fest stehender Ausdruck für die verbreiteten mobilen Formen der Out-of-Home-Werbung.
Der Bereich Transportmedien / Transport Media umfasst bei den FAW-Unternehmen künftig diebisher als Verkehrsmittelwerbung bezeichneten Werbeträger und Werbeflächen an und in Fahrzeugen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), an U- und S-Bahnen sowie Regional- und Fernzügen. Hinzu kommt Werbung an und in Taxen, weiteren Pkws wie beispielsweise Mietwagen und an Lkws.
Neben derGanz- oder Teilgestaltung von Bussen und Bahnen gehören die Traffic Boards im Großflächen- oder Citylight-Poster-Format ebenso zu den Transportmedien wie zum Beispiel Bus-Light-Poster oder auch die neuen Seat Ads und Swing Ads im Fahrzeuginneren, Train- und Station-Infoscreens, Dach- und Heckwerbeträger sowie Seitenflächenwerbung an Taxen sowie jede Art von Werbung auf Lkws.
Zu den führenden Anbietern zählen unter anderem die Unternehmen Ströer mit den Tochtergesellschaften DSM und Deutsche Eisenbahn-Reklame, die Schiffmann-Gruppe, Werbezentrale Lloyd-Eisfeller, VVR-Berek und Media Frankfurt. Vermarkter von Taxen- und Lkw-Werbung sind beispielsweise die Unternehmen Taxi-Ad und Creative Car, Circus Ideas Company, Postermobil und Trans Marketing. Eine ausführliche Übersicht aller Mitglieder mit den jeweiligen Werbeträgern findet sich auf der Homepage des FAW (www.faw-ev.de).Quelle: faw Pressemitteilung vom 20.12.05

 
  15.11.05 --- Plakat & Media Kongress 2006
Der Kongress der Outdoor-Branche für das Jahr 2006 findet am 6. April statt. Höhepunkt der Veranstaltung wird die Verleihung des Plakat&Media Grand Prix 2006. Bis zum 31. Januar 2006 können Plakatkampagnen eingereicht werden. Infos zum Wettbewerb gibt es unter www.plakat-media-grand-prix.de.

 
  14.11.05 --- Frequenzatlas für Deutschland vorgestellt
Der Fachverband Aussenwerbung e.V. (FAW), Frankfurt, und das Fraunhofer Institut Autonome Intelligente Systeme (AIS), Sankt Augustin (bei Bonn), haben heute auf einer Pressekonferenz in Frankfurt den ersten„Frequenzatlas“ für Deutschland vorgestellt. Das neuartiges Datenwerk liefert eine umfassende Mengen- und Strukturanalyse der Verkehrsströme auf Deutschlands Straßen. Erstmals ist es damit möglich, Anzahl und Art der Nutzer von Verkehrswegen in deutschen Städten nahezu punktgenau zu ermitteln. Für die 84 Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern liegt der Frequenzatlas vor; in der nächsten Phase ist die Erweiterung auf alle Städte über 50.000 Einwohnern geplant.
Aufgeschlüsselt nach den drei Verkehrsarten Fußgänger, Autofahrer und Nutzer des Öffentlichen Personennahverkehrs(ÖPNV) gibt der Frequenzatlas für einzelne Straßenabschnitte die Anzahl der Passanten als Durchschnittswert pro Stunde an. Er basiert auf rund 150.000 standortbezogenen Frequenzzählungen nach einem standardisierten Verfahren der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Darauf aufbauend hat Fraunhofer AIS ein statistisches Data Mining Modell entworfen, das weitere Informationen aus zusätzlichen Datenquellen heranzieht, Zusammenhänge aufdeckt und für die Gewinnung „harter Fakten“ nutzbar macht.
Für jede Verkehrart werden die ermittelten Frequenzwerte zunächst in eigene Frequenzklassen unterteilt, aus denen sich die Gesamtfrequenz an einem Standort, ausgedrückt in Passanten / Stunde, errechnet. Die Berechnung erfolgt mithilfe der Formel (1,16 kfz/h) + fuss/h + (oepnv_tag/14). Dabei ist der Faktor 1,16 der von der GfK empirisch ermittelte innerstädtische Insassenfaktor für eindurchschnittliches Kfz. Beim öffentlichen Personennahverkehr arbeitet das Modell mit Tagesfrequenzsummen, die dann auf Stunden umgerechnet werden; der Faktor 1/14 ist der von der GfK empirisch ermittelte mittlere Stundenanteil einer Tagesfrequenzsumme. Die so ermittelte Gesamtfrequenz wird in zwölf Frequenzklassen unterteilt.
Der von Fraunhofer und FAW entwickelte Frequenzatlas kann gegen Gebühr von allen Interessierten bezogen werden. Er stellt eine wertvolle Planungs- und Entscheidungshilfe für eine Vielzahl von Anwendern dar, in den Stadtverwaltungen ebenso wie in verschiedenen Wirtschaftsunternehmen und in der Werbung. Beispiel Handel: Eine Supermarktkette könnte zum Beispiel aus den aufgeschlüsselten Passantenmessungen ablesen, ob, wo und in welcher Größe Niederlassungen sinnvoll scheinen. Städteplaner können die Daten zur Entwicklung und Erschließung von Stadtteilen nutzen. Für die Werbung setzt der Frequenzatlas neue Akzente, indem er die Wege potenzieller Verbraucher identifiziert und nach Häufigkeit klassifiziert.

