Nach der ersten Plakatserie unter der Leitlinie „Weil Leben schön ist“ zeigt die Kampagne jetzt „Perspektiven der Betroffenheit“.

Für das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sowie den Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) läutet Scholz & Friends die nächste Runde der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“ ein. Nach der ersten Plakatserie unter der Leitlinie „Weil Leben schön ist“ zeigt die Kampagne jetzt „Perspektiven der Betroffenheit“.

Die neuen Motive, auf denen Nahaufnahmen trauernder Menschen zu sehen sind, machen deutlich, welches Leid ein Unfall mit Todesfolge bei Angehörigen und Freunden hinterlässt. Denn ein Unfall betrifft das Leben vieler Menschen. Mit multimedialem Storytelling machen Reportagen mit betroffenen Personen auf der Kampagnenwebsite www.runtervomgas.de und über Social-Media-Kanäle das Ausmaß der Trauer und Betroffenheit nach einem tödlichen Verkehrsunfall nachvollziehbar.

„Wir möchten mit dieser Kampagne alle Verkehrsteilnehmer aufrütteln und die dramatischen Ausmaße eines tödlichen Verkehrsunfalls zeigen. Denn jeder dieser Unfälle hätte vermieden werden können“, erklärt Dorothee Bär. Die Motive sind deshalb mit den Appellen „Runter vom Gas“, „Finger vom Handy“ und „Abstand halten“ verknüpft und verweisen damit auf drei der häufigsten Ursachen von Verkehrsunfällen. Ute Hammer, Geschäftsführerin des Deutschen Verkehrssicherheitsrats, ergänzt: „Bei einem Unfalltod zerbricht mehr als ein Leben. Unsere Motive, Zahlen und Video-Reportagen zeigen das eindrücklich – und geben den Menschen eine Stimme, die mit den Auswirkungen dieser vermeidbaren Schicksalsschläge jeden Tag leben müssen.“

Im Rahmen der Verkehrssicherheitskampagne wurden erstmals Daten zu den Auswirkungen privater und beruflicher Betroffenheit eines Verkehrsunfalls mit Todesfolge erhoben. Wenn ein Mensch bei einem Verkehrsunfall stirbt, sind im Durchschnitt 113 Angehörige, Freunde und Bekannte sowie Einsatzkräfte am Unfallort betroffen. Das ist das Ergebnis der repräsentativen Erhebung von infratest dimap, Kantar Public und dem Sozioökonomischen Panel sowie Angaben der Deutschen Hochschule der Polizei und dem Deutschen Feuerwehrverband.

Lars Cords, Partner und Chief Content Officer von Scholz & Friends: „Wir sind sehr berührt von diesen betroffenen Menschen und ihrer Bereitschaft, die Öffentlichkeit an ihren sehr privaten Erlebnissen teilhaben zu lassen. Ihre persönlichen Schicksale werden auf allen Medienkanälen der Kampagne sowie in der Presse zu sehen sein und sicher dazu beitragen, alle Verkehrsteilnehmer wachzurütteln.”

Bereits seit 2008 sensibilisiert die von Scholz & Friends entwickelte Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas“ für Risiken im Straßenverkehr und ruft auf Deutschlands Autobahnen zu rücksichtsvollem Fahren auf. Anfang 2016 hat Scholz & Friends den Etat zurückgewonnen und die Kampagne gemeinsam mit der Internet-Agentur deepblue networks, einer Schwester aus dem Commarco-Netzwerk, erstmals mit einer Content-Strategie online ausgeweitet. So macht die Kampagnenwebsite www.runtervomgas.de mit Reportagen, Trend-Geschichten und interaktiven Inhalten das Thema Verkehrssicherheit online erlebbar. Auch auf dem dazugehörigen Facebook-Kanal wird über aktuelle Themen und Aktionen berichtet. Im Laufe des Jahres wird sich die Kampagne stufenweise weiterentwickeln. Mit einer Reihe von Sondermaßnahmen werden das Bundesverkehrsministerium und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat einzelne Gefahren gezielt in den Fokus stellen und so dazu beitragen, Deutschlands Straßen ein Stück sicherer zu machen.

Quelle: www.stroeer.de

17.05.2017

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