Hier schließt sich der Kreis zum Auftraggeber: Der Fachverband Aussenwerbung e.V. (FAW), Frankfurt, setzt den von ihm initiierten Frequenzatlasfür eine noch genauere Berechnung der Medialeistung von Plakaten ein. Denn detaillierte Kenntnisse über die Verkehrsfrequenzen auf Straßen und Stadtgebieten sind in der Außenwerbung wichtige Parameter für die Vermarktung der Werbeträger und die Planung von Kampagnen. Je höher die Frequenz amPlakatstandort, desto größer ist in der Regel auch dessen Werbewirkung. Im Gegensatz zur bisherigen Frequenzmessung lassen sich diese Werte nun auch qualifizieren.

Auf der Basis der Daten aus dem Frequenzatlas wird deshalb künftig der so genannte „neue G-Wert“ als Standard-Leistungswert fürdas Medium Plakat berechnet und ausgewiesen. Dabei fließen neben den Frequenzzahlen eine Vielzahl von Sekundärdaten in die Bewertung ein, die für die Wahrnehmung der Plakatstandorte von Bedeutung sind; die Ergebnisse repräsentativer Befragungen runden die Erhebung ab.

Dazu Georg Schotten, Direktor Marktforschung bei Ströer und Leiter der Arbeitskreise G-Wert/Frequenzatlas im Fachverband Aussenwerbung: „Der Frequenzatlas liefert uns sehr belastbare Daten über die Menge an Nutzern für alle Verkehrswege in den 84 deutschen Großstädten, und zwar für Autofahrer, Fußgänger und die Nutzer des ÖPNV. Darüber hinaus bietet er ein enormes Potential an Erkenntnissen für Zielgebietsmedien wie es Out-of-Home-Medien sind. Der Grundgedanke ist: Der Verkehr ist im Wesentlichen unser Werbeträger. Menschen fahren auf der Straße und werden von Plakaten erreicht, daher muss man sich mitdem Thema „Verkehr“ und dessen innerer Logik sehr genau auseinandersetzen.

Mit der Veröffentlichung der Daten heute haben wir erneut einen großen Schritt in Richtung mehr Transparenz des Mediums Außenwerbung getan. Zudem sehen wir es als unsere Verpflichtung an, den Kunden in jeder Phase derEntscheidungsfindung mit den notwendigen Informationen zum Thema Out-of-Home-Medien zu versorgen.“

Die Kunden der Außenwerbung – Mediaplaner und -entscheider in werbungtreibenden Unternehmen, Mediaplaner in Agenturen – erhalten dadurch mit dem G-Wert eine verlässliche Auskunft über die Anzahl der Personen, die sich pro Stunde an ein durchschnittliches Plakat erinnern können. Die im FAW zusammengeschlossenen Anbieter sehen in der Bereitstellung der Daten einen wichtigen Beitrag, um das Vertrauen der Kunden in die Transparenz und Leistungsfähigkeit ihres Mediums zu bestätigen, wie FAW-Geschäftsführerin Lydia Böttcher betont. Die vom Verband vor rund zwei Jahren initiierte Überarbeitung des G-Werts sei sehr aufwändig gewesen, habe sich aber gelohnt: „Die Außenwerbung steht heute bei ihren Aussagen zur Leistung von Plakatwerbung auf absolut gesichertem Boden.“

Der Fachverband Aussenwerbung e.V. hat auf seiner Internet-Seite ein Demo-Portal eingerichtet, um Arbeitsweise und Nutzwert des Frequenzatlasses anschaulich zu machen.
Quelle: faw Pressemitteilung 14.11.05

 
  26.09.05 --- Ströer übernimmt Deutsche Eisenbahn-Reklame
Nach der DSM hat die Ströer AG auch die Bahntochter Deutsche Eisenbahn-Reklame übernommen. Ströer ist damit weltweit die Nummer 5 der Aussenwerbebranche, in Deutschland - wie bisher - mit Abstand die Nummer 1.

 
  16.09.05 --- Aussenwerbung vereinheitlicht Kampagnenstart
Mit Beginn des Jahres 2006 verschwindet der C-Block aus der Aussenwerbung. D.h. statt bisher drei gibt es künftig nur noch zwei Starttermine. In den großen Ballungsräumen werden dann alle Plakate im A-Block geklebt, alle übrigen Orte im B-Block.
Für die Aussenwerbung ist dies ein großer Fortschritt, denn die bisherigen drei Klebeblöck konnten durchaus in einem Ort auftreten. Künftig wird ein Ortimmer in einem Block bewirtschaftet, also ein einheitlicher Kampagnenstart möglich.

 
  06.07.05 --- VVR Berek steht zum Verkauf
Der Konzentrationsprozess in der Aussenwerbebranche geht weiter. Der Berliner Anbieter VVR Berek - eine Tochter der Berliner Verkehrsbetriebe - steht zum Verkauf. Interessiert an einerÜbernahme zeigen sich Ströer, Decaux und Wall.

 
  05.07.05 --- Litfaßsäule wird 150 Jahre
Vor 150 Jahren erhielt Ernst Litfaß die Genehmigung seine ersten"Annonciersäulen"in Berlin aufzustellen. Damals zur Eindämmung von Wildplakatierung gedacht, wurde damit gleichzeitig der Grundstein für die Aussenwerbung in Deutschland gelegt. Der Fachverband Aussenwerbung (FAW) begeht den Anlass am 31. Juli mit einem Festakt in Berlin.

 
  13.05.05 --- Verkauf der Deutschen Eisenbahn Reklame (DER) in der Endphase
50 Interessenten an derÜbernahme der DER sind von der Deutschen Bahn AG Vertraulichkeitserklärungen zugegangen. Nach Gegenzeichnung wird Einblick in ein Informationsmemorandum gewährt, auf dessen Basis erste Angebote abgegeben werden sollen. Der Verkauf soll bis Ende September vollzogen sein.
Interessiert sind u.a. Ströer AG, awk, Wall AG und Viacom.

 
  25.04.05 --- 20. Hamburg Marathon
Seinen insgesamt 4. Marathon beendete Heiko Ottow (Director Planning bei OMD Outdoor) in persönlicher Bestzeit von 3:42:35 als 4.799ster von 18.000 gestarteten Teilnehmern.

 
  04.04.05 --- 25. BEWAG Halbmarathon in Berlin
Mit einer Zeit von 1:45:29 belegte Heiko Ottow (Director Planning bei OMD Outdoor) beim 25. Berliner Halbmarathon in Berlin Platz 2529 von 15057 Teilnehmern. Ottow absolvierte bereits erfolgreich den Hansemarathon in Hamburg, bei dem er auch in diesem Jahr wieder an den Start gehen wird.

 
  24.03.05 --- Projekt Ambient Werbestatistik wird nicht umgesetzt
Es wird weiterhin keine Werbestatistik für Ambient-Medien geben. Nach Angaben von Nielsen Media Research wurde das Projekt - vorerst - eingestellt, da sich nicht ausreichend Ambient-Anbieter zu einer Kooperation bereit erklärten.

 
  16.03.05 --- Out of Home Anbieter ziehen positive Bilanz
Die führenden Aussenwerbe-Unternehmen Ströer, JC Decaux und Wall melden für das abgelaufene Geschäftsjahr einen postiven Trend bei der Umsatz- und Ergebnisentwicklung.

 
  15.03.05 --- Deutsche Eisenbahn-Reklame wird verkauft
Bereits im April soll ein mehrstufiges Bieterverfahren für die DERG starten. Es wird damit gerechnet, dass der Verkauf noch in diesem Jahr erfolgt. Starkes Interesse meldet - neben den deutschen Anbietern - der US-Medienkonzern Viacom an.

 
  02.03.05 --- Klaus Hoffmann verlässt den FAW
Nach acht erfolgreichen Jahren verlässt Geschäftsführer Klaus Hoffmann den Fachverband Aussenwerbung. Insbesondere im Bereich Gattungs-Marketing hat er die Organisation stark vorangebracht. Als neue Aufgabe übernimmt er das Amt des Bürgermeisters von Neu-Anspach.

 
  01.03.05 --- WM Pakete freigegeben
Das Vorkaufsrecht der WM Sponsoren für Outdoor-Pakete zur Fußball WM 2006 ist bei den meisten Anbietern ausgelaufen. Seit dem 1.3.2005 können auch die Nicht-Sponsoren ihre Buchungswünsche platzieren.

 
  14.02.05 --- Plakat & Media Grand Prix des FAW
Auf dem Plakat&Media Kongress 2005 (am 8. Juni 2005 im Kölner Palladium) verleiht der Fachverband Aussenwerbung den Plakat&Media Grand Prix. Noch bis zum 25. Februar 2005 können interessierte Agenturen und Werbungtreibende ihre Beiträge in den Kategorien: Bestes Plakat, beste Verkehrsmittelwerbung und beste Mediastrategie anmelden. Die Ausschreibungsunterlagen stehen auf www.plakat-media-grand-prix.de zum Download bereit.

 
  25.01.05 --- Verkaufsabsichten der Deutsche Bahn Tochter DER werden konkreter
Die Deutsche Bahn scheint ihr Verkaufsvorhaben der Deutschen Eisenbahnreklame zu konkretisieren, Angebotsunterlagen für den Verkauf sollen bereits im März vorliegen. An einer Übernahme zeigen sich dieselben Aussenwerbe-Anbieter interessiert wie beim DSM Verkauf im Jahr 2003. D.h., es werden vermutlich auch die internationalen Konzerne Viacom und Clear Channel mitbieten.

 
  21.01.05 --- AMA Ambient Media Analyse
OMD Outdoor hat gemeinsam mit den Spezialmittlern Contrast, Jost von Brandis, Magic Poster und Posterscope eine umfassende Ambient Media Analyse in Auftrag gegeben.Unter dem Label„AMA Ambient Media Analyse“ können künftig detaillierte Zählungen von zahlreichen Ambient Medien durchgeführt werden.

 
  27.12.04 --- Weitere Übernahmen in der Plakatbranche?
Die Deutsche Eisenbahnreklame, Tocher der Deutschen Bahn, gilt als weitererÜbernahmekandidat in der Außenwerbung. Die Konzentration der Branche würde damit weiter fortschreiten. Interesse bekunden Ströer, JC Decaux, Wall und die Freund-Gruppe (awk).

 
  03.12.04 --- MA Plakat
Die PMA (Plakat Media Analyse) wird als MA Plakat erstmals unter dem AG.MA Dach veröffentlicht. Erhoben werden wie bisher CLP, Ganzstelle und 18/1 Medien. Die Erhebungsmethodik wurde nicht wesentlich verändert.

 
  03.12.04 --- Ergebnisse der Qualitätsoffensive
Der Fachverband Aussenwerbung (FAW) ist - nach Durchführung von fünf der insgesamt acht Erhebungswellen - mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Ca. 15% des Großflächenbestandes sind im Rahmen der Qualitätsoffensive abgebaut worden. Die Durchschnittsleistung der Großflächen erhöhte sich dadurch um 10% von 50 G auf 55 G.

 
  05.11.04 --- 36/1 Format
Der Anbieter"Big Seven"will künftig Plakatstellen im Format 36/1 vermarkten. Die Standorte sollen in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern angeboten werden und bestehen aus zwei zusammengefassten Großflächen. Der Tagespreis soll bei ca. 45,- € liegen.

 
  01.10.04 --- Lineare TKP ab 2005 für Großflächen
Fast alle Pächter/Anbieter haben acht einheitliche Leistungsklassen (G-Werte) ermittelt und hierfür eine - auf der Leistung basierende - Bepreisung der Flächen vorgenommen. Weiterhin gibt es eine Differenzierung nach Ortsgrößenklassen.

 
  01.10.04 --- Wochenbelegung bei MegaLights/CityLightBoards
Ab dem 1.1.05 stellen JCDecaux und Wall bei ihren ML/CLB auf Wochenbelegung um. Ströer bleibt jedoch bei der Dekade.

 
  01.10.04 --- PlakatUnion, "neuer" drittgrößter GF-Anbieter
Die PlakatUnion wurde von elf mittelständischen Pächtern/Anbietern im September 04 gegründet. Die neue Marketing- und Vertriebsgesellschaft soll die Flächen der einzelnen Gründungsmitglieder vermarkten und weitere Synergieeffekte erzielen.

 
  01.10.04 --- PoolOne gegründet
Zum 1.10.04 geht PoolOne an den Start. Vermarktet werden ca. 140 Riesenposterstandorte bundesweit. Zu den Gründungsmitgliedern gehören u.a. PosterNetwork, PublicPoster, Ilg und Wedia.